Kann ein wiedergeborener Christ verloren gehen?

Alte, geschlossene Beitragsfolgen

Moderator: Jörg

Gast

Beitragvon Gast » 10.04.2005 23:14

Auch hier kann ich Jürgen nur beipflichten.
Ein wiedergeborener Christ kann nicht mehr verloren gehen.
Dafür sorgt unser HERR.
Die Frage ist lediglich: Sind alle wiedergeborene Christen, die sich als solche bezeichnen? Die Bibel sagt eindeutig NEIN!
Lest doch mal Römer 8,28-39. Wie kann man nach der Lektüre dieser Verse noch auf die Idee kommen, dass ein Christ verloren gehen kann?
Wie klar soll Gott sich denn noch ausdrücken?
Warum spricht die Bibel an keiner Stelle von Christen, die verloren gehen und, viel wichtiger, warum? An keiner Stelle wird gesagt: "Tut dies oder jenes nicht, damit ihr nicht verloren geht."
Ganz im Gegenteil, die Schrift bezeichnet so etwas als "ein anderes Evangelium".
Ein weiterer Beweis:
Römer 6,23: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
Römer 11,29: Denn Gottes Gnadengaben und Berufung können ihn nicht reuen.

Hardy
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Beitragvon Hardy » 10.04.2005 23:19

Auch das war ich! :oops:
Jesus allein!
Hardy

Gast1

Kann ein Gottes Kind wieder verloren gehen

Beitragvon Gast1 » 11.04.2005 13:15

Ich gebe Gast und Jürgen völlig Recht. Wer kann denn die wunderbare Bibelstelle in Joh. 10, 27 anders auslegen als "die SEINEN folgen dem HERRN nach". Es ist eine logische Folge der Wiedergeburt, daß ECHTE Gottes Kinder Jesus ihrem Herrn nachfolgen werden und nicht erst aufgefordert werden müssen zu folgen.

Das erklärt Hebr. 6. Diese "Hineingeschmeckten" folgten nicht und daher waren sie auch nie echt. Im übrigen wenn man ab Vers 7 weiter liest stellt man interessanterweise zwei Gruppen fest.

In Vers 7 bringen die ECHTEN - FRUCHT (nützliches Gewächs) hervor. In Vers 8 sind die beschrieben die UNECHT sind und damit keine Frucht (Disteln und Dornen) hervorbringen können.

Sagt das nicht schon auch unser geliebeter HERR in Luk. 6, 43 ff? Genau das gleiche Beispiel - Frucht und nicht Frucht.

Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, warum in beinahe allen Briefen immerzu von zwei Gruppen die Rede ist? Jürgen hat völlig recht, die Vermengung ist das Problem. Auch Judas schreibt das in Judas 12. Dort wird gesagt, daß es bei unseren Liebesmahlen (Gemeinschaft der echten Gotteskinder) wohl auch Leute gibt, die zweimal erstorben sind, keine Wurzel haben, Wolken ohne Wasser (keine Frucht), von Winden umhergetrieben (Zeitgeist schiebt diese hin und her). Also gibt es UNECHTE bei ECHTEN.

So lässt sich auch die Stelle aus 2. Petr. 2, 17-Ende erklären. Leute die geschmeckt, angerührt, erlebt aber niemals gegessen, verändert, neu geworden sind.
Der letzte Satz sagt sehr viel aus: Die Sau wälzte sich wieder im Schlamm und der Hund frass sein Erbrochenes. Niemals wurde aus der Sau und dem Hund etwas REINES, HEILIGES (neuer Mensch durch Wiedergeburt), sonder sie blieben unrein und im Schlamm der Sünde.

Somit lässt sich klar festellen:

1. Ein echter und damit wiedergeborener Christ kann nimmermehr verloren gehen - ewiglich - welch eine Freude $:D
2 Es ist immer eine Zweiteilung in der Schrift feststellbar - Spreu und Weizen. So eng beieinander und doch total unterschiedlich.

Pelikan
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Beitragvon Pelikan » 11.04.2005 13:54

Hey Brüder, kühlt Euch erst mal ein wenig ab! Atmet mal tief durch. Also, ich finde es wirklich schon frech zu behaupten, dass, wer immer nicht an die Lehre der ewigen Sicherheit glaubt, dass der nicht wiedergeboren ist. Und wer nicht wiedergeboren ist, kommt auch nicht ins Reich Gottes. Da sind also der Luther, der Wilhelm Busch, der Christlieb, der Karl Heim, die meisten deutschen Erweckungsprediger alle leider in der Hölle. Werner Gitt hat solche Lehre glaube auch nicht. Alle leider nicht wiedergeboren???? Also, soweit ich weiß glauben über die Hälfte aller Bibelgläubigen Christen nicht an diese Lehre und die sind alle nicht wiedergeboren? Wer so was sagt, läd denke ich ein schweres Urteil auf sich.

Pelikan
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Beitragvon Pelikan » 11.04.2005 14:42

Also, ich weiche den Stellen über die ewige Erettung nicht aus, weil ich glaube, dass es unmöglich ist, verloren zu gehen. Weil ER mich erwählte und Seine Hand mich trägt.
Die Erfahrungen mit Abgefallenen sind nicht maßgebend, jedoch muss man sie im Licht der Schrift prüfen. Und da darf man die Augen nicht vor folgenden Stellen verschließen:
Hebr.6,4:4 Denn es ist unmöglich, daß die, so einmal erleuchtet sind und geschmeckt haben die himmlische Gabe und teilhaftig worden sind des Heiligen Geistes
5 und geschmeckt haben das gütige Wort GOttes und die Kräfte der zukünftigen Welt,
6 wo sie abfallen und wiederum sich selbst den Sohn GOttes kreuzigen und für Spott halten, daß sie sollten wiederum erneuert werden zur Buße.

Das Wort erleuchtet steht Kap. 10,32. Wird auf Gläubige angewendet.
geschmeckt: Kap.2,9 Der Herr Jesus war ganz tot gewesen. Und wurde aufgeweckt. Joh.8,52: Der wird den Tod nicht schmecken in Ewigkeit.
Das Wort schmecken bedeutet also in der Schrift innehaben, sein. Also bezieht sich der Vers auf wahre Gläubige.
teilhaftig: Phill.1,7 ... Anteil an der Gnade. Wahre Gläübige, Paulus bezieht das auf sich selber.
Das Wort bezieht sich im Hebräerbrief im Kap.3,1; 3,14 und 12,8 immer nur auf Gläubige!!!
Und der natürliche Mensch nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist!!!
Wenn man die Bibel mit der Bibel auslegt, bleibt nur diese Variante!
Also kann ein Gläubiger abfallen und verloren gehen!

Offb.3,5:5 Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angelegt werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.
In das Buch des Lebens kommen nur Wiedergeborene, denn der natürliche Mensch ist in Sünden tot geboren (Eph.2). Wenn es nicht möglich wäre, da ausgetilgt zu werden, könnte der Herr Jesus so was nie sagen!!! Denn es wäre eine leere Mahnung, die man gar nicht ernst nehmen kann, wenn man absolut glaubt, es sei unmöglich, verloren zu gehen! Man kann als Gläubiger aus dem Lebensbuch ausgetilgt werden!!!

Röm.11,21:21 Hat GOtt der natürlichen Zweige nicht verschonet, daß er vielleicht dein auch nicht verschone.
Das eine Jude ohne den Heiland nicht gerettet wird, ist denke ich klar. Er hat Israel nicht verschont. Sollte ER uns schonen? Nein!!!

Joh.15,6 Wer nicht in mir bleibt so wird er weggeworfen...
Ich kann nicht aus dem Zug fallen, in dem ich nie gewesen bin. Ich kann nur nicht in Jesus bleiben, wenn ich schon mal in IHM war. Also sind nur Leute gemeint, die in IHM waren. Gläubige!!! Wer Christi Geist nicht hat, ist nicht sein.
Wie auch Gal.5,4: Ihr habt Christum verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid von der Gnade gefallen.
Nur wer in der Gnade war, also gerettet aus Gnade, kann aus der Gnade fallen. Und wer aus dieser fällt, ist logischerweise verloren!!!

2.Petr.2, 20 Denn so sie entflohen sind dem Unflat der Welt durch die Erkenntnis des HErrn und Heilandes JEsu Christi, werden aber wiederum in denselbigen geflochten und überwunden, ist mit ihnen das Letzte ärger worden denn das Erste.
21 Denn es wäre ihnen besser, daß sie den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt hätten, denn daß sie ihn erkennen und sich kehren von dem heiligen Gebot, das ihnen gegeben ist.

Das Wort entflohen wird in Kap.1,4 auf Gläubige angewendet!!! Durch die Erkenntnis von Herrn Jesus der Welt entfliehen. Gottes Wort sagt, dass sie also entflohen sind!! Durch die Erkenntnis Jesu. Und Jesus nimmt die Sünder an. Also waren sie echt gläubig. Das Wort im Vers 21 kehren von dem... ist das selbe Wort, das für Bekehrung genommen wird. Also eine rückwärtsbekehrung!

Hebr.10,26:6 Denn so wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir fürder kein ander Opfer mehr für die Sünden,
27 sondern ein schrecklich Warten des Gerichts und des Feuereifers, der die Widerwärtigen verzehren wird.
28 Wenn jemand das Gesetz Mose’s bricht, der muß sterben ohne Barmherzigkeit durch zween oder drei Zeugen.
29 Wieviel meinet ihr, ärgere Strafe wird der verdienen, der den Sohn GOttes mit Füßen tritt und das Blut des Testaments unrein achtet, durch welches er geheiliget ist, und den Geist der Gnaden schmähet?

Vers 28 Wir, also der Schreiber, der sicher wiedergeboren war, inklusive. Also auch für Dich und mich trifft das zu, was kommt.

Vers 29 geheiligt: Auf wem trifft es also? Auf solche, die schon durchs Blut geheiligt waren.
Vgl. Apg.20,32; 1.Kor.1,2, 1.Kor.6,11; Hebr.2,1; 10,10 Geheiligt durchs Blut sind nur Gläubige!!!! Die können also verloren gehen.

Ich denke, bei neutraler Betrachtung dieser Stellen ist der Schluß sehr klar. Es ist gut, mit offenen Augen die Realität und den Ernst der Lage zu sehen. Aber wir dürfen zu Jesus gehen im Bewußtsein der eigenen Schwachheit. Und ER will uns in Seine Arme nehmen und uns tragen. Aber nur, wer die Gefahr sieht, wird ernst um Bewahrung beten! Und wer so zu Jesus kommt, ist sicher in Jesus Armen und kann nicht verloren gehen!
Liebe Grüße!
Pelikan

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Jürgen
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Beitragvon Jürgen » 11.04.2005 16:12

Ach Pelikan, "bibelgläubig" - was ist das eigentlich? Man hört das so oft.

Rettet der Glaube an die Bibel, oder der Glaube an den HERRN, Jesus Christus?

Ich kenne so viele bibelgläubige Menschen, die sogar bei manchen Bibelstellen sehr bösartig werden. Was ist das?

Wer die Schrift kennt und vor allen Dingen Lebens-Gemeinschaft mit dem Herrn hat, kann doch nicht glauben, daß alle "Gläubigen" wirkliche Gläubige sind. Die tägliche Erfahrung lehrt was anderes.
Nicht zu vergessen, daß es gerade die "Schriftkundigen" waren, die die Kreuzigung des Herrn betrieben haben.

Daß der Mensch neu geboren werden muß, lehrt die Schrift doch eindeutig:

Joh.3,3: Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Man sollte weniger auf Menschen sehen und dafür wirklich am Herrn hängen. Die beschriebenen Leute kenne ich nicht, deshalb kann ich über deren Gotteskindschaft auch nichts sagen.

Der Herr sieht in die Herzen der Menschen. Er sieht unbestechlich was echt oder falsch ist. Das Gericht über die Irrlehrer furchtbar.

Jedes Kind Gottes sollte sich des geistlichen Kampfes bewußt sein. Mit missionarischem Eifer ist auch der Same der Schlange unterwegs, um die Wahrheit in Lüge zu verkehren.

Hinter der Wahrheit steht Jesus Christus, hinter der Lüge Satan. Dazwischen ist nichts.
Ich muß abnehmen, Christus aber in mir muß zunehmen.

MichaelM
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Beitragvon MichaelM » 11.04.2005 17:13

Ich weiß auch nicht, welche Blockaden man haben kann, um Hebr 6 nicht verstehen zu können ?

Es geht doch in Vers 6 um ein ewigen Verlust des Heils, der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. E kann nur der den Sohn Gottes zum zweiten mal kreuzigen, für den er bereits schon einmal für seine Sünden gestorben ist.

Gruß

Mchael

Pelikan
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Beitragvon Pelikan » 11.04.2005 18:09

Klaro Jürgen ist wiedergeboren und bibelgläubig nicht das gleiche. In dem gebe ich Dir voll recht. Was ich sagen wollte ist, dass es viele wirklich treue Menschen gab, die Gott gebraucht hat, die fest am Wort waren, die alle Zeichen der Wiedergeburt hatten und die Lehre von der ewigen Sicherheit des Heils nicht hatten, sich jedoch wie auch ich ihres Heils gewiß waren.

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Jürgen
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Beitragvon Jürgen » 11.04.2005 18:11

@ Pelikan

Du hast viele Stellen zitiert, die Du nicht verstehst.

Einlegungen in das Wort sind keine Auslegungen.

Alles, was Du angeführt hast, scheitert schon an EINEM Wort des HERRN:

Aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Joh.10,26-28

Ist der HERR für Dich ein Lügner? Du machst IHN zum Lügner mit deiner Aussage. Bist Du nicht von seinen Schafen?

Wenn der HERR sagt, daß die, denen ER das EWIGE Leben gibt, NIMMERMEHR VERLOREN gehen, sagst Du dann: Das ist eine Lüge! Sie können DOCH verloren gehen?

Die meisten tun das nicht so schroff. Sie sind raffinierter. Sie sagen: JA, aber!!!

So aber redet die Schlange: Sollte Gott gesagt haben? Seit der Schöpfung hat sich diese grundsätzliche Vorgehensweise nicht geändert.

Sicher gibt es schwierige Schriftstellen und es gibt sehr einfache. Welche Methode ist es aber, mit schwierigen Schriftstellen einfache zur Lüge zu machen?

Die Hl. Schrift gibt selbst darüber Auskunft:

Davon redet er in allen Briefen, in denen einige Dinge schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis. 2.Pet.3.16

Bemerkenswert ist die heutige Ehrfurchtslosigkeit vor Gott. Der moderne Mensch fürchtet Gott nicht mehr, dafür Hartz IV.
Ich muß abnehmen, Christus aber in mir muß zunehmen.

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Jürgen
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Beitragvon Jürgen » 11.04.2005 18:15

@ Pelikan

Du hast viele Stellen zitiert, die Du nicht verstehst.

Einlegungen in das Wort sind keine Auslegungen.

Alles, was Du angeführt hast, scheitert schon an EINEM Wort des HERRN:

Aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Joh.10,26-28

Ist der HERR für Dich ein Lügner? Du machst IHN zum Lügner mit deiner Aussage. Bist Du nicht von seinen Schafen?

Wenn der HERR sagt, daß die, denen ER das EWIGE Leben gibt, NIMMERMEHR VERLOREN gehen, sagst Du dann: Das ist eine Lüge! Sie können DOCH verloren gehen?

Die meisten tun das nicht so schroff. Sie sind raffinierter. Sie sagen: JA, aber!!!

So aber redet die Schlange: Sollte Gott gesagt haben? Seit der Schöpfung hat sich diese grundsätzliche Vorgehensweise nicht geändert.

Sicher gibt es schwierige Schriftstellen und es gibt sehr einfache. Welche Methode ist es aber, mit schwierigen Schriftstellen einfache zur Lüge zu machen?

Die Hl. Schrift gibt selbst darüber Auskunft:

Davon redet er in allen Briefen, in denen einige Dinge schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis. 2.Pet.3.16

Bemerkenswert ist die heutige Ehrfurchtslosigkeit vor Gott. Der moderne Mensch fürchtet Gott nicht mehr, dafür Hartz IV.
Ich muß abnehmen, Christus aber in mir muß zunehmen.

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Beitragvon MichaelM » 11.04.2005 18:25

Hallo Jürgen,

zitieren ist auch nicht gleich verstehen,

Joh.10,26-28 Hier geht es doch im Dritte, die einem natürlich nicht aus der Hand Jesus reißen können. Jeder Menschen hat einen freien Willen - siehe Hebr 6,

Hebr 6 ist doch eindeutig.

Komm zeige uns paar schöne Theorien zu Hebr. 6 ich werde sie nicht ernst nehmen (vielmehr das Wort) aber amüsant sind sie allemal.

Und nein - ich habe keine Schuppen und krieche auch nicht auf dem Boden.

Gruß

Michael

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Jürgen
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Beitragvon Jürgen » 11.04.2005 19:02

@ Pelikan

Was ich sagen wollte ist, dass es viele wirklich treue Menschen gab, die Gott gebraucht hat, die fest am Wort waren, die alle Zeichen der Wiedergeburt hatten und die Lehre von der ewigen Sicherheit des Heils nicht hatten, sich jedoch wie auch ich ihres Heils gewiß waren.

Ich möchte niemand "am Zeug flicken", aber woher weißt Du, daß das alles von Gott war? Der HERR kennt auf jeden Fall die Seinen.

Ich habe nicht die vorgebliche Gotteskindschaft eines jeden Menschen zu akzeptieren, nur weil dieser Mensch das behauptet. Viele falsche Propheten und falsche Brüder sind ausgegangen....

Was der Mensch von sich selbst behauptet, kann also nicht der Maßstab sein. Sonst müßte man jedem Satansdiener glauben.

Wie also, sollte sowas zu beurteilen sein?

Ein Kind Gottes, in dem der Geist Gottes WOHNT(!) ist für seinesgleichen(!) gewiß, über kurz oder lang zu erkennen.

Woran? Diese Frage gebe ich an Dich weiter.
Ich muß abnehmen, Christus aber in mir muß zunehmen.

Gast

Beitragvon Gast » 11.04.2005 20:14

Gibt es hir jemanden der sagen kann "Er ist Treu bis in den Tod" ?
Ja ?
Petrus sagte das auch zum Herrn, doch ER hat Jesus drei mal verleugnet "Hat er Treu an Jesus Festgehalten" ?
Jesus verrät uns warum "Petrus" blieb - "Ich (Jesus) habe für dich Gebetet das dein Glaube nicht aufhöre" ! War es Jesus Christus oder War es "Petrus" der seinen Glauben erhielt ?

Hardy
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Beitragvon Hardy » 12.04.2005 07:42

Ich finde es wirklich schade, dass über eine so eindeutige und klare biblische Lehre, soviel Unklarheit herrscht. Leider gibt es auch in unserer kleinen Gemeinde darüber unterschiedliche Meinungen :cry: - womit ich nicht sagen will, dass diese Geschwister keine Christen sind.
Ich glaube, dass es zahlreiche Christen gibt und gab, die der Meinung waren ein Christ könne verloren gehen. Auch wenn sie diese Meinung entgegen den klaren biblischen Aussagen beibehalten und sich dadurch eigentlich in die Werkgerechtigkeit begeben, werden sie trotzdem Christen bleiben, denn ein Christ kann ja nicht verloren gehen.

Da Gott sich nicht widersprechen kann, reicht eine klare und eindeutige Bibelstelle aus, um die Frage nach der Heilssicherheit zuverlässig beantworten zu können. Das heißt im Umkehrschluss, dass die Stellen die scheinbar etwas Gegenteiliges sagen, von uns nicht richtig verstanden werden.

Wenn wir untreu sind - er bleibt treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen. 2Tim 2,13

Diese Stelle allein, die besagt, dass wir untreu werden können bis zum Gehtnichtmehr, reicht aus um aufzuzeigen, dass in den weniger klaren Stellen wie Römer 11 (wo überhaupt nicht von Gläubibgen die Rede ist), Hebräer 6, Matthäus 25 und 2.Petrus 2 (mehr wüsste ich jetzt nicht) unmöglich gemeint sein kann, dass ein wiedergeborener Mensch nochmal verloren gehen kann, denn dann wäre Gott ja nicht treu und er würde sich selbst widersprechen. Also selbst, wenn wir keine Erklärung für die o.g. Stellen haben, können sie doch nicht diese Bedeutung haben.

Auch, wenn die Stelle aus 2Tim 2,13 ausreichend ist, um die Frage nach der Heilssicherheit zu beantworten, möchte ich noch ein paar andere nennen.
Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht sondern ewiges Leben hat. Jh 3,16
Können wir wieder verloren gehen, wenn Gott sagt...nicht verloren geht :?:
Ausserdem verspricht ER hier denen, die an den HERRN Jesus glauben "ewiges Leben". Wie lange ist "ewig"? Bis ich mich aus der Errettung "herausgesündigt" habe? Sicher nicht, denn jeder der aus Gott geboren ist tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist.1Jo 3,9 und [/i]Wir wissen, dass jeder der aus Gott geboren ist, nicht sündigt; sondern der aus Gott Geborenen bewahrt ihn, und der Böse tastet ihn nicht an.1Jo 5,18 Die neue Natur des Wiedergeborenen kann nicht sündigen, der Same Gottes bleibt in ihm und der Böse kann ihn nicht antasten. Die alte Natur ist unwichtig, denn diese ist längst tot. Daher, wenn jemand in Christus ist so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2Kor 5,17

Noch einmal:
Denn die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar. Röm 11,29
Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus unserem Hernn.Röm 6,23
Das ewige Leben ist also eine Gnadengabe, die Gott nicht reuen kann :!:

Denn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht. Hebr. 10,14
Sind spätestens hier nicht alle Unklarheiten beseitigt? Kann ein Vollkommener tatsächlich noch verloren gehen?

Wenn man behauptet, dass die Bibel nicht die Heilssicherheit lehrt, ist man gezwungen eine grosse Anzahl von eindeutigen Bibelstellen umzudeuten oder wegzuerklären, und zwar im Lichte einiger weniger Stellen, die weniger klar sind und scheinbar das Gegenteil behaupten.

Auf zwei möchte ich noch kurz eingehen.
Römer 11,17-24:Hier geht es überhaupt nicht um Gläubige, sonder einzig um Bevölkerungsgruppen (Israel und die Heiden). Israels Zweige wurden wegen der Verwerfung des Messias aus dem Ölbaum herausgebrochen und die Zweige der Heiden eingepfropft. Die Heiden bekommen dadurch den Anteil an den Segnungen Abrahams, Israel wird für eine zeitlang dieser Segen entzogen. Anschliessend ist die Rede davon, dass Israel wieder in diesen Ölbaum zurückversetzt werden kann, und dass die Möglichkeit besteht einzelne heidnische Nationen wieder "auszubrechen". Hier wird die Heilssicherheit an keiner Stelle tangiert.
Hebräer 6:
Hier werden die 4 verschiedenen Möglichkeiten aufgezählt, deren Gott sich bedient um einen Menschen zur Umkehr zu bewegen.
Hebräer 6,4-6:
"Es ist unmöglich, die, welche (1) erleuchtet worden sind und (2) die himmlische Gabe geschmeckt haben und (3) Heiligen Geistes [pneuma] teilhaftig geworden sind und (4) das gute Wort Gottes geschmeckt haben, dazu die Kräfte der zukünftigen Weltzeit, und die dann abgefallen [parapipto] sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen."

Hier ist also von Menschen die Rede, die durch Gott auf diese vier unterschiedliche Weisen zur Buße hingeführt wurden, die aber keine Buße getan haben; diese können nicht noch ein fünftes mal "zur Buße erneuert werden".
"Geschmeckt haben", heisst nicht "aufgenommen haben" und das ist nunmal die Voraussetzung um ein Kind Gottes zu werden (vgl. Jh 1,12). Durch die Verwendung von "geschmeckt" wird also ganz deutlich gemacht, dass es sich hier nicht um Christen handelt.
Die Übersetzung "Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind" ist tatsächlich etwas missverständlich, darum sollten wir in den Grundtext schauen. Dort steht das Wort "pneuma" ohne Artikel, was die Wirkung des Heiligen Geistes bezeichnet und nicht die Person. Also steht hier nichts anderes, als dass der Heilige Geist an diesen Menschen gewirkt hat - leider ohne Erfolg. Das Wort "abgefallen" in Vers 6 heisst im Original "parapipto" was ein vorbeifallen, das Ziel nicht ergreifen, bedeutet. Die Menschen von denen hier die Rede ist, sind also nicht von etwas, das sie einmal hatten abgefallen, sondern schlicht und ergreifend am Angebot des Heils "vorbeigefallen". Sie haben es nie ergriffen!
Jesus allein!
Hardy

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Beitragvon Pelikan » 12.04.2005 12:37

Also, ich bin echt platt und weiß nicht mehr, was ich sagen soll. Hier stellen sogenannte Geschwister Männer in Frage, durch die huinderte zum Glauben kamen, die treu im Leiden waren und fest am Wort hielten. Männer, wie Wilhelm Busch, Schlatter, Luther, Rosenius, Wesley. Ich verstehe es nicht und sage dazu einfach nichts mehr.
Hier wurde gesagt, ich würde Stellen nicht verstehen, die ich erklärt habe und auf Erklärungen wurde nicht eingegangen. Offb.3,5 dass man aus dem Lebensbuch ausgelöscht werden kann dürfte reichen.
Ich könnte wie ihr argumentieren, eine Stelle als absolut hinstellen, auf Euch zeigen, sagen, ihr seid nicht gläubig, weil ihr an meine Stelle nicht glaubt und verschließe die Augen vor euren Stellen. So macht ihr es. Nehmt eine Stelle, stellt diese als absolut dar und seid gar nicht willig, auf die anderen einzugehen. Der ganze Römer 11 redet von Israel und den Gläubigen und es wird behauptet, die Gläubigen kommen darin nicht vor.
Ein jeder möge selber lesen und sich ein Urteil bilden. Besonders von denen, die aufgrund einer Lehre entscheiden wollen, wer gläubig ist und wer nicht.
Ich weiß nur, Jesus nimmt die Sünder an. Das ist meine Lehre.
Grüße an alle Pelikan


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