Umgang mit Depressionen

Basiert auf "Biblische Lehre" - aber damit die Praxis nicht zu kurz kommt, ein Extra-Forum

Moderator: eddi

Gast

Beitragvon Gast » 30.03.2009 18:35

Hallo Jörg,

da kann ich dir nur beipflichten !!!

Aber ich habe mich dort auch mit hineingezogen gesehen - den es war ja Allgemein geschrieben.... und dann muss ich mich dort auch mit einbeziehen, oder nicht ?

Liebe Grüsse
Arne

P.s
Hartwig Henkel ist sicher niemand den man um Rat fragen sollte, wenn einem an dem Richtigen Weg gelegen ist !

Gast

Beitragvon Gast » 01.04.2009 14:29

Hallo,
die Theologien bzw. das Gottesbild von Jörg/tschilli usw. und Georg sind nicht deckungsgleich. Das müßte erstmal geklärt werden.
Wenn wir davon ausgehen, daß Gott nicht nur passiv Dinge zuläßt sondern tatsächlich auch lenkt, dann sicher auch unsere Krankheiten und Anfechtungen. Er benutzt sie aber sicher nicht, weil er Spaß daran hat, uns zu demütigen, zu quälen oder uns mutlos zu machen. Er will, daß wir ihn besser erkennen und im Glauben wachsen- wie Hiob.
M.

Gast

Beitragvon Gast » 01.04.2009 16:26

Dennoch gibt es ja einige Punkte, die Georg genant hatte, die hier sicher auch ihre Berechtigung haben, weil sie wirklich auf eine Tatsache hinweisen... , andere hier haben das ja auch schon gesagt - Jesus Christus ist unsere "Hoffnung" !!!

Würde man diese Anzweifeln - dann müsste man sich die Frage stellen wieso man sich dann überhaupt Christ nennt - eben weil in Jesus Christus unser leben ist :) und wir wollen doch IHM folgen und nicht "uns"

Ich finde meine Freude nur in IHM - Jesus Christus... weil ER der Christus ist der für unsere Sünde gesühnt hat und mit sich selbst uns, denen die IHM Glauben und sein Eigentum geworden sind, alles geschenkt hat !

Was ich nicht Teile ist eben eine Art Wohlstands Evangelium und das Gott möchte das wir immer quietscht Gesund sein müssen - wir können eben auch im, nicht durch das, Körperlichen Leid tiefe Freude erfahren - eben weil wir im schauen und im Vertrauen auf IHN eine Kraft haben die uns hindurch trägt - Freuet euch IM Herrn ....

Dazu fand ich die Aussage von H. W. Deppe sehr hilfreich:
Aussagen wie "Depression ist gegen den Willen Gottes" lassen mir die Haare zu Berge stehen. Schwärmer und Charismatiker haben unermessliches Leid über Kranke gebracht, indem sie ihnen *zusätzlich* zu ihrer Krankheit Lasten auferlegten wie "Ursache dafür kann nur persönliche Sünde sein", "du hast zu wenig Glauben, sonst würdest du geheilt" usw. Wer an Krebs erkrankt ist, dem machen solche "Lügenpflaster von Quacksalbern" (Hiob 13,4 nach Schlachter) sicher keinen Mut. Und wer an einer Depression leidet, für den ist eine solche "Belehrung" sicher wie Säure auf eine offene Wunde.
Nur das ich meine, das eine "Depression", in den wenigsten Fällen, eine Krankheit ist - sondern aus einer falschen Haltung gegenüber verschiedenster Lebensumständen herrührt !!!

Über die kann man auch sprechen...

Was uns aber helfen würde wäre eben das wir unseren Blick auf Jesus Christus lenken und auf das was ER wirklich Verheißen hat... und uns mal darüber Gedanken machen, als nur immer uns vor Augen zu haben... ich denke allein das kann schon Depressiv machen :) - aber wir wollen ja von uns Wegschauen... und sehen was ER zu uns sagt... also müssen wir uns mit dem Auseinandersetzen was ER uns mit sich selbst eigentlich alles geschenkt hat...

Das lesen wir in SEinem Wort...

Mal ne Frage an euch alle - weis jemand die genau Prozentzahl von Menschen die durch Lebensumstände in eine "Depression" abgerutscht sind ? Im Gegenzug natürlich auch die die Organische Ursachen haben unter Ausschluss von von gewöhnlichen gebrechen - denn auch ein gebrochenes Bein kann den einen oder anderen in ein Tiefes Loch fallen lassen - ich denke es ist klar was ich meine :)

Würde mich jetzt mal interessieren....

Liebe Grüsse

Gast

Beitragvon Gast » 01.04.2009 21:33

Ich meine Wie viele Menschen in dieser Welt gehen zugrunde weil sie "KEINE HOFFNUNG" haben und fallen darüber in tiefe Depressionen... vielleicht auch weil ihnen ihre Luftschlösser zerfallen sind und sie nur noch vor dem Haufen Scherben sitzen... ?

Wie viele Christen sind ohne "Hoffnung", weil ihnen nicht bewusst ist - was sie in Christus Jesus für eine "Hoffnung" haben dürfen !

Benutzeravatar
Georg
Beiträge: 155
Registriert: 06.06.2008 07:33
Wohnort: Bonn

Beitragvon Georg » 01.04.2009 22:45

Hi Till,
ich habe da andere Erfahrungen gemacht. In unser Gemeinde wird keinem ein schlechtes Gewissen eingeredet, nur weil er niedergeschlagen ist.
Das charismatische "Mir gehts immer gut" ist realitätsfern. So etwas habe ich auch nie gesagt. Ich habe auch keine Wunderpille gegen Depressionen, etwas Pauschales in diesem Sinne gibt es nicht.
Ich habe aber die Schrift zitiert, die sehr viel über Umgang mit schweren Situationen sagt. Ich verurteile keine Menschen, die depressiv sind.
Hier geht es um Umgang mit Depressionen und dass Gott nicht will, dass wir depressiv sind.
Hier geht es (ich wiederhole mich) nicht um einzelne schwierige Lebenslagen, sondern um Depression. Ich weiß nicht wieviele hier wirklich Depressive kennengerlent haben oder selber wirklich depressiv gewesen sind.
Ich arbeite täglich mit Depressiven, daher bleibe ich bei meiner Meinung, dass Gott nicht will, dass seine Kinder depressiv sind.

Ich habe meine Argumentation mit der Schrift belegt. Vielleicht sollte die Gegenseite auch mal damit beginnen. Wo sagt die Schrift, dass der Zustand der Depression für Kinder Gottes absolut zum Leben dazugehört?
Bin gespannt.

Hallo Arne,
lassen wir es über Geschwister zu urteilen. Du kennst H. Henkel nicht und solltest deswegen lieber nicht zu ihm sagen. Das hilft weder dir noch anderen.

Gottes Segen
Philosophie ist hochkonzentrierte Verwirrung.

Jörg
Moderator
Beiträge: 2525
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 02.04.2009 05:24

Ich könnte genauso fragen: Wo sagt die Bibel, dass Christen unter Heuschnupfen leiden müssen? Georg, weisst Du eigentlich, dass Depressionen oftmals sogar zum Tod führen? Es ist keine harmlose Krankheit sondern kann lebensgefährlich sein. Hier ist ärzlicher Rat gefragt!!!! Schwerkranken medizinische Hilfe zu verweigern (auch fromm getarnt) ist unterlassene Hilfeleistung.

Georg, was heißt hier Geschwister verurteilen? Die Bibel fordert uns auf die Geister zu prüfen. Hartwig Henkel war einmal Pastor der "Gemeinde auf dem Weg" in Berlin. Er predigt das "Wohlstandsevangelium" und viele andere falsche Lehren.

Gruß Jörg
Wer sich nur nach dem, was er fühlt, richtet, der verliert Christus. (Martin Luther)

Benutzeravatar
Georg
Beiträge: 155
Registriert: 06.06.2008 07:33
Wohnort: Bonn

Beitragvon Georg » 02.04.2009 11:15

Hallo Jörg,

woher nimmst du das eigentlich, dass ich Depression nicht als lebensgefährlich ansehe oder ärztliche Hilfe in irgendeiner Form ablehne?
Bildest du dir das ein oder interpretierst du das aus meinen Beiträgen raus? Würde mich mal interessieren.

Ich lehne ärztliche Hilfe nicht ab, wobei ich bei Christen, Antidepressiva ablehne. Sogar weltliche Ärzte empfehlen mehr Psychotherapie als Medikamente anzusetzen, weil sie die Stimmung heben können, aber das eigentliche Problem nicht lösen.

Ich merke aber, dass die meisten hier nicht viel von Depressionen verstehen. Wir reden aneinander vorbei.
Depression ist nicht eine bloße Krankheit wie Heuschnupfen, sondern sie hat eine seelische Wurzel.
Es kann ganz viele Gründe geben, wie frühe Ablehnung, Missbrauch, fehlende Wertschätzung etc.

Die Bibel ist voll von Versen, dass wir durch Jesus geheilt werden können, v.a. von seelischem Leid. Durch Jesu Striemen sind wir heil geworden, Jesus ruft die Müden und Niedergeschlagenen zu sich usw usw.
Man kann hunderte Verse zitieren, wo es um Gottes Kraft und gute Absichten geht für das Leben seines Volkes.
Gott verspricht kein Leben ohne Probleme (eher das Gegenteil), aber er hat versprochen immer bei uns zu sein.
Und wenn dieses Versprechen gilt, kann ein Kind Gottes nicht depressiv werden (ich rede hier nicht von "niedergeschlagen sein", sondern von "depressiv"- das ist ein Riesenunterschied).
Wenn ein Christ bei Gott bleibt, aber trotzdem depressiv wird (durch welchen Grund auch immer), ist Gott ein Lügner, wir können unsere Bibeln zuklappen und "hoch die Tassen".

Aber wenn er wirklich bei uns ist, werden wir nie in eine Depression fallen können, weil wir mit der Quelle verbunden sind.
Auch wenn einige andere Erfahrungen gemacht haben, so entspricht das nicht der biblischen Wahrheit, dass Jesus auch für unsere seelischen Leiden gestorben ist.
Ein Christ ist errettet- das ist wunderbar. Aber das sollte in seinem Leben auch zu sehen sein. Wenn jemand depressiv ist als Christ und auf den Himmel irgendwann hofft und sich den Tod teilweise herbeisehnt, so entspricht das nicht dem Lebensstil, den ein Christ haben sollte.
Denn das ist das Leben eines Depressiven:
Resignation, chronische Müdigkeit, Apathie, Hoffnungslosigkeit auf Besserung, Absonderung etc etc etc.
Das sind Symptome von Depression. Und die halten nicht nur paar Tage, sondern Jahre und Jahrzehnte. Wir reden (ich weiß, ich wiederhole mich) hier nicht über das Niedergeschlagensein nach einer Sünde oder großen Not, sondern von einem sehr trüben Seelenzustand, der über längere Zeit anhält.

Und dass ein Kind Gottes sich so fühlt ist sicherlich nicht Gottes Wille.
Es war nicht Gottes Wille, dass Hiob sich so fühlte (man lese die letzten Kapitel), noch war er mit Jona glücklich, der seufzend unter seinem Bäumchen hockte.
Leid ist absolut biblisch- aber die Reaktion darauf ist auch biblisch fundiert. Das hatte ich schon aus der Schrift zitiert.
Weitere Beiträge gegen mich oder meine Beiträge nehme ich nur ernst, wenn sie mit der Schrift begründet werden. Alles andere ist sinnloses Geschwätz (lassen wir auch das Gerede über sog. "Irrlehrer" etc- das bringt nichts).
Das ist ein Bibelforum. Vielleicht sollten wir mal auch die Bibel zur Hand nehmen.

Im Grunde schreibe ich immer dasselbe, trotzdem schreibt man dann hier nur wilde Theorien gegen irgendwelche charismatische Theologien, dass man nie krank oder schlecht drauf sein darf.
So etwas habe ich nie erwähnt. Bleiben wir also bei dem, was auch tatsächlich geschrieben wurde.

Gottes Segen
Philosophie ist hochkonzentrierte Verwirrung.

Jörg
Moderator
Beiträge: 2525
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 02.04.2009 17:01

Mephiboscheth hat geschrieben:HALT!
maxb schreibt:
Ich persönlich halte das jedoch nicht für ein besonders überzeugendes Argument dafür, dass man Depression medikativ behandeln muss. Schließlich lässt sich nicht feststellen, ob die Konzentration dieser Stoffe Ursache oder Wirkung der Depression ist.
Des weiteren macht es mich skeptisch, dass man dann von Psychiatern diagnostiziert und behandelt wird, welche ich nicht für Naturwissenschaftler oder Mediziner halte.

1) Depression ist ein weites Feld. Einige Formen sind sicher organischen Ursprungs und somit einer medikamentösen Behandlung zugänglich.

2) Psychiater sind approbierte Ärzte. Psychiatrie/Neurologie ist sogar eine Spezialisierung.

maxb schreibt:
Ich persönlich habe damit keine großen Erfahrungen, aber vielleicht hilft das, was ich darüber gelesen bzw. gehört habe.

Wenn Du damit keine Erfahrungen hast, dann schreibe ich Dir noch einmal, was ich in einem anderen thread zitiert habe:
"Worüber man nichts zu sagen weiß, darüber muß man schweigen"
Das was Du schreibst ist undifferenziert und geradezu dreist (s.o.).

maxb schreibt:
Ich denke Depression ist kein körperliches, sondern seelisches Problem. Deswegen muss man sich um die Seele des Menschen kümmern und das kann die Bibel am besten.

Noch einmal: als Jemand, der von der Sache nichts versteht lehnst Du Dich hier weit aus dem Fenster. Und die Antwort ist NEIN! Oft Ja, aber eben nicht immer (bezugnehmend auf den ersten Satz).

Das schreibe ich als Mediziner.
M.
Wollt ich nur noch einmal in Erinnerung rufen. Danke noch einmal für diesen Beitrag "Mephiboscheth"

Gruß Jörg
Wer sich nur nach dem, was er fühlt, richtet, der verliert Christus. (Martin Luther)

Benutzeravatar
Georg
Beiträge: 155
Registriert: 06.06.2008 07:33
Wohnort: Bonn

Beitragvon Georg » 02.04.2009 17:09

Lieber Jörg,
eben weil ich sehr viel über Depression weiß, traue ich mich, hier mitzuschreiben.
Unterstütz doch mal deine Meinung mit der Schrift. Das würde uns eher weiterbringen, als alte Beiträge zu kopieren und einzufügen.
Philosophie ist hochkonzentrierte Verwirrung.

Jörg
Moderator
Beiträge: 2525
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 02.04.2009 17:52

Georg hat geschrieben:
Es war nicht Gottes Wille, dass Hiob sich so fühlte (man lese die letzten Kapitel)
Das ist ja völlig unmenschlich. Wir sind doch keine geistlichen Zombies!
Du willst biblische Belege? Schlag doch mal die Psalmen auf. Psalm 88 hab ich Dir ja schon genannt. Darauf bist Du mit keinem Wort eingegangen. Psalm 42 sei hier noch genannt. Aber auch Elia, der nicht mehr leben wollte. Auch in der Kirchengeschichte gibt es immer wieder Beispiele von Depressionen. Luther und Spurgeon wurden schon genannt. Ihnen allen zu unterstellen, sie sind nicht im Willen Gottes, finde ich sehr überheblich. Du siehst nicht die Gebrochenheit des christlichen Lebens und baust Dir eine unrealistische Traumwelt auf.
Jörg
Wer sich nur nach dem, was er fühlt, richtet, der verliert Christus. (Martin Luther)

Benutzeravatar
Georg
Beiträge: 155
Registriert: 06.06.2008 07:33
Wohnort: Bonn

Beitragvon Georg » 02.04.2009 18:23

Hallo Jörg,
man lebt in keiner Traumwelt, nur weil man behauptet, dass es nicht Gottes Wille ist depressiv zu sein. Eher ist es ein Leben fernab der Bibel, die Depression als "zum Leben zugehörig" erklärt.

Ich denke wir reden aneinander vorbei. Dass David, Elia, Hiob etc harte Zeiten erlebt haben und dementsprechend ihr Leid vor Gott gebracht haben ist nichts was ich kritisiere.
Aber NOCHMAL: Es gibt einen RIESENUNTERSCHIED zwischen schweren Lebenslagen und einer Depression.
Kennst du depressive Menschen? Ich glaube nicht.
Man ist nicht direkt depressiv, nur weil man paar Tage oder Wochen durchhängt.
Depression ist ein Zustand absoluter Hoffnungslosigkeit. Unser Gott ist aber die Hoffnung, Liebe, Freude und Kraft selbst- ein absolutes Kontra für Depression.
Nochmal: Hier geht es um Depression und nicht um schwere Lebenslagen.
Wenn wir uns da nicht endlich mal klar werden, hat das hier keinen Sinn.

Gottes Segen
Philosophie ist hochkonzentrierte Verwirrung.

Jörg
Moderator
Beiträge: 2525
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 02.04.2009 18:39

Hallo Georg, du irrst, wenn Du behauptest, ich kenne keine depressive Menschen. Am 28.03. habe ich hier geschrieben: "Wer selber einmal eine Depression durchgemacht hat (ich gehöre selber dazu), weiß, dass in der Phase der Depression der Wille sehr, sehr geschwächt ist." Ich litt an einer schweren Depression und habe seitdem viele Menschen kennengelernt, die depressiv sind/waren.

Noch eine Frage an Dich, Georg: Glaubst Du, dass Heilung von Krankheiten Gottes Wille ist? Würdest Du diese Aussage so unterschreiben?
Wer sich nur nach dem, was er fühlt, richtet, der verliert Christus. (Martin Luther)

Gast

Beitragvon Gast » 02.04.2009 18:39

Georg,

Gott will natuerlich bei den Kranken sein. Bei den Depressiven. Im Heilandruf RIEF Jesus aus "Kommt her zu mir alle die ihr muehselig und beladen seid".

All dies ist in der Schrift bezeugte Wahrheit. Niemand moechte Krankheiten oder Depressionen verherrlichen und als immer und ueberall segensreich hinstellen. Niemand moechte die transformatorische und auch heilende Kraft des Glaubens an Jesus Christus verneinen.

Was uns stoert sind die Theorien, die hier aufgestellt werden und als Wahrheiten hingestellt werden:

- Depression ist nie im Willen Gottes!
- Wenn wir wirklich mit Christus verbunden bleiben koennen wir nicht depressive werden!
- Gott wollte nicht dass Hiob sich so fuehlte!


Es ist ein unrealistisches, menschliches und letztendlich auch sehr hartes "Evangelium", das du hier vertrittst. Es ist die via gloriosa. Ja gloriosissima. Herrlichkeitstheologie, die mit dem leidenden Gottesknecht nichts zu tun hat.

Auch wir beten fuer Kranke. Dass sie geheilt werden. Und auch wir erleben Gottes Wunder und Hilfe. Dazu brauchen wir die Theorien, dass Gott immer und ueberall heilen will und es an uns liegt, wenn er es nicht tut, nicht.

In meinem ersten Beitrag habe ich auf den Willen Gottes uns zu erretten hingewiesen. Nicht um zu sagen, dass das Leben vor dem Tod keine Rolle spielt, sondern um klarzumachen, was unser Fokus und unsere Ausrichtung sein soll. Im Leben kann uns viel passieren. Aber wir durfen wissen, dass wir in Gottes Hand geborgen sind. Egal ob wir uns "richtig" verhalten oder nicht. Wir leben aus Glauben, nicht aus unserem Beachten von "geistlichen Prinzipien".

Viele Gruesse,
Till


P.S. Was ist jetzt? Hast du geheiratet?

Gast

Beitragvon Gast » 02.04.2009 19:12

Zu Till... dem möchte ich mich in allen PUNKTEN anschließen !!!

Hallo Georg,

Gott gebraucht diese dinge um SICH zu Verherrlichen und nicht um UNS zu Verherrlichen ... der Alte Mensch geht durch Zerbuch und der innere neue Mensch wird Tag für Tag erneuert... (wenn wir in Jesus Christus sind)

Ein Satt gewordener Mensch fragt nicht nach Brot, und ein Mensch der getrunken hat - fragt nicht mehr nach Wasser...

Er ist das Brot des Lebens und die Quelle des Lebens... das werden wir im Vertrauen auf SEin Wort auch erfahren... eben auch wie Elia und auch wie Jona :)...
Zuletzt geändert von Gast am 02.04.2009 19:55, insgesamt 4-mal geändert.

Jörg
Moderator
Beiträge: 2525
Registriert: 04.04.2008 07:47
Wohnort: Essen im Ruhrpott

Beitragvon Jörg » 02.04.2009 19:43

Folgenden Beitrag finde ich sehr ansprechend:
http://www.jesusruf.de/!pubs/Darf%20ein ... 0Jugel.pdf
Wer sich nur nach dem, was er fühlt, richtet, der verliert Christus. (Martin Luther)


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 5 Gäste