Das Schweigen der Lämmer

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Moderator: Jörg

mike
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Das Schweigen der Lämmer

Beitragvon mike » 18.08.2005 12:02

Wenn ich die Themen in diesem Forum durchschaue, dann entdecke ich, dass gerade mal 10% der Leute, welche hier posten, sich äussern. Woran das wohl liegen mag? Eine Tendenz vom einfach Mitlaufen und Konsumieren?

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User1211
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Beitragvon User1211 » 18.08.2005 16:22

Hallo mike,

habe zurerst gedacht, dass Du auf den Film anspielst, der den gleichen Titel trägt.

Zu Deiner Aussage: Ich weiß nicht, in was für eine Gemeinde Du gehst, aber in der Gemeinde, die ich besuche, ist es so, dass wir keinen Prediger oder ähnliches haben. Sprich: Alle Brüder sollen sich in die Gemeindestunde einbringen. Nun können wir uns glücklich schätzen, dass wir die von Dir genannte Prozentzahl an "Beteiligern" überschreiten, doch wir haben auch noch genügend Schweiger dort herumsitzten. Daher handelt es sich hier um eine Wiederspiegelung gängigen Gemeindeverhaltens. Dazu kommt, dass es nicht jedem liegt in aller Öffentlichkeit seine Gedanken und Ideen auszubreiten (man könnte ja was falsches schreiben) oder Fagen zu stellen.

Übrigens: Wenn wir wüßten, wie viele nicht registrierte Konsumenten hier noch vorbei schauen, dann würde Deine Prozentzahl wahrscheinlich maximal noch einstellig sein.
Lieben Gruß
Thorsten

Antestor
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Beitragvon Antestor » 18.08.2005 22:19

ich glaube auch dass viele sich einfach anmelden, 1 oder 2 posts machen und dann nie wieder hier rein gucken...
Frykt ikke

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User1211
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Beitragvon User1211 » 19.08.2005 08:35

Viele scheinen sich angemeldet zu haben, um mal ein oder zwei Post zu setzen. Von gegenwärtig 185 registrierten Useren haben 104 etwas gepostet (mindestens einen Beitrag). Das entspricht einem Anteil von 56,22% der User. Wenn man das mit anderen Foren vergleicht, dann ist das ziemlich gut.

Ich finde es trotzdem gut, wenn sich User anmelden, auch wenn sie nicht posten. So haben sie z.B. die Möglichkeit auf geschriebenes per PN Nachfragen zu stellen. Ich hoffe daher, dass sich durch diesen Thread niemand vom Anmelden abhalten lässt.
Lieben Gruß
Thorsten

Nicki
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Beitragvon Nicki » 08.12.2005 19:20

Antestor hat geschrieben:und dann nie wieder hier rein gucken...
das muss ja gar nicht so sein, man kann hier einiges lesend lernen.

Aber in manchen Postings herrscht hier ein auf mich doch recht rüde wirkender Umgangston, den ich nicht gewohnt bin, der mich einfach irritiert, eine Art und Ausdrucksweise, Dinge abzuwerten, wie ich es nicht im Schulaufsatz meines Kindes vorfinden wollte. Das meine ich nicht inhaltlich, sondern formal.

An vielen Stellen wird man einfach auch beim Lesen eingeschüchtert, selbst etwas zu schreiben - man könnte ja einen Gedanken schreiben, der nicht eure Zustimmung findet - und ich würde mich manchen möglichen Reaktionen nicht aussetzen wollen.

So suche ich heraus, was ich informativ und sachlich finde, wo auch Liebe in den Postings zu erkennen ist - und sage selbst lieber nichts.

Möglicherweise geht es anderen ähnlich wie mir?

Nicki

mike
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Beitragvon mike » 08.12.2005 20:21

Hallo Nicki

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An vielen Stellen wird man einfach auch beim Lesen eingeschüchtert, selbst etwas zu schreiben - man könnte ja einen Gedanken schreiben, der nicht eure Zustimmung findet
Muss denn alles was du schreibst, auf Zustimmung stossen?

Nicki
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Beitragvon Nicki » 09.12.2005 01:37

Mike hat geschrieben:Muss denn alles was du schreibst, auf Zustimmung stossen?
Nein, im Gegenteil! Ein Forum sucht man auf, um sich auseinanderzusetzen. Ich hätte hier bei bifo etliche Fragen - weil ich etwas nicht weiß und gerne besser verstehen würde - oder ich hätte hier auch Hinterfragungen - weil ich eine andere Sicht habe bzw. eine Ansicht oder die Formulierung einer Ansicht, die ich lese, fragwürdig finde.

Aber du hast mich und diesen Satz nicht verstanden, denn dies hemmt mich:
Nicki hat geschrieben:und ich würde mich manchen möglichen Reaktionen nicht aussetzen wollen.
Damit wollte ich auch nicht in eine Diskussion treten. Ihr überlegtet, warum viele Mitglieder nicht posten - dies war der Grund für mich, heute an dieser Stelle zu schreiben:
Nicki hat geschrieben:Möglicherweise geht es anderen ähnlich wie mir?

Hardy
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Beitragvon Hardy » 09.12.2005 07:14

Auch ich habe, in letzter Zeit wenig gepostet, weil die Themen einfach nicht meine sind. Ich bin seit drei Jahren Christ und kenne mich mit verschiedenen "Fachbegriffen" nicht aus.
Wenn also irgendwelche Diskussionen mit "soundswords" geführt werden, wenn es um "Darby" geht oder um "Amillianismus" und "Premillianisten" usw, dann kommen mir alle paar Sätze Begriffe unter, von denen ich nicht weiss, wie die zu verstehen sind. Deshalb kann ich da auch nicht mitdiskutieren. Solche Threats haben sich in letzter Zeit gehäuft, während die anderen "totgelaufen" sind.
Jesus allein!
Hardy

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asderrix
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Darum.

Beitragvon asderrix » 10.12.2005 13:36

Ich habe mich entschlossen, hier von Zeit zu Zeit mitzulesen, wollte eigentlich keinen Beitrag schreiben, weil die Art, wie hier größtenteils geschrieben wird, auf mich nicht einladend wirkt.

Ich schrieb schon in einigen Foren, setzte mich z.B. mit der kath. Lehre auseinander, aber wenn ich hier Beiträge gegen die rkK lese, fühle ich mich eher genötigt deren Lehre gegen meine Überzeugung zu verteidigen, weil die Beiträge so was von unsachlich und unfundiert sind.

Deshalb werde ich auch in Zukunft vermutlich hauptsächlich Mitleser sein, meist mit dem Ergebnis, das ich traurig bin wie sehr Christen an sehr unwichtigen Themen ihre Selbstidentifikation festmachen, wie wichtig es für viele ist, aufzuzeigen wie viel besser sie als andere sind und wie unrealistisch sie das Stückwerk der eigenen Erkenntnis realisieren, in dem sie den Eindruck erwecken die Fülle der Ratschläge Gottes in ihrer gesamten Tragweiter ergriffen zu haben.

lg
asderrix

Gast

Beitragvon Gast » 10.12.2005 15:44

......
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asderrix
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Beitragvon asderrix » 10.12.2005 16:15

Hallo Arne,

danke erst mal, für die offene Art wie du auf meine Zeilen reagierst.

Deine Beiträge spiegeln in vielen Punkten meine Diskussionsweise und Ansicht von vor ca. 5 Jahren wieder, deren ich mich heute schäme.

Ich habe nicht meine Lehrmeinung geändert, in Hinsicht auf die Irrlehren in der rkK, aber ich lernte die Christen in der rkK schätzen und lieben, die mit der gleichen Überzeugung wie ich, das Gedächtnissmahl feiere, davon ausgehen, das Christus in Brot und Wein leibhaftig gegenwärtig ist, eben, weil sie durch ihr Bibelstudium zu diesem Ergebnis kamen.
Arne Beccard hat geschrieben: Das immerwährende Opfern Jesus Christi beim Herrenmahl, obwohl die Bibel sagt das das Opfer einfürallemahl geschehen ist und keiner wiederholung bedarf !

Also und Maria, sie wird auf den Tron Gottes gehift, welches man ganz einfach nachlesen kann - das sind dinge die man erkennen kann, also die nicht an den Haaren herbeigezogen werden !
Diese beiden Aussagen stimmen so nicht, es ist eine Interpretation von uns, die wir die Lehre der rkK ablehnen.
Du wirst sie, wenn du unvoreingenommen in verschiedenen anderen Foren, nach diesen Begriffen suchst, durch Geschwister der rkK erklärt und entkräftet bekommen.

Ich werde das nicht tun, da ich mich nicht als Anwalt der rkK verstehe und zu wenig Wissen in diesen Punkten habe.
Ich lese in diesen Foren mit und frage nach, wenn nötig beziehe ich Stellung.

Ich würde nie sagen, das wir Katholen zur Bekehrung führen müssen, was
wir tun sollten, ist die Menschen im Auge zu haben, die in der rkK in der ev. luth. oder irgendwelchen Freikirchen sind und keine lebendige Beziehung zu Christus haben.

Ein sachliches Gespräch über unterschiedliche Lehrmeinungen, wo man am Ende den anderen mit seiner auf die Bibel gegründeten Meinung so stehen lassen kann, auch wenn man es als großen Irrtum sieht, finde ich klasse.

Das ist aber nicht der Eindruck, den ich von deinen Statements gegen die rkK habe.

Nun hast du mich doch zum Schreiben gebracht. ;-)

lg
asderrix

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asderrix
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Beitragvon asderrix » 10.12.2005 16:23

Die Lehre der rrk ist mir auch nicht wichtig, weil sie ein Lügenkonstruckt ist und daher für mich Persönlich und für die Kinder Gottes keine Relefanz hat. Es ist die Lehre von Menschen, aber nicht die Lehre von Jesus Christus und seinem Evangelium der Erlösung !
Diese Nachsatz, den du noch anfügtest, das sind genau die Sätze, die Schaden anrichten, zwischen Christen und für mich Zeugnis von einer sagenhaften Arroganz sind.

Ich bin kurz vor dem Siedepunkt, es ist denke ich besser, wenn ich nichts mehr schreibe.

Gast

Beitragvon Gast » 10.12.2005 16:27

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Zuletzt geändert von Gast am 17.11.2006 16:07, insgesamt 1-mal geändert.

Gast

Beitragvon Gast » 10.12.2005 20:23

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Zuletzt geändert von Gast am 17.11.2006 16:09, insgesamt 1-mal geändert.

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andy
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Beitragvon andy » 11.12.2005 13:00

asderrix hat geschrieben:aber ich lernte die Christen in der rkK schätzen und lieben, die mit der gleichen Überzeugung wie ich, das Gedächtnissmahl feiere, davon ausgehen, das Christus in Brot und Wein leibhaftig gegenwärtig ist, eben, weil sie durch ihr Bibelstudium zu diesem Ergebnis kamen.
Zu diesem Ergebnis kommt man nicht durch Bibelstudium, sondern durch eine systematisch verbreitete Irrlehre. Ware dieser Glaube das Resultat der Auseinandersetzung mit dem Wort Gottes, so muesste man Menschen zugestehen, dass manche Bibelstellen etwas schwer zu deuten sind. Waere die Bibel hier jedoch unklar in ihrer Aussage, so muessten in allen Kirchen verschiedene Meinungen herrschen, wie z.B. bei der Sache mit der Entrueckung. Doch die rkK hat hinsichtlich des Abendmahls eine geschlossene, von oben herab als die einzige akzeptable "Wahrheit" gelehrte Auslegung zu einem Grundpfeiler ihrer Lehre gemacht. Menschen, die aufgrund ihres Bibelstudiums zu einem anderen Schluss kommen, sind laut kath. Dogma verdammt. (Man kann also kaum behaupten, dass in der rkK ein selbstaendiges Bibelstudium ueberhaupt empfehlenswert ist - denn wann immer man in einem entscheidenden Punkt zu einem anderen Ergebnis kommt als die kth. Lehre, muss man mit seiner offiziellen "Verdammung" rechnen, die die rkK als angebliche Stellvertreterin Jesu auszusprechen zu koennen meint.)

Katholiken im Dialog mit anderen: Wortwahl geschickt, Inhalt verwerflich

Die Tatsache, dass viele in der rkK sich einen Glauben zurechtbiegen, der irgendwo in der Mitte zwischen Kirchendogma und Bibel liegt, ist in keinster Weise mit einer Annaeherung an biblisches Christentum zu vergleichen. Vielmehr ist der rkK mehr daran gelegen, mit anderen eine Einheit anzustreben, als an irgendeiner Position unveraenderlich festzuhalten. Dementsprechend wirst Du immer Anhaenger der rkK finden, die ihrer Wortwahl und dem ernstmeindenden Anschein nach auf den ersten Blick "christlich" (im biblischen Sinne) scheinen koennen. Interessant ist hierbei jedoch, dass auch unter Muslimen viele so reden wie Du, da katholische Menschen auch hier ihre Wortwahl so anpassen, dass praktisch kein offensichtlicher Konflikt mehr mit den Lehren Mohammeds erkennbar ist.

"Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein."

Gegenueber biblisch fundierten Christen aeussern sich Katholiken meist dahingehend, dass keine andere Lehre, sondern lediglich leicht andere Gewichtungen und/oder andere Traditionen die Praxis sind; die aber angeblich im Grunde nebensaechlich seien und nichts daran aendern wuerden, dass alle "Christen" eins seien. Das ist natuerlich falsch und wird selbst von katholischer Seite nicht gestuetzt. Der Vatikan sieht all jene als verdammt an, die sich nicht dem Papst unterwerfen. Aber es ist ein funktionierender Weg, um sich weltoffen zu praesentieren und eine Konfrontation z.B. mit evangelikalen Christen zu vermeiden, in der schliesslich zahlreiche Irrlehren aufgedeckt werden koennten.

Interessanterweise hoert man auch von vielen Muslimen, dass sie aufgrund zahlreicher Gespraeche mit Katholiken der Meinung seien, die katholische Lehre sei gar nicht allzu weit von den Lehren Mohammeds entfernt. Offenbar macht es gerade die Vielzahl der katholischen Sonderlehren einfach, jeder anderen Religion gegenueber angebliche "Gemeinsamkeiten" in den Vordergrund zu stellen, die ohne eine ausfuehrliche Auseinandersetzung teilweise nur sehr schwer so deutlich zu entkraeften sind, dass auch das allgemeine Volk erkennt, dass hier ein Taeuschungsversuch vorliegt.

Sollten wir anderen ihre "eigene Wahrheit" lassen, oder sie vielmehr mit der biblischen Wahrheit vertraut machen?

Dass viele Katholiken das Ausmass katholischer Irrlehre nicht wahrhaben wollen und im staendigen Verlangen nach Frieden biblisch fundierten Christen gegenueber Eingestaendnisse machen und durch wohlmeinende Umformulierung eine scheinbare Kompatibilitaet der Lehren zu erreichen versuchen, bedeutet keinesfalls, dass sie nicht dennoch einer grausamen Verfuehrung unterlegen sind. Hieraus zu schliessen, sie haetten dasselbe biblische Verstaendnis und dieselbe Beziehung zu Gott, ist ihnen gegenueber extrem lieblos. Durch die Anerkennung der rkK als christliche Kirche unterlaesst man ja konsequenterweise jeglichen Versuch, Katholiken mit der Wahrheit des Wortes Gottes zu konfrontieren. Retten kann sie jedoch nur Jesus selbst, und nicht ihr eigenes Jesusbild, welches sie zwar mit "Jesus" benennen, das aber gegenueber unserem Herrn und Heiland grundlegende Unterschiede aufweist.

Der katholische "Jesus" ist nicht der biblische Jesus

Der katholische "Jesus" ist nicht der biblische Jesus, weil bereits seine Mutter nicht die biblische Maria ist. Der biblische Jesus bekam Besuch von Weisen, der katholische "Jesus" von drei heiligen Koenigen namens Kaspar, Melchior und Balthasar. Komischerweise waren sie "heilig", ohne dass der wahre Jesus zuvor fuer sie gestorben waere. Die von den Katholiken verehrten heiligen Apostel sind auch nicht die 12 Juenger Jesu aus der Bibel. Der biblische Petrus z.B. war verheiratet (denn der biblische Jesus heilte dessen Schwiegermutter), waehrend die Katholiken einen "Petrus" verehren, der als erster Papst eingesetzt worden sei und daher zwangslaeufig ledig sein musste. Die von den Katholiken als "Maria" verehrte Frau blieb ihr Leben lang Jungfrau und wurde in den Himmel entrueckt, waehrend die biblische Maria nach Jesu Geburt auf natuerlichem Wege weitere Kinder bekam und von weiteren uebernatuerlichen Geschehnissen aus ihrem Leben keinerlei Rede ist.

Und so koennte man seitenweise fortfahren mit der Darstellung der Tatsache, dass die Katholiken ebenso an einen "eigenen Jesus" glauben wie z.B. Muslime, die ihn als grossen Propheten verehren und seine Mutter ebenfalls anerkennen. Oder wie viele Hindus, die Jesus als "grossen Meister und Lehrer" verehren. Nicht jeder, der "Jesus" verehrt, meint damit wirklich den Jesus der Bibel. Viele basteln sich ihren eigenen "Jesus" und versuchen damit darzustellen, dass alle im Prinzip doch mehr oder weniger an dieselbe hoehere Macht glauben wuerden, die lediglich auf verschiedene Weise angebetet und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird. Nichts koennte weiter von der Wahrheit entfernt sein! Der biblische Jesus hat deutlich gemacht, dass nicht jeder, der an einen "Jesus" glaubt (selbst, wenn er es mit ganzem Herzen tut), auch wirklich gerettet ist:
Matth. 7, 22-23 hat geschrieben:Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Taten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter!
An welchen Jesus glaubst Du?

Wir sollten nicht zulassen, dass wir uns von jedem taeuschen lassen, der an einen "Jesus" glaubt. Wir muessen hinterfragen, ob es dabei wirklich um den biblischen Jesus geht, der (a) allein und (b) ein fuer allemal alle unsere Schuld getilgt hat, und zu dessen Werk niemand auch nur das geringste hinzufuegen koennte. Ist jedoch ausser dem Glauben an Jesus Christus noch notwendig, dass irgendwer sonst unsere Verehrung erhaelt (Maria, Mohammed, heilige Gegenstaende, heutige Menschen, verstorbene Menschen oder andere Goetter oder Goetzen), so ist ein solcher Glaube nicht nur anteilig, sondern vollstaendig abzulehnen. Denn der Gott der Bibel duldet nichts neben sich selbst.

Merke hierzu: Gott wusste, dass die Menschen ihn nicht unbedingt vollstaendig ersetzen wuerden, sondern dass sie seiner Verehrung die Verehrung anderer Goetter hinzufuegen und ihn damit laestern wuerden. Solche Titel wie "heiliger Vater" oder "Mutter Gottes" in bezug auf gewoehnliche Menschen zeigen, wie wenig die Katholiken die furchteinfloessende Heiligkeit und Groesse des einen wahren Gottes ueberhaupt ernstnehmen. Kein Wunder also, dass die katholische "Kirche" derart verblendet ist, dass sie gar behauptet, sie haette in Vertretung des wahren Gottes das Recht, andere fuer ihren Ungehorsam gegenueber dem katholischen System zur ewigen Hoellenstrafe zu verdammen.

Ob das jeder Katholik weiss, ist nebensaechlich. Auch bei den Freimaurern stellen junge, aus einem "christlichen" Umfeld stammende Mitglieder zunaechst nicht unbedingt einen krassen Widerspruch zur Bibel fest. Dennoch wird niemand bestreiten, dass die Organisation von grundauf antichristlich ist. So laesst man auch in der katholischen Kirche den durchschnittlichen Kirchgaenger gern in dem Glauben, es gehe um nichts anderes als Christentum. So kann man ungestoert die (geistliche, finanzielle, politische) Macht Roms weiter ausbauen und muss keine ueberraschenden Austritte befuerchten, da der Durchschnittskatholik durch staendige Indoktrination ganz allmaehlich davon ueberzeugt wird, ein Austritt aus der "einen, wahren Kirche" kaeme einer Absage an den biblischen Gott gleich, mit der Konsequenz der Hoelle.

P.S.: Tut mir leid, die Tastatur hier hat keine Umlaute... ich hoffe, man kann trotzdem alles gut lesen.


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