Wahre Schönheit

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Susanne
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Wahre Schönheit

Beitragvon Susanne » 23.09.2009 11:56

"deren Schmuck nicht der auswendige sei durch Flechten der Haare und Umhängen von Gold oder Anziehen von Kleidern, sondern der verborgene Mensch des Herzens in dem unverweslichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, welcher vor Gott sehr köstlich ist." 1 Petr 3,3-4

In der heutigen Welt wird von einer Frau Durchsetzungsvermögen, Bildung, Witz, Eloquenz, Individualität und ein emanzipiertes Erscheinungsbild erwartet. Was tut ihr, um diesem Druck entgegen zu arbeiten und einen sanften und stillen Geist zu kultivieren?

ewigesleben
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Beitragvon ewigesleben » 24.09.2009 18:28

Hallo Susanne,
was verstehst Du unter einem "sanftem, stillen Geist"?
Also Bildung, Witz, Individualität und Durchsetzungsvermögen müssen jetzt für mein Empfinden nicht unbedingt für eine Frau "unpassende Eigenschaften" sein. Wobei ich mit dem emanzipierten Verhalten auch nix anfangen kann.
Liebe Grüße
Maria
»Der Tod ist verschlungen in Sieg! Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?«
(1.Kor.15,54-55)

Susanne
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Beitragvon Susanne » 26.09.2009 10:17

Hm, gute Frage.
Vielleicht ruhig, zurückhaltend, unterordend, im Hintergrund... aber das klingt ja alles eher negativ und ist wahrscheinlich nicht gemeint.
Weiß auch nicht so genau. Wahrscheinlich ist Jesus da unser bestes Vorbild ("Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig")?! Aber so konkret kann ich mir das auch nicht vorstellen. Vor allem da z.B. bei der "Idealfrau" aus Spr 31 alles andere ist als still im Hintergrund, sondern eher offensiv, produktiv und ziemlich selbstständig.
Müsste mich mal intensiver damit beschäftigen!!!

Susanne
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Beitragvon Susanne » 14.11.2009 18:29

Wahre Schönheit

Schön sind die Augen, die vor Freuden leuchten,
im Blick auf ihres Nächsten Wohlergehn,
und die sich mit des Mitleids Träne feuchten,
wenn sie im Schmerz den Nächsten weinen sehn.

Schön ist der Mund, der nie sich sucht zu rächen,
durch bittre Worte, die nur Zwietracht sä'n,
der lieblos nie bespricht der andern Schwächen,
der Mund, der segnet, wenn die Feinde schmäh'n.

Schön sind die Wangen, die vor Scham sich röten,
bei allem, was nicht edel, wahr und rein,
bei allem, was die Unschuld töten,
und einer Seele kann zum Schaden sein.

Schön sind die Züge, die trotz Müh' und Plagen,
von Leidenschaft und Selbstsucht unentstellt,
den sel'gen Ausdruck innern Friedens tragen,
und die der Liebe Himmelsglanz erhellt.

Schön ist die Stimme, die nicht Eigenwillen,
nicht Heftigkeit verrät, noch Ungeduld,
die tröstend sucht der andern Leid zu stillen
und ihnen sagt von ihres Heilands Huld.

Schön sind die Hände, die da gerne geben
und sich im Wohltun üben allezeit;
Die andere stützen, anderer Lasten heben,
zu jedem Liebesdienste stets bereit.

Schön sind die Füße, die zu Hilfe eilen,
da, wo es gilt, Gefallenen beizustehn,
Verzagten frohe Botschaft mitzuteilen,
und liebreich den Verirrten nachzugehn.

Welch junges Herz hat nicht ein still Verlangen
nach Schönheit? Und es tut ja recht daran!
Wir sind dazu bestimmt, sie zu empfangen,
der Weg zu ihr ist allen aufgetan!

Suchst du, o junges Herz, hier zu gefallen,
so sei es deinem Heiland nur allein!
Dann wirst du Ihm, dem Schönsten unter allen,
an Schönheit stammverwandt und ähnlich sein!

Das ist die Schönheit, welche nie veraltet,
im rauen Sturm des Lebens nie verbleicht,
und droben dann, vollkommen ausgestaltet,
die herrlichste Vollendung einst erreicht.

Autor unbekannt

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 15.11.2009 10:17

Hallo Susanne!
Vielen Dank für das Gedicht, Sandra meine Frau und ich, finden es sehr schön.
Gruß und Segen von Joschie $:D $:P
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55


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