Was bedeute Heiligung?

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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jeremia
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Gottes Gerechten Gericht.

Beitragvon jeremia » 11.11.2008 01:26

Was denn,wenn ich zu euch vom Evangelium des Frieden geredet habt und euch Gottes liebe zu den Sünder auf neu verkündigt habe,ihr aber jene Prediger in Ehre halten,welche die Menschen in Gottes Name verflucht hat,welche er erschafen hat in seinem Bild,wieso seit ihr denn gegen mich?
Ist Gott etwa ein Gott des Hass? Was sagt die schrift vom Esau und Jakob;
"Jakob habe ich geliebt,Esau aber gehasst". Wenn er jenen nehnt,da die tod den beide angetretet war,spricht Gott denn im rückblick? Nein,denn Gott hatte Esau gesegnet zu seine lebzeit. Esau hatte nur fluch von seinen Vater empfangt. Gott aber war Barmherzig und gab ihn noch seinen Segen. Gott liebt die Sünder und sein Zorn hat er in Jesus goffenbart,als er ihn strafen liess für uns. Sollte es nicht bkannt gemacht werden?
Und wenn vielen zum glaube sich bekehrt haben nach der Predigt von Jonathan,wohin haben sie sich bekehrt? Bestimmt zu einen Zornigen Gott,welche eine Götzen ist. Die außwirkung leben wir es heute noch.

Gast

Beitragvon Gast » 11.11.2008 12:44

Hallo Jeremia,

ich weiß nicht, wie Du darauf kommst, daß die Bibelstelle "Esau habe ich gehaßt" eigentlich "Esau habe ich geliebt" bedeutet.

Hier mal der Bibeltext (Röm.9, 10-13):
10 Nicht allein aber ist's mit dem also, sondern auch, da Rebekka von dem einen, unserm Vater Isaak, schwanger ward: 11 ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten, auf daß der Vorsatz Gottes bestünde nach der Wahl, 12 nicht aus Verdienst der Werke, sondern aus Gnade des Berufers, ward zu ihr gesagt: »Der Ältere soll dienstbar werden dem Jüngeren«, 13 wie denn geschrieben steht: »Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehaßt.«
Du verdrehst diese Aussage. Wenn Gott sagt, daß er Esau gehaßt hat und schon vor dessen Geburt seinen Stand bestimmt hat, dann zeigt das Gottes gerechten Zorn über ihn (den übrigens Jakob, ich und wir alle auch verdienen). Gott ist nicht der liebe, harmlose Gott, zu dem er gemacht wurde. Er ist der, der, "der, nachdem er getötet hat, auch Macht hat, zu werfen in die Hölle." (Lk.9,5).

Gruß,

David

jeremia
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Gottes große liebe.

Beitragvon jeremia » 11.11.2008 20:24

Dieses spruch trat erst zu Maleachi zeit,also nicht zu lebtzeit esau. Wieso
befehlt dann uns der Herr,unsere feind zu liebe wenn er es nicht selber tut?
Esau war ein Gottlose,aber ich kann mir nicht vorstellen daß Gott,zu seine lebzeit ihn haßt. Esau dagegen verachtete dem Erstgeburts Recht und somit dem Segen,der für ihn von Gott zugesprochen ware. Wir hören von Kain der ein Mörder war. Machte Gott nicht ihn ein zeichen damit er am leben bleiben konnte. Sehen auch an Judas der dem Herrn verrat. Hat der Herr zu seine lebzeit ihn nicht geliebt? Und was sagt die Schrift;"Sie hassen mich ohne Grund,""und weil ich sie liebe".(Psalm)
Also Gott liebt alle Menschen und die Erlösung gilt alle Menschen vom Adam zeit bis zum ende des Gnadenfrist. Denn Jesus ist für alle gestorben,sonst würden die Väter nicht Selig geworden. Jesus nahm die Sünde der Welt auf sich. So das wir nicht sagen können,Gott hätte uns
nicht geliebt.

Gast

Beitragvon Gast » 11.11.2008 23:52

Hallo Jeremia,

schau Dir doch noch einmal den Bibeltext genau an:
10 Nicht allein aber ist's mit dem also, sondern auch, da Rebekka von dem einen, unserm Vater Isaak, schwanger ward: 11 ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten, auf daß der Vorsatz Gottes bestünde nach der Wahl, 12 nicht aus Verdienst der Werke, sondern aus Gnade des Berufers, ward zu ihr gesagt: »Der Ältere soll dienstbar werden dem Jüngeren«, 13 wie denn geschrieben steht: »Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehaßt.«
Du schreibst:
Esau war ein Gottlose,aber ich kann mir nicht vorstellen daß Gott,zu seine lebzeit ihn haßt.
Wenn Gottes Wort etwas sagt, dann tut es nichts zur Sache, was wir uns vorstellen können oder eben auch nicht.



Grüßle,

David

Gast

Beitragvon Gast » 12.11.2008 10:41

Hi
das Wort "hassen" bedeutet im NT-Sprachgebrauch nicht unbedingt ein leidenschaftliches Abscheugefühl sondern ein "an zweiter Stelle setzen". Unser Herr Jesus forderte beispielsweise natürlich nicht, Vater und Mutter zu hassen im ersteren Sinne (das wäre konträr zum Gebot des Ehrens und Liebens) sondern sie an zweiter Stelle zu setzen und an die erste Stelle die NAchfolge JEsu.
M

jeremia
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Gottes vorwahl.

Beitragvon jeremia » 12.11.2008 12:30

Und du willst mir sagen daß Gott,die Gottlosen haßt! Wie hat er dann sein Sohn als Opfer für uns gegeben ? Wenn eine brült über alles Gottlose und nehmt das Wort des Herrn in seinem Mund,sollte es von Gott sein? Siehe diesen Jonathan war ein Werkzeug Satan. So wie er es tut heute mit dem lieber,lieber Gott. Der Satan ist ein brülende und ein Gottlose von Anfang an. Von daher ist es kein Wunder,wenn seine diener auch so sind! Jesus hat uns gesagt;"An ihren Werke,werdet ihr sie erkenne..." Deshalb sagte ich,Jonathans Predigt sei für mich ein Dorn im Auge.

Zitate:
Wenn Gottes Wort etwas sagt, dann tut es nichts zur Sache, was wir uns vorstellen können oder eben auch nicht.

David


Überhaupt verstehe ich nicht warum du mir diesen vers vor Augen hält?
Hier geht es um erwählung Gottes,was hat damit zu tun?
Gott wußte vom Esaus haltung vor der geburt,das ist klar,da Gott schon alles weiß. In dem text geht es nicht um Werke,sondern um Gnade.

Ich verstehe wiederum nicht wie ihr zu diesen Jonathan haltet,da er doch Gott gehaßt hat und den Mensch den er geschafen hat?

Gast

Beitragvon Gast » 12.11.2008 12:45

Hallo Jeremia,

Du schreibst:
Und du willst mir sagen daß Gott,die Gottlosen haßt!
Ob Gott die Gottlosen generell haßt, dazu habe ich gar nichts geschrieben.

Weiter schreibst DU:
Überhaupt verstehe ich nicht warum du mir diesen vers vor Augen hält?
Ich habe diesen Vers aufgegriffen, weil Du ihn genannt hast und seine Bedeutung verdreht hast.

Ich werde aber nicht mehr weiter mit Dir diskutieren, da Du einen Bruder (Jonathtan Edwards) als Werkzeug Satans bezeichnest. Es ist ja in Ordnung andere zu hinterfragen, aber das geht zu weit.

Gruß,
David

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 12.11.2008 12:58

Jeremia schreibt
Jonathan war ein Werkzeug Satan
Für die Diffamierung eines Bruders gibt es die gelbe Karte.
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

maxb
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Beitragvon maxb » 18.01.2009 22:19

Ich hab im Dezember das Buch von Giertz gelesen. Wirklich schön geschrieben. Vielen Dank für die Empfehlung. So wie ich es verstanden habe geht es aber vor allem, die Predigt nur von Gnade oder nur von Zorn zu vermeiden, was ja auch sehr wichtig ist, aber es zeigt doch auch, dass man Höllenfeuerprediger braucht, zwar im Gleichgewicht, aber trotzdem notwendig.
Wie wäre es z.B. mit diesem hier(englisch):
http://uk.youtube.com/watch?v=IIr7JXoZ110


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