biblischer Lebensstil !?

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 12.06.2008 18:08

Hallo Ihr
Ich weiß nicht was Rudi treibt aber bestimmt nicht der Heilige Geist und die liebe zu den Geschwister.Eine Antwort ersparre ich mir da Rudi um Löschung gebeten hat
Rudi du tust mir sehr leid was hat dich so sehr verbittert?
Joschie
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Anton
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Beitragvon Anton » 12.06.2008 18:46

Lieber Rudi,

falls du es noch lesen solltest, sei dir gesagt, dass du es in deinem Leben, besonders aber in der Nachfolge Jesu Christi, sehr schwer haben wirst, wenn du dich nicht verändern lässt!

Ich möchte an dieser Stelle gerne die Aussage von Mephiboschet zitieren, weil sie so trefflich ist:
Mephiboschet hat geschrieben:Weniger Rudi, mehr Jesus!
Möge Gott dich segnen!

Liebe Grüße,
Anton
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Beitragvon H.W.Deppe » 12.06.2008 20:02

Joschie hat geschrieben:Eine Antwort ersparre ich mir da Rudi um Löschung gebeten hat
Rudi wurde soeben gesperrt.
Der Admin.
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€rni
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Beitragvon €rni » 10.07.2008 22:24

Lieber Joschie,

du hast eine wichtige Frage gestellt. Leider verliert sich hier so manches Thema im Laufe der Diskussion... Dabei ist diese Frage sehr wichtig und wir können sie nur durch die Schrift beantworten.

Da ich momentan den Epheserbrief studiere, möchte ich dir wie folgt anworten: Unser Lebensstil muss sich an dem orientieren, was Gott in seinem Heilswirken für uns getan hat. "Wandle würdig der Berufung" gem. Eph. 4:1.

Nachdem Paulus in den ersten drei Kapitels beschrieben hat, was Gott getan hat, wendet er dies ab dem vierten Kapitel auf das Alltagsleben des Christen an. Das Christenleben muss laut diesem Vers dem Gnaden- und Rettungswirken Gottes entsprechen. Dies hat er in den Kapiteln 1-3 beschreiben. In 4:1 beschreibt Paulus das Prinzip unseres Lebenswandels, danach folgen noch Unterprinzipien und Beispiele.

Paulus zeigt ja sehr deutlich auf in den Kapiteln 4 bis 6 wie ein christlicher Lebensstil aussieht. Dabei geht er u. a. auf unser Verhalten in der Gemeinde (4:1-16), in der Ehe (5:22-33) und Beruf (6:5-9) ein.

Allerdings kann Paulus nicht jede beliebige Situation behandeln, schon gar nicht aktuelle Fragen wie z. B. wie der Christ mit Internet umgehen soll. Dennoch legt er die Prinzipien dar (z. B. Wandelt als Kinder des Lichts [5:8] usw.

Ich hoffe, es hilft etwas weiter bei der ursprünglichen Frage und deren Besprechung.

Liebe Grüße

€rni

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Georg
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Beitragvon Georg » 10.07.2008 22:39

Hallo Erni,
ich denke schon, dass die Bibel jede Lebensfrage beantworten kann, bzw. nicht jede Lebensfrage- eher Verhaltensfrage. Die Bibel sagt nicht, wen wir heiraten sollen oder welchen Beruf wir zu wählen haben.
Aber z.B. sagt sie sehr wohl,wie wir mit dem Internet umzugehen haben, wenn auch nicht wortwörtlich.
Gott hat auf jede Frage ein Antwort. Entweder durch sein Wort, durch Menschen ode er redet persönlich.

Oder habe ich deinen Beitrag missverstanden?

Gottes Segen
Philosophie ist hochkonzentrierte Verwirrung.

Phil3,17
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Beitragvon Phil3,17 » 19.07.2008 09:11

Joschie hat geschrieben:Hallo Ihr!
Ich möchte dies noch etwas genauer beschreiben worum es mir geht. Gebet und Bibellesen ist ja klar, aber wie sieht es mit einem einfachen Lebensstil im Gegensatz zu der uns umgebenen Konsumwelt.
Gruß und Segen vo :wink: $:P n Joschie!
Hallo, Joschie - ich wollte mich eigentlich hier nicht mehr zu Wort melden, aber das hat ja mit Deiner Frage nichts zu tun, also hier noch ein Lektüretipp dazu:

William MacDonald "Trachtet zuerst..." (CLV, 4. Aufl. 2003)
http://www.clv-server.de/pdf/255157.pdf

Anthony N. Groves "Das Glück eines abhängigen Lebens (CLV 2. Aufl. 2004)
http://www.clv-server.de/pdf/255120.pdf

Beides sind für mich persönlich "Standardwerke", die auch praktisch umsetzbar sind, weil wir selbst genauso auch im Jahr 2008 zur Ehre des HERRN und (inzwischen, das Bankkonto ist jetzt nach 2 Jahren leer :wink: ) auch vollständig aus Seiner Gnade leben.

Herzliche Grüße,
Phil3,17

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Beitragvon Joschie » 19.07.2008 19:38

Hallo Phil3,17.
Vielen Dank für deine Büchertipps,das Buch von Anthony N. Groves werde ich bestimmt mal durchlesen. :idea:
Gruß und Segen vo $:P :wink: n Joschie
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Beitragvon Phil3,17 » 28.07.2008 08:16

Joschie hat geschrieben:Hallo Phil3,17.
Vielen Dank für deine Büchertipps,das Buch von Anthony N. Groves werde ich bestimmt mal durchlesen. :idea:
Gruß und Segen vo $:P :wink: n Joschie
Lieber Joschie, das freut mich - aber das von MacDonald ist für die Praxis sogar noch besser. :wink:

Es geht darin um eine komplette "christliche Lebensplanung" und um den praktischen Wandel, wie man seine persönliche Umwelt als Christ zu betrachten hat, wenn man sie mit den Augen des HERRN sieht (das geht bis zur Berufswahl, sportliche Aktivitäten oder die eigene Ausstattung des Kleiderschrankes). MacDonalds Buch z. B. hat dazu geführt, dass wir bei unserem Kind auf eine gymnasiale Schullaufbahn (zunächst) verzichtet haben, das hat uns innerlich sehr frei gemacht und viele Sorgen erspart. Die heutige Erfahrung zeigt, dass genau das der Wille des HERRN war, denn Er segnet unsere Entscheidung, so wie viele andere, die wir auch auf diese Weise treffen.

Viele Grüße, Phil3,17

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Anton
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Beitragvon Anton » 28.07.2008 10:02

Phil3,17 hat geschrieben:MacDonalds Buch z. B. hat dazu geführt, dass wir bei unserem Kind auf eine gymnasiale Schullaufbahn (zunächst) verzichtet haben, das hat uns innerlich sehr frei gemacht und viele Sorgen erspart.
Hallo,

Kannst du das bitte etwas erläutern?
Das würde mich wirklich sehr interessieren!
Danke!

Liebe Grüße,
Anton
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Phil3,17
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Beitragvon Phil3,17 » 12.08.2008 07:50

Anton hat geschrieben:
Phil3,17 hat geschrieben:MacDonalds Buch z. B. hat dazu geführt, dass wir bei unserem Kind auf eine gymnasiale Schullaufbahn (zunächst) verzichtet haben, das hat uns innerlich sehr frei gemacht und viele Sorgen erspart.
Hallo,

Kannst du das bitte etwas erläutern?
Das würde mich wirklich sehr interessieren!
Danke!

Liebe Grüße,
Anton
Lieber Anton, das ist schnell erklärt, wenn man das Buch mal durchgelesen hat $:D Es geht darum, dass ganz grundsätzlich für ein Christen- bzw. Gotteskind auf Erden keine weltlichen Maßstäbe gelten und somit auch keine weltliche "Karriere" anzustreben ist. Unser HERR war nicht auf der Erde, um sich bedienen zu lassen oder um weltlichen Ruhm vor Menschen zu ernten, sondern um zu dienen und zu suchen, was verloren ist: Und dazu braucht man kein Abitur, was Jesus übrigens auch nicht hatte und dennoch die verkörperte Weisheit schlechthin auf Erden war. Insofern kam das Buch von McDonald für uns auch in dem Zeitpunkt recht (der HERR sorgte dafür!), als wir zum Ende der Grundschulzeit für unseren Sohn darüber nachdachten, wie es weiter gehen solle. Der biblische Grundsatz hat alle Probleme gelöst, denn a) gibt es an unserem Ort eine Gesamtschule, zu der er zu Fuß gehen kann (und entsprechend schnell auch wieder daheim ist und nicht mehr Zeit als nötig unter Gottlosen verbringen muss) und b) ist seine Aufgabe dort, ein Jünger Jesu zu sein - dafür wurde er im vergangenen 5. Schuljahr mit Noten 1 und 2 vom HERRN nur so überschüttet - denn die guten Noten kommen ja dann als Belohnung für Gehorsam vom HERRN. Dass unsere Entscheidung insofern gottgefällig war und sich mit der Schrift deckt, zeigt auch diese Erfahrung ganz konkret. Das Kind wird mitten unter Gottlosen durch Gehorsam gegenüber dem Staat, aber auch durch Zeugnis für den HERRN wundersam bewahrt und belohnt. Es war also genau richtig, was wir getan haben und wir sind jeden Tag neu darauf gespannt, was wir erleben dürfen mit Dem, Der sich durch unser Kind, durch das Schwächste der Schwachen, das schon in einem Gespräch mit dem Sportlehrer zu Anfang als "Karikatur" (er ist schmal und Brillenträger) bezeichnet wurde, so toll verherrlicht in dieser Finsternis, die uns allgemein umgibt. Der Sportlehrer musste unserem Sohn übrigens schließlich eine 1 geben, soviel zur "Karikatur" :wink: .

DAS ist unser GOTTESDIENST. Und so ist es, wenn man die Schrift ganz praktisch und konkret auf sein tägliches Leben anwendet.

Herzliche Grüße und einen bewahrten Tag, Phil3,17

Gast

Beitragvon Gast » 13.08.2008 09:46

Hallo,
menschliche Weisheit und ihr Erwerb hat durchaus einen Vorzug, wenn auch einen relativen. Richtig ist, daß zum Erfüllen unseres Christenlebens kein Abitur nötig ist. Es gibt keine lineare Beziehung zwischen Wissen, Intelligenz, Bildung und Liebe zu Gott und einem konsequenten Leben in der NAchfolge. Und doch gibt es einen- wie o.a.- relativen Vorzug der Weisheit im menschlichen Sinn. Das belegt Salomo in Prediger 2, 13. Dort ist mit dem hebr. Chogma die menschliche Weisheit gemeint. Der Weise hat Augen im Kopf, er ist in den tgl. Geschäften der Welt oft (nicht immer) besser dran. ABer: in Hinsicht auf die Dinge der Ewigkeit muß menschliche Weisheit mit der göttlichen Weisheit, die Salomo als "Furcht des Herrn" definiert, verknüpft werden. Dann aber kann sie enorm viel bewirken. Ich las im Kommentar zum Buch Prediger von B. Peters, daß der englische Gelehrte Henry Martin eine bis heute unübertroffene Arbeit in der Übersetzung der Bibel in verschiedene indische Dialekte tat und doch sagte, als er von seiner englischen eliteuni Cambridge mit Ehren überhäuft wurde: I have grasped a shadow. Er wußte also um den relativen Charakter der Gelehrsamkeit. Wie schön also, wenn Gelehrsamkeit, Bildung, Klugheit, Intelligenz, Kreativität mit der Furcht Gottes verknüpft ist. Beides zu verfolgen ist sicher nicht verkehrt. Leider fallen auch hier Christen auf beiden Seiten vom Pferd, entweder indem sie Bildung mißachten oder indem sie den Fokus zu stark darauf legen und die Furcht des Herrn dabei auf der Strecke bleibt.
Im Übrigen finde ich die Aussage, nicht zuviel mit Gottlosen zusammenzusein in diesem Zusammenhang merkwürdig. Was tat Jesus eigentlich anderes, als " freund der Zöllner und Sünder" zu sein? Zumindest wurde er so genannt, was darauf hinweist, daß er in ihrer Mitte war, mit ihnen Gemeinschaft, ja sogar intimste Gemeinschaft (am Tisch) hatte. Licht und Salz sein, keine christliche Klostermentalität. Aber vielleicht habe ich ja einfach nur den Satz mißverstanden.
M

Phil3,17
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Beitragvon Phil3,17 » 13.08.2008 10:47

Mephiboscheth hat geschrieben:Im Übrigen finde ich die Aussage, nicht zuviel mit Gottlosen zusammenzusein in diesem Zusammenhang merkwürdig. Was tat Jesus eigentlich anderes, als " freund der Zöllner und Sünder" zu sein? Zumindest wurde er so genannt, was darauf hinweist, daß er in ihrer Mitte war, mit ihnen Gemeinschaft, ja sogar intimste Gemeinschaft (am Tisch) hatte. Licht und Salz sein, keine christliche Klostermentalität. Aber vielleicht habe ich ja einfach nur den Satz mißverstanden.
M
Hierauf antworte ich im Namen des HERRN nur für die anderen Mitleser und den ursprünglich fragenden Anton mit dem 2. Kor 6, 14 sowie der Tatsache, dass unser Kind sich ja als Jesusjünger in einer öffentlichen Schule durchaus lange genug als Licht unter Gottlosen aufhält (täglich durchschnittlich 5 Zeitstunden) und auch der HERR Seinen Nachfolger zum Ausruhen / Essen und geistlichen Auftanken entsprechende Ruhezeiten gönnte, ebenso wie zur 'Manöverkritik' mit den Aposteln (z. B. Mk 6, 31 / Lk 9, 10). Er selbst ging zum Gebet oft genug an einsame Orte oder in die Wüste. Unser Sohn ist nach dem Willen des HERRN nicht in der Schule der Bildung für die Welt wegen, sondern in der Schule Gottes als Auszubildender im HERRN, Zeuge und Botschafter für alle gottlosen Schüler und Lehrer dort (immerhin > 1.000 Seelen). Das ewige Leben hat er doch bereits, was sollte er sonst in der Welt anzustreben suchen, was von dauerhaftem Wert wäre und wirklich wichtig für GOTT? So verstehen wir biblischen Lebensstil und Rechenschaft darüber geben wir nur dem HERRN - hier wie gesagt nur zur Erläuterung für Interessierte wie Anton. Muss ja auch nicht jeder so machen, es kann der Wille Gottes für jeden auch hinsichtlich einer beruflichen Laufbahn anders ausfallen (das muss aber jeder für sich im Gebet klären) - wir tun einfach das, was der HERR uns auftrug zu tun, nachdem wir Ihn diesbezüglich gefragt haben (vgl. Ri 13, 12). Unser Kind gehört ja schließlich Ihm, nicht uns. :wink:

Herzliche Grüße, Phil3,17

Gast

Beitragvon Gast » 13.08.2008 10:55

Phil3,17 hat geschrieben:
Hierauf antworte ich im Namen des HERRN nur für die anderen Mitleser und den ursprünglich fragenden Anton
Mit Mephiboscheth redest Du nicht? Und was bedeutet Du antwortest im Namen des Herrn?

Gast

Beitragvon Gast » 13.08.2008 10:55

Hallo,
ich empfehle Dir unbedingt die Lektüre von Jim Petersen "Evangelisation als Lebensstil", kann man bei Bühne bestellen.
M.

@tschilli: laß nur $:?

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Beitragvon Joschie » 13.08.2008 12:50

Phil3,17 schreibt:
ebenso wie zur 'Manöverkritik' mit den Aposteln (z. B. Mk 6, 31 / Lk 9, 10).
Mit was für Apostel hälst du Manöverkritik?Den Tagesablauf deines Jungen wie auch die Begründung dafür könnte auch von Z.J. stammen.Beim Durchlesen deiner Beiträge ist mir eine sehr dualistische Weltsicht aufgefallen!Bist du Mitglied einer Sondergemeinschaft?
Gruß und Segen von Joschie
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