Umgang mit Depressionen

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 27.08.2008 18:12

Lieber Klaus vielen danke für deinen persönlichen und mutmachenden Beitrag. :sh:

till schreibt
Wer ist denn Peppone?
Ich kann ja als zweiten Nicknamen Peponne nehmen,wenn du Don Camillo nimmst. :mrgreen:

Gruß und Segen von Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

Gast

Beitragvon Gast » 27.08.2008 18:22

Joschie hat geschrieben: Ich kann ja als zweiten Nicknamen Peponne nehmen,wenn du Don Camillo nimmst. :mrgreen:
Ok, und wer ist der Bischof Don Cammilos?

maxb
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Beitragvon maxb » 27.08.2008 19:13

Mephiboscheth hat geschrieben: "Worüber man nichts zu sagen weiß, darüber muß man schweigen"
Da hast du recht. Der Schuss ging wohl nach hinten los. Tut mir Leid. Manchmal geht mein Mitteilungsbedürfnis mit mir durch. Ich werd mich bemühen, es einzudämmen und lieber von den Dingen erzählen, mit denen ich mich mehr auseinander gesetzt habe.

Gast

Beitragvon Gast » 28.08.2008 08:02

Hi max
merci vielmal für die Antwort.
Gottes Segen
M

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 28.08.2008 08:51

Hallo Ihr
Hier sind gute Predigten von Kurt Vetterli zum Thema Depressionen.
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Klaus Pehlke
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Beitragvon Klaus Pehlke » 28.08.2008 16:28

Joschie hat geschrieben:Hallo Ihr
Hier sind gute Predigten von Kurt Vetterli zum Thema Depressionen.
Gruß Joschie

Hallo Joschie,

Bei Depressionen kann man manchesmal nicht beten, dann gebe ich Dir einen schlichten "Herzensrat".....

"Herr Jesus, bitte erhöre doch die Fürbitten der Brüder von bifo für mich."
Also, es gibt doch schon ein paar Brüder die an Dich täglich denken, ich reihe mich da ein.

Wie komme ich zu diesem "Rat":
Meine Kindheit war brutal, entsetzlich brutal, fuhr
ein Leichenwagen durch unsere Straße, dann rannte ich von der Schule nach Hause um zu sehen, dass nur nicht meine Mutter drin lag.
Vater zerprügelte sie oft, Polizeieinsätze gab es auch.
Mutter hielt 49 Jahre dennoch die Ehe aufrecht, NIE! ein böses Wort aus ihrem Munde gehört. Als ich meinem Vater vor Mutter mit Gewalt schützen wollte rief Sie "Du erhebst Deine Hand nicht gegen deinen Vater!"
Habe ich dann später doch getan: BETENDE HÄNDE!!!
Der Herr Jesus hat "später" meinen Vater errettet und auch meine Mutter.
Als meine Mutter nach einer erneut schweren Prügel fast starb (ich war da schon Prediger) betete ich "Herr Jesus, auch wenn Mutti stirbt, ich vergebe dem Papa, dann kannst Du es auch."
ZUR EHRE GOTTES , DES HERRN JESUS: Mutti blieb am Leben, mein Vater lernte zu Gott (dem HERRN JESUS) schreien und wurde gehört! -

Ich beerdigte meine Mutter (wurde 92 !) selber - mit ein paar Tränen, schäme mich nicht, schreibe ich nun von einer Tafel das Lieblingswort meiner Mutter, in meinen vergangen Depressionen habe ich oft mit dieser Tafel im Arm im Bett gelegen ...oft Rotz und Wasser geheult:

ES IST EIN KÖSTLICH DING
GEDULDIG SEIN
UND AUF DIE HILFE DES HERRN HOFFEN!

Klagelieder 3,26

Weisst Du was meine Mutter immer betete (hat es mir im hohen Alter gesagt)

"Herr Jesus, erhöre die Gebete von Klaus....!"

Nein, ich bin weder "Fürbitter" noch "Geistlicher Kriegsführer", ich kann auch theologisch die Wirkung von "Fürbitte" nicht erklären.
Ich "tue" sie aber .....und so wollen doch sicher einige Brüder hier aus dem Bericht über meine Mutter mit dem Herzen hier "zugehört" haben.

Nach dem Absenden dieser schlichten Zeilen suche ich noch ein Lied, welches ich meiner Exfrau in ihren schweren Depressionen oft durchs Telefon sang.

Noch was:
nach meiner Scheidung kamen meine Kinder DENNOCH zum Glauben, gerettet aus "Leben in der Welt....!)
"Herr Jesus, lass mich getröstet sein dadurch, dass ich erleben darf wie Du meine Kinder errettest!" Tat ER!
Mehr als 20 Jahre habe ich oft mit Tränen für meine Kinder gebetet UND meine liebe Jutta auch.
Ich würde auch wieder meine Ex-Frau heiraten - trotz ihrer Depressionen.

Und noch was:
Verhindert wurde mein Weg als Missionar nach Tansania/Uganda.
"Herr Jesus, lass meinen Sohn doch mal tun, was ich gerne getan hätte."
War eher ein nicht gerade "geistlich gesundes" Beten......und ???
Mit Humor: seht mal, was da nun vor ein paar Wochen passierte , ich habe afrikanische Verwandte aus Benin erhalten :lol: :lol:

www.pehlke.magix.net (Ton anmachen, Flash !)

(weil sehr persönlich werde ich diesen Beitrag etwas später wieder löschen).

Lieber Gruß! Klaus (jetable)
Zuletzt geändert von Klaus Pehlke am 28.08.2008 18:05, insgesamt 2-mal geändert.
Wenn ich in meinem Leben nur noch 1 Predigt vorlesen dürfte, dann diese von C.H. SPURGEON.
http://www.reformatorischeschriften.de/ ... e_nur.html

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 28.08.2008 16:39

Lieber Klaus!!!
Vielen Dank für deinen sehr persönlichen Beitrag.Dank für deine Gebete ich bin sehr froh solche Geschwister in Jesu zu haben.Ihr ahnt garnicht wie sehr ihr mir helft.

In Jesus verbunden Joschie
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Klaus Pehlke
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Beitragvon Klaus Pehlke » 28.08.2008 17:54

Joschie hat geschrieben: ich bin sehr froh solche Geschwister in Jesu zu haben.
Hier ist der Liedtext, lieber Joschie, von dem ich ich oben schrieb.
Ich habe ihn soeben von dem Papier handabgetippt, von dem ich meiner Ex-Frau also dieses Lied mit Gitarre durchs Telefon sang.
Auch wenn die Seele in der Depression nicht "still", sondern eher "stumm" ist, in Ängsten und das auch mit Zittern, so drückt das Lied eine Erfahrung aus die wahr ist und stimmt!

Meine Seele ist stille in Dir,denn ich weiss: mich hält Deine starke Hand.
Auch im dunklen Tal der Angst bist Du da und schenkst Geborgenheit,
Meine Seele ist stille in Dir.

Meine Seele ist stille in Dir, Du allein bist der Gott, der gerne hilft.
Wer da bittet der empfängt aus dem Reichtum Deiner Herrlichkeit.
Meine Seele ist stille in Dir.

Meine Seele ist stille in Dir, denn ich weiss, Du führst sicher an das Ziel.
Du kennst meinen nächsten Schritt und du weißt um die Gefahr der Nacht.
Meine Seele ist stille in dir.

Meine Seele ist stille in Dir, denn ich weiss: Du bist da und richtest auf.
Wie der Regen dürres Land neu belebt und zum Erblühen bringt.
Meine Seele ist stille in Dir.


Text: Klaus Heizmann nach Psalm 62
Wenn ich in meinem Leben nur noch 1 Predigt vorlesen dürfte, dann diese von C.H. SPURGEON.
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Phil3,17
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Beitragvon Phil3,17 » 29.08.2008 10:32

Joschie hat geschrieben:Ich kann dir nicht ganz folgen,ihn meinen Augen ist die ärzliche Versorgung und Seelsorge die zwei Seiten einer Münze.Lese mal etwas über William Cowper er war Liederdichter zur Zeiten von Wesly und Whitefield,deutsche Texte von E.Gebhardt.Ist dein Bäcker oder Automechaniker Christ oder unerlöster Weltmensch :mrgreen:
Gruß Joschie
Hallo Joschie, eine D. ist grundsätzlich mal was anderes als ein Armbruch oder eine Magenverstimmung (die ja auch wiederum seelische Ursachen haben kann). Ein Arzt behandelt Schmerzen und Symptome. Er muss deshalb nichts von der Seele verstehen, und schon gar nichts von der Kraft Gottes, die aus dem Gebet nach wie vor fähig ist zur vollständigen Heilung des Körpers, ganz ohne Medikamente. Das Wort hat ewige Gültigkeit und Kraft. Davon aber versteht nur der HERR selbst etwas, der allein mein Arzt ist, wie geschrieben steht (2. Mo 15, 26) - es sei denn, dieser 'menschliche' Arzt ist wiedergeborener Christ und gehört dem HERRN wie ich als Patient auch und kennt und nutzt Gottes Kraft in seinem Beruf wie Lukas seinerzeit. Ansonsten erwarte ich von dem Arzt keine entsprechende Kenntnis als nur die der Funktionsweise des Körpers und der Behandlung von Symptomen. Ein Bäcker backt Brot, ein Automechaniker repariert das Auto. Das sind noch dazu tote Dinge, nicht einmal etwas Lebendiges und schon gar keine menschliche Seelen. Außerdem haben wir gar kein Auto, insofern kann ich gar nicht sagen, ob mein Mechaniker Christ sei. :lol: Ich muss auch nicht etwas "über" einen angeblich gläubigen Menschen lesen, der etwas darüber veröffentlicht hat, welche "Meinung" dieser über den HERRN hatte, wenn ich doch die Bibel als Original lesen und mit Gott ganz direkt kommunizieren kann. Ich darf als Priester doch das Heiligtum betreten und als Sein Kind mit dem Vater direkt sprechen, ohne Vorzimmerdame oder Terminvereinbarung. Wo ist das Problem?

That's it. :wink: Herzliche Grüße, Phil3,17

PS: Von Don Francisco wenigstens kann ich aus den Texten herauslesen (wie z. B. auch bei Spurgeon oder B. Peters), dass er wohl mein Bruder ist, denn er komponierte auch z. B. diese hier, d. h. er hat den Unterschied zwischen den klugen und den törichten Jungfrauen ganz gewiss verstanden:

Steeple Song
http://songoffaith.com/mp3s/Albums/Beau ... ncisco.mp3

Everybody else but me
http://songoffaith.com/mp3s/Albums/Beau ... ncisco.mp3

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Beitragvon H.W.Deppe » 04.09.2008 15:49

Aussagen wie "Depression ist gegen den Willen Gottes" lassen mir die Haare zu Berge stehen. Schwärmer und Charismatiker haben unermessliches Leid über Kranke gebracht, indem sie ihnen *zusätzlich* zu ihrer Krankheit Lasten auferlegten wie "Ursache dafür kann nur persönliche Sünde sein", "du hast zu wenig Glauben, sonst würdest du geheilt" usw. Wer an Krebs erkrankt ist, dem machen solche "Lügenpflaster von Quacksalbern" (Hiob 13,4 nach Schlachter) sicher keinen Mut. Und wer an einer Depression leidet, für den ist eine solche "Belehrung" sicher wie Säure auf eine offene Wunde.

Gott bildete den Menschen aus dem Erdboden und blies seinen Atem in ihn, *so* wurde der Mensch zu einer lebendigen Seele. Leib und Seele sind eine Einheit - wenn man sie trennt, ist man tot. Deshalb Vorsicht mit der strikten Trennung von leiblich und seelisch. Untersucht mal den Begriff "Seele" in der Schrift ... (Buchempfehlung: Ronald Senk - Das Schwert des Geistes - räumt auf mit den schwärmerisch-mystischen Vorstellungen)

Grüße, Werner
"Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum! Wer aber mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemeinsam? spricht der HERR." (Jer 23,28)
Lasst uns bei dem bleiben, was geschrieben steht! Sola Scriptura!

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Beitragvon Joschie » 04.09.2008 19:37

Hans-Werner schreibt
Untersucht mal den Begriff "Seele" in der Schrift ... (Buchempfehlung: Ronald Senk - Das Schwert des Geistes - räumt auf mit den schwärmerisch-mystischen Vorstellungen)
Wo genau steht es im Buch :?:
Gruß Joschie
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Beitragvon H.W.Deppe » 04.09.2008 23:23

Joschie hat geschrieben:Wo genau steht es im Buch :?:
Z.B. S. 24-29; 71 und besonders 239ff.

Grüße, Werner
"Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum! Wer aber mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemeinsam? spricht der HERR." (Jer 23,28)
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Beitragvon Joschie » 05.09.2008 08:47

Hallo Ihr
Gibt es eine Seite die sich mit Depressionen und psychischen Erkrankungen aus christlicher Sicht befasst,vielleicht sogar ein Forum.
Gruß und Segen von Joschie
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Beitragvon maxb » 05.09.2008 09:11

Auf http://www.biblische-seelsorge.net/ gibt es ein paar Vorträge. Kurt Vetterli ist auch dabei.

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Beitragvon Joschie » 09.09.2008 18:14

Zuerst mal ein Beitrag
Jährlich weltweit etwa 815.000 Selbsttötungen


Telefonseelsorge Bremen: Suizid ist ein unterschätztes Problem. Foto: photos.com
B r e m e n (idea) – Die Selbsttötung ist die weltweit häufigste gewaltsame Todesursache. Darauf hat der Leiter der Telefonseelsorge Bremen, Pastor Frank Austermann, aufmerksam gemacht. Anlass ist der Welt-Suizid-Präventionstag am 10. September.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehen jedes Jahr etwa 815.000 Menschen in den Tod. In Deutschland nehmen sich jährlich etwa 11.000 Menschen das Leben. Zum Vergleich: Die Zahl der Verkehrstoten betrug im vergangenen Jahr 4.970. Austermann zufolge ist Suizid ein großes, unterschätztes Problem. Drei Viertel der Opfer seien männlich und überwiegend im mittleren und höheren Lebensalter. In Gesprächen mit der Telefonseelsorge würden Suizidgedanken häufig von geschiedenen und einsamen Menschen oder Personen mit massiven wirtschaftlichen Problemen geäußert. Viele hätten Depressionen. Gemeinsam sei ihnen, dass sie keine Möglichkeit mehr sähen, ihr Leben eigenständig zu gestalten. Laut Austermann hat das Thema Suizid auch eine deutliche politische Dimension: „Unser Gesundheitssystem tut zu wenig für Menschen, die an einer Depression leiden. Die Behandlungskosten sind zu hoch, die Wartezeiten auf Therapieplätze zu lang.“ Die Bremer Telefonseelsorge habe reagiert, indem sie ihre Mitarbeiter speziell im Umgang mit suizidgefährdeten Menschen ausbilde. Betroffene sollten sich ihre Sorgen von der Seele reden können, „ohne gleich therapiert zu werden“. Meist gehe es um Partnerschaftsprobleme, Trennung und Arbeitslosigkeit sowie um wirtschaftliche und soziale Notlagen.
Suizid ist oft eine Folge von Depessionen wenn auch nicht immer! Doch wie gehen wir damit um wenn es bei uns in der Nähe passiert.Diese Frage taucht erst bei mir auf als sich ein junges Mädchen aus einer mir sehr nahe stehenden christlichen Familie das Leben nahm.Ich bin bis heute ratlos über das geschehende.Das schimmste was ich erlebt habe ist die Frage ob man dadurch nicht die Rettung verloren geht.Habt ihr auch Erfahrungen damit gemacht wie wirdet ihr die Frage beantworten?
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55


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