Was bedeute Heiligung?

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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jeremia
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Beitragvon jeremia » 08.11.2008 21:05

Warum überheblich? Weil ich mich nach Gott und sein Wort richten will?
Und wenn du mir sein Wort zittiert,kann ich etwas damit anfangen,oder?
Wenn du mir Menschen Worte gibt,kann ich sie anhören und auch urteilen,ob es sich so verhält. Leider finde ich es so nicht in der Bibel,oder kannst du mir vielleicht ein vers aus der Bibel zittieren,welche zu diese Aussagen der Prediger bestätigt,das es biblich ist was er sagt?

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 09.11.2008 14:41

Hallo Jeremia
Woher nimmst du an das deine subjektive Verständnis der Schrift richtig ist und was ist deine Korrektur?
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

maxb
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Beitragvon maxb » 09.11.2008 15:24

Ehrlich gesagt, jeremia, bist du alles andere als überzeugend. Bevor man sich mit Edwards anlegt, sollte man ihn sich schon mal genauer angeschaut haben. Gott hat seiner Gemeinde Lehrer gegeben (Eph 4,11). Diese Lehrer sind keine Päpste und wir haben zu prüfen, was sie lehren, aber wenn du sagst, dass du dich "nur an der Bibel" orientierst und damit jegliche menschliche Lehrer ablehnst, lehnst du auch Korrekturmöglichkeiten für dich selbst ab, die Gott in Form von Lehrern geschenkt hat.
Ist es nicht mangel an Gottes Furcht,wenn du über sein Name nichtigen Dingen sagst? Deshalb gehen wir einander vorbei und nicht wegen was anderes.
Ich muss sagen, es ist für mich unerträglich wie hier manche Leute ihre Sprüche raushauen. Mir ist es egal nach welchem großen Propheten du deinen Nickname aussuchst und welche Überzeugungen du hast und für wie bibeltreu du dich hältst, wenn du hier mit solchen Sachen ankommst. Du hast nicht ein einziges Gespräch mit mir geführt und erzählst mir was von mangelnder Gottesfurcht, weil ich eine in der Bibel oft angesprochene Eigenschaft Gottes benannt habe. Gerade als jemand, der offenbar ein Problem mit dem Hass Gottes in seiner Theologie hat, solltest du doch die Liebe Gottes betonen können und dementsprechend mit den Menschen hier umgehen. Das hier ist ein christliches Forum und ich denke man kann davon ausgehen, dass die meisten hier einen ernsthaften christlichen Glauben ausüben. Ist es zu viel verlangt, diese Menschen dann auch mit Respekt und Liebe zu behandeln, auch wenn man anderer Meinung ist und sie als erstes als Brüder und Schwestern zu sehen? Muss man noch bevor man überhaupt Argumente ausgetauscht und sich gemeinsam unterhalten hat dem Gegenüber fehlende Gottesfurcht attestieren? Was weißt du über mein Gebetsleben, über meinen Umgang mit meinen Mitmenschen und meiner Familie oder über mein Leben mit der Bibel. Ich bin jemand, der von verschiedenen Lehren stark überzeugt ist, ich spreche gerne mit anderen darüber, aber ich will nicht jemand werden, der gleich jeden nieder macht, der nicht seiner Meinung ist, erst recht nicht, wenn er mit ihm kaum zwei Worte gewechselt hat. Wir sind nur Menschen und Dinge rutschen mal raus, die so nicht sein sollen, aber es gibt gewisse Sachen, die einfach Tabu sein sollten. Es zeugt nicht von besonderer Gottesfurcht und Bruderliebe (an der wir übrigens erkennen sollen, ob wir überhaupt Christen sind nach 1. Joh 1,9-11; 4,7), wenn man derartig miteinander umgeht. Wir müssen uns bewusst machen, mit wem wir hier überhaupt reden: mit Menschen, die - wie man selbst - durch Jesu Blut errettet wurden. Wenn hier Verfolgung ausbrechen würde, dann würden viele von uns gemeinsam in einer Zelle hocken und nacheinander gefoltert werden....und da zeigt sich dann auch ob wir echte Bruderliebe haben...bis dahin sollten wir uns zumindest mal öfter daran erinnern und Gott um Hilfe für den richten Umgang bitten. So genug an das christliche Herz appeliert. Ich hab keine Lust mit dir auf diese Weise zu diskutieren. Wenn du wirklich daran interessiert bist dich auszutauschen, dann bitte vernünftig, ansonsten werde ich auf nichts mehr von dir eingehen und hoffen, dass sich der Thread wieder fängt.

Bibelverse für jeremia:
Psalm 5,7: Du lässt die Lügenredner verloren gehen; den Mann des Blutes und des Truges verabscheut der HERR.

Psalm 7,12: Gott ist ein gerechter Richter und ein Gott, der täglich zürnt

Psalm 11,5: Der HERR prüft den Gerechten; aber den Gottlosen und den, der Gewalttat liebt, hasst seine Seele.

Jes 1,14: Eure Neumonde und eure Feste hasst meine Seele. Sie sind mir zur Last geworden, ich bin es müde, sie zu ertragen.

Jer 10,10: Aber der HERR ist in Wahrheit Gott. Er ist der lebendige Gott und ein ewiger König. Vor seinem Grimm erbebt die Erde, und seinen Zorn können die Nationen nicht ertragen.

Röm 1,18: Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten

Hebr 10,31: Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!

Offb 14,9-10: Und ein anderer, dritter Engel folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und ein Malzeichen annimmt an seine Stirn oder an seine Hand, so wird auch er trinken vom Wein des Grimmes Gottes, der unvermischt im Kelch seines Zornes bereitet ist; und er wird mit Feuer und Schwefel gequält werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm

jeremia
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Sünder in den Hände eines zornigen Gottes...

Beitragvon jeremia » 10.11.2008 03:12

Joschie,ich habe ein wenig nachgeforcht und so wie gesagt,ist diesen "Höllenfeuer Prediger" nicht von Gott gesandt. Vielleicht wirst du verstehen anhand eines einzigen Bibelstellen warum ich so urteil.
"Der Mannes Zorn wirkt nicht Gottes Gerechtigkeit". Der Predigt habe ich mir angeschaut und fandt es weit fehl! Der Zorn Gottes nihmt fast die ganze Platz und wird mit Gottes Wort zusammen gestützt,fest gemacht. Aber auch vielen Menschlicher sprüchen und gedanken welchen abweichen sind vom Sinn Gottes her. Über Heil und Buße wird recht wenig davon gesprochen,und für die unglaubiger die sowieso vom Wort nicht verstehen,unverständlich herübergebracht. Gott zürnt über seinen Kindern
nicht mehr,also ist diese Predigt schon vom ganz,für verlorenen Menschen
gedacht. Ob sie was wohl an dem was er redete etwas verstanden haben?
Obwohl er vom Gerechtigkeit redet im verbindung zum Zorn und Gericht Gottes über eine unglaubigen Welt,weiß er nicht daß Gottes Gerchtigkeit
nicht zum Zorn geoffenbart worden ist,denn es steht geschrieben ; "Christus,unsere Gerechtigkeit". Die Gerechtigkeit Gottes
offenbart sich in seine Größe,durch die Gnade,nicht durch den Zorn.
Irgendwo ist auch geschrieben;"Die Gerechtigkeit zum Gericht,daß Gott
den Sünder bestrafen Muß,ist auch gerechtfertig weil Gott Heilig ist. Aber vergessen wir nicht,daß es nicht seinen Wille ist. Gott will daß alle Menschen erretet werden und zu erkenntnis der Wahrheit findet.

Diesen Jonathan ist soviel ich weiß,ein Katholiker gewesen und das überascht mir nicht. Wieviel sie schon Menschen in Furcht versetzt haben
um sich zu bereichen;"Wenn du nicht...,kommst du in die Hölle"!
Auch war er Missionar und beauftragt von der damaligen Macht(Kolonie)
aber nicht von Gott,denn wenn er es gewesen wäre,hätte er diesen verleugnet. Das hat er nicht getan.

Das ist es was ich zu dir sagtet,daß ich nicht von der Kirche bin,und ich möchte mich nicht verirren und alles unter einem Mantel legen was Christlich heißt,sondern uns steht zu Macht,von Gott geordnet dies zu prüfen. Ich habe es getan und erkannt,wie ich es hier schreibe. Und das sollte jeder tun.

jeremia
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Vom Korrektur und lernen...

Beitragvon jeremia » 10.11.2008 03:42

Was Korrektur betrifft ist es wie in eine Familie,Gott als Vater der uns in seinem "Wort"unterweise,bzw,Korrigiert. Durch ein Bruder im Glaube, oder sogar von einem anderen,welche Gott benützt. Viele ist schon möglich und ich lerne gern um der liebe Gottes wille. Aber wie gesagt,nur
wenn ich seine Stimme darin erkenne.

"Meine Schafe hören meine stimme und ich rufe sie,und sie folgen mir".
"Ein fremd aber,folgen sie nicht nach..."

Also ich bin nicht Stur und überheblich und sagt von mir,ich bin der best,sondern ich nehme Gott ernst.

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Der verlorene Sohn.

Beitragvon jeremia » 10.11.2008 06:15

Hör zu maxb,ich bin nicht unfreundlich dir begegnet und habe geredet wie ein unweise,und habe mehr als einmal mit dir meinungen geteilt.
Auch wenn es dir so scheint,so waren meine rede zu dir gut gemeint.
Du aber hast mich gehaltet wie eine der Gott nicht fürchtet und Weiheit von ihm braucht. (Bibel Zitate)
Du wünscht dich solchen Gericht Prediger wie Jonathan,die über alles Gotlosen schälten in Gottes Name und meinst damit es würde sie zu umkehr bewegen,aber Gott ist nicht so wie du denkst,denn was lehrt der
Herr Jesus über die verlorene mit der Gleichnis der verlorene Sohn; Der Vater freute sich und erbarmte sich über das Elend seines Sohn,weil es ihn gereut. Was sagt der verlorene Sohn als er in sich kehrt;"Wie viel Tagelöhner meines Vater
haben Überfluß an Brot,ich aber komme hier um vor Hunger". War etwa die bestrafung dafür verantwortlich für seine umkehr? Ist es nicht die Güte Gottes der ihm zu buße leitete? Und wie nehmt er ihn mit Freuden auf! Der Ältere Sohn aber wies er zurecht,da er sich nicht freuen konnte.
Das war Korrektur vom Vater Pur. Züchtigung erscheint uns immer negativ,aber diese wirkt zu ende,eine nie bereuende buße zum Heil.

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 10.11.2008 09:28

Jeremia schreibt
Aber wie gesagt,nur
wenn ich seine Stimme darin erkenne.
Wie erkennst Du denn seine Stimme :?:
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

Gast

Beitragvon Gast » 10.11.2008 11:35

Hi max,
Du stelltest mir die Frage, warum man ein Heilmittel gegen Höllenfeuerpredigten und HEiligungswerke bräuchte.
Ich will Bo Giertz nicht vorweggreifen. Er beschreibt viel besser und so wünsche ich DIr Gottes Segen mit dem Buch. Mir jedenfalls hat es unendlich viel geholfen, mich selbst im Licht Gottes und seines Evangeliums zu sehen. Auch habe ich gelernt, das Evangelium recht zu predigen, indem ich die Not des Menschen kennenlernte und Christus allein sehen durfte.
Im Übrigen, liebe Brüder gibt es für alles eine Zeit, sagt der Prediger. Zeit zu verwunden, Zeit zu heilen. Man kann die Dinge nicht gegeneinander ausspielen. Allerdings muß ich Jeremia recht geben: weißt Du nicht, daß Gottes Güte Dich zur Buße treibt? Ich muß aber auch max recht geben: ohne die Kenntnis vom Zorn Gottes werde ich seine Güte überhaupt nicht schätzen können.
Gruß
M.

jeremia
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Gottes stimme erkennen.

Beitragvon jeremia » 10.11.2008 13:37

Um so besser lerne ich Gottes stimme und Wesen,handel,wenn man nicht soviel Büchern lese,welchen keinen Ende nehmen,sondern sich Gott in sein wort anvertraut. Denn ich,als Prediger,rede so wie Gott es mir gebt, bin aber nur ein Mensch wie alle anderen! Wenn jemand meinen Büchern lesen würde,habe zwar keinen geschrieben und werde es auch nicht tun,mehr sich zeit nehmt als die Bibel zu lesen,kann es schon ein Segen sein. Aber woher habe ich es gelernt? Wenn nicht vom Herrn allein! Aber was machen wir heute zu tag? Wir sind weit über alles informiert,Media,Welt,Zeitgeschehn,Politik usw. und wissen kaum die unterschied vom echten Hirte und vom falschen. Ist das schon richtig? Es zeigt mir doch wie schnell man sich beirren kann. Denn was sagt das Wort an Josia im 1 Kapitel vers 7 bis 8 ? Sollte das heute noch anders sein?

Ein beispiel möchte ich erwähnen von einem der die unterschied macht.
Apostelg.16,16-18.
Hat diese Frau nicht hundert% Wahrheit geredet? Die Bibel aber deckt eine Lügen Geist dahinter. Das erkannt Paulus nicht zu gleich. Hernach war es ihm bewußt;"Gott hat sie nicht gesandt". Jesus sagt;"An ihren Werke,werdet ihr sie erkennen"...
Deshalb ist es für mich gleicherweise mit diesen Jonathan. Seine Predigt
ist für mich ein Dorn im Auge und für mich ist er ein falschen Propheten
gewesen. Das problemen in der Sache ist,das wir mit solchen groß Predider zu vertraut sind,und weil sie groß und bekannte in der Welt dind,übt es auf uns eine Art verblendung. Ich aber lebe abseit und nähre mich vom Wort Gottes. Deshalb ist es entscheidens,ob ich mit der stimme der Gute Hirte vertraut bin oder nicht.

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 10.11.2008 18:36

<Jerrmia schreibt
Deshalb ist es für mich gleicherweise mit diesen Jonathan. Seine Predigt
ist für mich ein Dorn im Auge und für mich ist er ein falschen Propheten
gewesen. Das problemen in der Sache ist,das wir mit solchen groß Predider zu vertraut sind,und weil sie groß und bekannte in der Welt dind,übt es auf uns eine Art verblendung. Ich aber lebe abseit und nähre mich vom Wort Gottes. Deshalb ist es entscheidens,ob ich mit der stimme der Gute Hirte vertraut bin oder nicht.
Was kennst du von Jonathan Edwards um die eine Urteil anzumaßen.Worauf stützt du dein Urteil das er ein falscher Prophet ist und wieso ??! ??!
Prophet
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jeremia
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Die Propheten Gottes.

Beitragvon jeremia » 10.11.2008 20:21

Nun,was lehrt uns das Wort,im 2 Petrus brief,lesen wir;"indem ihr dies zuerst wißt,daß keine Weissagung der schrift aus eigene Deutung geschieht. Denn niemals wurde eine Wessagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht,sondern von Gott her redeten Menschen,getrieben vom Heiligen Geist.

Hier wird Prophetie erklärt;"Sie redete von Gott her,getrieben vom Heliger Geist. Nehmen wir beispiel an Jonas der ein Prophet war. Was war seine rede von seit Gottes her? "Noch vierzig tage und Ninive ist zertört".

Was redet ein Prediger,bzw,ein Jünger des Herrn bei der verkündigung?
Vierzig tag/Gnaden fristzeit
Ninive ist zerstört/Kommende Gericht
Also auf irgendeine weise wird bei der verkündigung des Evangelium,prophetiert.

Deshalb hat Jesus gesagt zu seinen Jünger;"Seht zu daß niemand euch verführ...","denn es wird falsche Propheten aufstehen und werden vielen verführen...","Denn vielen werden unter meinen Name kommen und sagen:Ich bin der Christus!"
Es gibt noch vielen stellen,welche auf die Endzeit fallen.

Für deine frage wie ich es urteilt,habe ich schon geschrieben,weiter brauch ich nicht zu suchen. Sein Lebenslauf,unterstürzt mit der Predigt reicht hier schon. Aber es gibt noch einigen,die den gleichen Wege gehen
zu unseren tage. Uns gilt die Geisten zu prüfen ob sie aus Gott sind,wenn es nicht so wäre,hätte Gott uns es gesagt?[/quote]

maxb
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Beitragvon maxb » 10.11.2008 20:31

Kleiner Hinweis an jeremia:
1. Jonathan Edwards wird unter die Puritaner gezählt (wenn auch einer der letzten), und ist damit alles andere als katholisch. Das zeigt schon mal wie gut du dich mit ihm auskennst....ich denke mal eine einfache google oder wikipedia-suche hätte das in 1 Minute aufgedeckt.
2. Bei dieser Predigt haben sich eine Großzahl von Menschen mit einem Mal bekehrt und Edwards hat auch andere Themen gekannt.

Ich habe nicht vor den Zorn Gottes gegen seine Gnade auszuspielen, beides hat seine Berechtigung, aber dann auch wirklich BEIDES. Wenn es keinen Zorn oder Hass Gottes geben würde, dann hätte man die Bibel überhaupt nicht schreiben brauchen, weil es dann gar keine Notwendigkeit der Errettung geben würde.

Wie dem auch sei...sollte es hier nicht um Heiligung gehen?

lutz
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Beitragvon lutz » 10.11.2008 20:42

Hallo Jeremia,

ja es sollte in diesem Thema hier um Heiligung gehen.
Trotzdem erlaube ich mir Position zu beziehen.

Was würde wohl in diesem Forum passieren, wenn du einen Teilnehmer auf der Basis eines einzigen längeren Postings als verblendet und falschen Propheten bezeichnest?
Welchen Aufschrei würde dies wohl geben.
Du kennst J. Edwards nach eigenen Aussagen gar nicht. Du hast eine Predigt gelesen. Dein Statement über die Person ist pure Verleumdung und sonst gar nichts.
Der Nachweis, was an dieser Predigt so verderblich sein soll, steht noch aus.

Es sei denn "falscher Prophet" bezieht sich auf die ewige Verdammnis. Gibt es keine ewige Verdammnis wäre er in der Tat ein falscher Prophet gewesen.
Dass Inhalte der Schrift missbraucht werden, ist kein legitimer Grund solche zu streichen! Dass Menschen Verständnisschwierigkeiten haben ist ebenso kein Grund - aber Ansporn alle Mittel auszuschöpfen um Klarheit zu erzielen. Der ewige, unermessliche Gott hat sich herabgelassen, sich uns "Kleingeistern" begreiflich zu machen - wir sollten uns nicht zu schade sein für die Mühe mit unseren Mitmenschen.

Die Predigt von J. Edwards ist eine thematische Predigt.
Also wird das Thema "Der Zorn Gottes" auch den größten Platz einnehmen.
(An dieser Stelle möchte ich dich außerdem darauf hinweisen, dass du ebenfalls nicht weißt, was er vor und nachher gesprochen hat.)

Auch wird der Hörer (Leser) nicht im Unklaren gelassen darüber, was bezweckt ist:
"Möchten doch erweckte, aber noch nicht bekehrte Menschen durch diese Tatsachen sich überzeugen lassen, in welch großer Gefahr sie schweben."
Auch der bereits Gläubige soll sich etwas über die entnehmen, die auf dem Weg in die Verdammnis sind - zumindest:
"Und wäre es nur einer, was für ein jammervolles und bitteres Wehklagen müsste jeder Christ über ihn erheben!"

J. Edwards versucht hier seinen Mitmenschen die Realität von Gottes Zorn anschaulich zu machen.
Warum?
Weil er den Zorn Gottes in der Schrift fand, weil er die Dramatik erkannt hatte.

In Apg. 17, 30. 31 wird z. B. der Bußruf an alle mit Gericht begründet und in Offenbarung finden wir Anbetung Gottes bzgl. seiner grechten Gerichte.

Der Römerbrief (ein Brief an eine Gemeinde Gottes) beginnt ausführlichst mit Gericht und Zorn und der Stil ist keineswegs unpersönlich.
Dort finden wir dann auch Folgendes: "So werden wir also jetzt, nachdem wir durch sein Blut gerechtfertigt sind, noch viel gewisser durch ihn vor dem Zorn (Gottes) gerettet werden."
" ...wenn Gott, obgleich er seinen Zorn offenbaren und seine Macht an den Tag legen will, ..." (Röm. 9, 22)

Dies sind Dinge, die in der Schrift stehen und somit Lehrgegenstand sein müssen.
(Die Predigt enhält noch eine Reihe andere Stellen und auch Max hat Stellen angeführt.)

Auch im Judasbrief, indem es wider die Ausschweifung geht, finden wir Gericht. Die Liste ist erweiterbar - und wir müssen doch zumindest anerkennen, dass Gericht ein Thema für die Gemeinde sein muss. Ja, es muss ihr sogar sehr nützlich sein, denn Unnützes und Nichtiges werden wir dort wohl kaum finden.

Abschließen möchte ich mit einem Zitat von H. W. Deppe (auch wenn ich jetzt weiß, dass du außerhalb der Bibel nichts groß liest):
"Noch einmal: Über kein anderes Thema sprach Jesus häufiger als über Hölle und Gericht. Das Warnen vor der Hölle gehörte zu seiner Hauptbotschaft. Es ist ein schlimmer Missstand, dass die Hölle heute aus den meisten Predigten und christlichen Publikationen verbannt worden ist. Die Schilderung und Warnung vor dem göttlichen Gericht war ein Schwerpunkt der Botschaft Jesu. Immer und immer wieder rief er zur Buße auf und warnte, dass man ohne Umkehr in der Hölle enden wird. Das ist die Grundlage für sein Evangelium, diese ´schlechte Tatsache´ bildet die Basis für seine ´frohe Botschaft´." (aus "Wie wird es in der Hölle sein?"

Wenn Max anmerkt, dass ein bestimmter Inhalt der Schrift in der Verkündigung fehlt, dann hat er aus der Schrift die Legitimation darauf hinzuweisen und es einzufordern. Daran ist nichts Tadelnswertes.

Lutz

jeremia
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Beitragvon jeremia » 10.11.2008 20:48

Tut mir leid,unter dem Link,stand er zu den katholischen. Habe deinen Rat befolgt beim Google zu schauen,hat nicht einmal eine minute gedauert.
Einer zeugt den anderen,für mich ist nur der Name anders,ob Katholisch oder Puritanist. Die Werken zählen als erst,der prüfmittel ist das Wort denn ihr verachtet. Wenn es nicht so wäre,hättet ihr euch gefreut,jetzt aber hasst ihr mich und wollt mich loswerden.

lutz
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Beitragvon lutz » 10.11.2008 23:00

Hallo Jeremia,

du tust es schon wieder.
Du hast den Namen J. Edwards in den Dreck gezogen - ob nun aus Unwissenheit oder nicht, ändert an der Tatsache nichts.
Darüber ist es mir beispw. unmöglich mich zu freuen.
Wenn du jetzt allen Ernstes daraus schlussfolgerst, dass ich dich hasse und loswerden will - muss ich dir schon wieder sagen, dass du im Fahrwasser der Verleumdung fährst.

Es wäre besser, du thematisierst das Problem, welches dir so aufstößt extra.
Hier geht es um "Heiligung"!
Und meines Wissens nach gibt es hier Einige, die sich bemühen deine Antworten zu verstehen und dir zu antworten.

Lutz


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