Wann habt ihr Zeit zum Bibelstudium?

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anne80
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Wann habt ihr Zeit zum Bibelstudium?

Beitragvon anne80 » 04.04.2010 22:13

Hallo liebe Schwestern,

geht es euch ähnlich wie mir, dass ihr zwar das Bedürfnis habt täglich in Gottes Wort zu lesen, aber oft nicht dazu kommt oder zu müde seid? Wie geht ihr damit um?

Ich habe zwei kleine Kinder und mein Mann ist zur Zeit die Woche über nicht daheim. Ich schaffe es beim besten Willen nicht morgens vor den Kindern aufzustehen, da die Kleine (4 Monate) noch einmal pro Nacht wach wird und die Große (2) zur Zeit oft so lebhaft trräumt, dass sie davon aufschreckt und dann bei mir im Bett landet.
Falls die beiden mittags mal gemeinsam schlafen weiß ich nie, wie lang und so lasse ich meist alles stehen und liegen, sobald sie im Bett sind und versuche, mich selbst etwas auszuruhen.
Bleibt noch der Abend, den ich meist bis ca. 21.30 mit Hausarbeit verbringe. Danach falle ich oft einfach nur noch ins Bett und fühle mich nicht mehr in der Lage was geistig Anspruchsvolles zu machen.
Jetzt habe ich mir die Hörbibel auf meinen mp3-Player gepackt und habe so vor dem Einschlafen wenigstens noch ein paar Minuten Gottes Wort im Ohr.

Wie strukturiert ihr euren Tag um zum Bibel lesen zu kommen?

Freue mich über Tips!
Im Herrn verbunden
Anne
Gott ist uns Zuflucht und Stärke, als Beistand in Nöten reichlich gefunden.
Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde erbebt und die Berge mitten ins Meer wanken.
(Psalm 46,2.3)

ewigesleben
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Beitragvon ewigesleben » 05.04.2010 05:54

Hallo Anne,

ich kann Dich sehr gut verstehen in dem, was Du schreibst. Zwar habe ich keine Kinder, aber Job, Studium, Pendelei, Haushalt u.a. führen bei mir zu demselben Effekt, den Du beschreibst... Und ich habe genau zu derselben Lösung gegriffen: Ich lese einmal im Jahr die Bibel chronologisch anhand eines Bibelleseplans durch, aber mittlerweile lese ich eher seltener, vielmehr höre ich abends im Bett die Bibel. Wenn ich nicht dabei einschlafe funktioniert das aber mittlerweile ganz gut :wink:

Viele Grüße
Maria
»Der Tod ist verschlungen in Sieg! Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?«
(1.Kor.15,54-55)

anne80
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Beitragvon anne80 » 05.04.2010 13:04

Hallo Maria,

danke für deine Antwort. Einen Bibelleseplan hab ich auch mal angefangen um in einem Jahr die Bibel zu lesen. Seit der Geburt unserer zweiten Tochter liegt der aber brach.
Neulich habe ich einen Vortrag von Wilhelm Busch gehört mit dem Titel "Ich habe keine Zeit". Da erzählte er von seiner Mutter, die jeden Tag 4 Kapitel in der Bibel gelesen und für alle ihre Kinder - ich glaube, es waren sechs - und ihren Mann gebetet hat. Und die hatte ja noch viel mehr Arbeit im Haushalt als wir.
Das hat mich schon ein wenig beschämt und ich bin weiter bemüht, mein Bibelleseverhalten zu ändern.

Liebe Grüße
Anne
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Lin
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Beitragvon Lin » 05.04.2010 14:35

Liebe Anne

Auch ich verstehe was du meinst.
Die ersten Monate mit einem kleinen Baby ist es wirklich schwer regelmäßig zum Bibelstudium zu kommen. Vor allem wenn dann noch Schlafmangel dazu kommt und der Mann viel weg ist...Ich kenne das.
Und auch jetzt wo meine Kinder etwas größer sind ist es nicht leicht. Wenn die Großen in der Schule sind mache ich meine Arbeit und habe ja auch noch meine Kleine Tochter. Nach der Schule geht es dann los mit Hausaufgaben, Abendessen usw.. Die Tage sind wirklich ausgefüllt.
Manchmal schläft die Kleine noch ein bisschen wenn die Großen morgens zur Schule sind, die Zeit nutze ich oft um Bibel zu lesen und zu beten.

Früher habe ich immer darauf gewartet dass ich richtig Zeit und Ruhe habe fürs Bibellesen. Mittlerweile lese ich immer mal wieder in der Bibel wenn ich nur ein paar Minuten habe oder die Kinder gerade einigermaßen ruhig spielen. Ich warte nicht mehr immer nur auf Idealbedingungen sondern nutze die Möglichkeiten die ich habe. Gleichzeitig ist es denke ich auch gut für die Kinder wenn man in ihrer Anwesenheit Bibel liest. So empfinden sie das von Anfang an als normal und merken dass der Mutter das Wort Gottes wichtig ist.

Ich versuche auch die Prioritäten anders zu setzen. Zum Beispiel dann wenn ich eigentlich mit der Hausarbeit anfangen müsste, mir trotzdem zuerst Zeit für Gottes Wort und Gebet zu nehmen. Ich persönlich habe dabei die Erfahrung gemacht dass diese Zeit mir nachher bei der Arbeit nicht fehlt und ich alles auch freudiger mache. Vielleicht könntest du auch versuchen zu lesen ehe du abends mit der Arbeit anfängst?

Ich höre mir auch z.B. während dem Bügeln Predigten und Vorträge an. Eine Hörbibel habe ich nicht, aber warum sollte man die nicht auch mal bei der Arbeit hören. Es gibt so viele Arbeiten im Haushalt bei denen man nicht unbedingt viel nachdenken muss und sich durchaus gleichzeitig was anhören kann. Das darf natürlich nicht die Zeiten ersetzen in denen man sich ganz auf die Bibel konzentriert, aber als Ergänzung finde ich es durchaus wertvoll.

Rede unbedingt auch mit deinem Mann darüber, damit er dir wenn er dann doch mal zuhause ist etwas Freiraum verschafft.

Ganz liebe Grüße
Lin

ewigesleben
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Beitragvon ewigesleben » 05.04.2010 15:57

Ich glaube das, was Lin geschrieben hat, trifft es da ganz gut: nicht auf die Idealbedingungen zu warten. Die kommen nämlich oft nur selten bis gar nicht...

Viele Grüße
Maria
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anne80
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Beitragvon anne80 » 05.04.2010 19:45

Hallo Lin,

vielen Dank für deine Antwort! Der Gedanke mit den Idealbedingungen ist gut. Da gehts mir ähnlich wie dir. Ich habe ein Andachtsbuch, das ich auch mal zwischendurch lese und versuche jetzt, meinen Bibelleseplan so zu stecken, dass die "Portionen" überschaubar sind.

Ich muss mich generell erst da rein finden, Dinge nicht mehr am Stück zu machen. Früher hab ich an einem Tag in 3 Stunden die ganze Wohnung geputzt und hatte dann den Rest der Woche Ruhe. Jetzt muss ich jeden Tag ein bisschen machen und doppelt so schmutzig ist es auch. :wink: :roll:

Wenn mein Mann da ist, verschafft er mir schon Freiraum und kümmert sich um die Kinder. Allerdings muss ich zugeben, dass ich wirklich noch nicht auf die Idee gekommen bin in der Bibel zu lesen, wenn die Kinder wach sind, weil ich immer dachte, dass ich da keine Ruhe zu hab. Aber jetzt werde ich das versuchen!

Liebe Grüße
Anne
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Manuela
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Beitragvon Manuela » 12.07.2010 22:05

Hallo Anne,

ich kann genau nachempfinden, was Du schreibst. Ich bin Mutter von 5 Kindern (14; 10; fast 5; fast 4; 1 1/4 Jahre).
Als ich mich bei meinem 2. Kind als "Versager" fühlte, weil ich nicht mehr zum Bibel lesen / Stille Zeit; geschweige Bibelstudium komme, wurde mir gesagt, dass ich kein schlechtes Gewissen haben muss, eine Hausfrau ist da nun mal in der Wüstenzeit...
Damals (ich war noch kein wiedergeborener Christ), klang das gut für mich.
Dann kam meine Bekehrung (extra Thema) und ein riesen Hunger nach Wort Gottes. ... Das dritte Kind und wieder "in einer Wüste?"; das wollte ich nicht hinnehmen - woher wollte ich wissen wie lange die Wüstenzeit dauert?!
Dazu kommt, wenn man bei dem Bild bleibt, dass auch in der Wüste morgens Manna gesammelt und über den Tag gegessen wurde.
Ich schaffte es genau wie Du nicht, morgens auf zu stehen, weil ich durch die Nächte sehr beansprucht war. Ich nutzte aber meine Stillzeiten als intensive Gebetszeiten. Da war mir Fürbitte für meine Familie und Mitmenschen ein großes Anliegen.
Ich nahm mir auch vor, dass die erste "Gammelzeit" (kein Mittagsschlaf), meinem HERRN gehört. Und anstatt irgendwas zu lesen oder zu machen, machte ich stille Zeit.
Nach dem 4. Kind (er kam 13 Monate nach der dritten), merkte ich wie ich aus dem "Rhytmus" kam. Der Junge brachte mich um den SChlaf und ich wünschte nur noch SCHLAF. An stille Zeit war nicht zu denken, der Tag war mit 4 Kindern ausgefüllt... Während einem Spaziergang mit Kinderwagen, fühlte ich tief in mir eine Sehnsucht nach Gemeinschaft mit meinem HERRN. Ich konnte nur mit einem Kloss im Hals beten und dem HERRN sagen: "Ich will so gern einen Termin mit Dir, aber ich finde keinen. Bitte mach DU einen für uns! BITTE!!!"
Am nächsten morgen - die zwei großen Kinder waren aus dem Haus - schliefen die zwei anderen noch. Ich war unsicher und dachte an GOTT; nein, wenn die jetzt aufwachen... ich traute mich nicht diesen Termin wahrzunehmen und kruschtelte lieber in der Küche und im Bad umher.... Stück für Stück - bis es 9:00 Uhr war - ich hätte weinen können, bat ich doch meinen HERRN und dann vertraute ich IHM nicht.
Der Hammer - am nächsten TAg war ICH wieder so drauf, aber GOTT geduldig, denn ab dem dritten Tag saß ich vor IHM und ließ mich fallen!
Jetzt nach dem 5. Kind sieht es wieder anders aus.
Mir war mit einem Mal bewußt, dass die biblischen Opfer in der Früh gebracht wurden; in der Früh wurde gebetet; in der Früh wurde sich aufgemacht...
Parallel zu diesem Denken führte mich der HERR an die Biografie von R. Chapman - Er war ein gesegneter MAnn, stand früh um drei Uhr auf, nahm ein kühles Bad (logisch, sonst würde er wohl nicht wach geworden sein), ging in seine Stille Zeit mit Bibelstudium; kleines Frühstück, Anschl. Treffen mit einem Bruder zum Gebetsspaziergang...
Das bewegte mich. Selbstbeherrschung / Selbstdisziplin waren für mich die SChlüsselwörter; "Bleibt in mir...";
Ich wollte meinem HERRN meine erste ZEit als "Opfer" bringen, nicht um aus Werken irgendetwas zu erreichen; Nein aus LIebe zu IHM
Und so sieht mein Tag jetzt aus:
5:00 Uhr aufstehen -im Bad fertig machen (jetzt schlaf ich auch nicht mehr ein) Bibelstudium - da arbeite ich mich mit "WArren Wiersbe" gerade durchs AT; Gebetszeit; 6:15 Uhr kommt mein Mann - wir lesen gemeinsam im Tozer - Andachtsbuch und beten zusammen; er fährt zur Arbeit; ich wecke die großen Mädels; Andacht mit ihnen 7:00 Uhr; ab 8:00 kommen die Kleinen und dann mache ich mit ihnen nach dem Frühstück eine Andacht und der Tag geht weiter...
Hört sich sehr strukturiert an, aber das fällt gar nicht auf - das ist wie Zähne putzen und frühstücken... und ich freue mich so, dass Gott mit mir so geduldig geht. Ich kann nur beten, dass mir diese Stille in der Früh erhalten bleibt, denn da bekomme ich Kraft für den Tag - ich kanns gar nicht beschreiben; nur im Rückspiegel staunen, was ER mich schaffen lässt.

Der HERR ist geduldig und geht mit uns Schritt für Schritt; hat ein Herz für Hausfrauen und Mütter und macht gerne einen Termin mit uns.
In diesem Sinn grüße ich ganz herzlich als NEUE

Manuela

anne80
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Willkommen

Beitragvon anne80 » 13.07.2010 04:44

Hallo Manuela,

vielen Dank für deine Antwort. Heute durfte ich auch eine Stille Zeit am Morgen haben, die mir auch sehr gut getan hat. Ich lese mich mit einem Bibelleseplan in einem Jahr durch die Bibel. Naja, diesmal dauerts etwas länger, da ich auch so eine "Durststrecke" nach der Geburt unserer zweiten Tochter habe.
Die hat mich heut um 5.00 aus dem Bett geschmissen und da der Wecker meines Mannes eh um halb sieben klingelt bin ich wach geblieben.

Ich merke, wie ich die Zeit mit meinem Herrn brauche, da ich gerade sehr schlimm unter Stimmungsschwankungen leide. Ich kann noch nicht ergründen, ob das einfach ein "Hausfrauenkoller" ist, oder ob es eine andere Ursache hat. Aber gerade in dieser Zeit brauche ich das Wort Gottes um den Tag zu überstehen und mich disziplinieren zu können, damit meine Familie nicht zu sehr darunter leiden muss.

Es ist schön zu lesen, dass du mit deinem Mann gemeinsam beten kannst. Wir haben so eine gemeinsame Zeit (noch) nicht.

Ich kenne das mangelnde Vertrauen in den Herrn auch und schäme mich immer wieder dafür. Mittlerweile freue ich mich darauf, einmal bei ihm in der Ewigkeit zu sein und dann für immer frei zu sein von allem, was vor ihm Sünde ist.

Und ich freue mich, ganz ehrlich, darauf, wenn unsere Familienplanung einmal abgeschlossen ist, alle Kinder (wir wissen noch nicht, wie viele es sein werden) größer sind und ich viel Zeit fürs Bibelstudium habe. ;)

Liebe Grüße
Anne

PS: War für dich auch der Sprung zum zweiten Kind am größten? An manchen Tagen hab ich das Gefühl ich dreh hier durch und kann mir gar nicht vorstellen, jemals noch mehr Kinder zu haben.
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Manuela
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Beitragvon Manuela » 13.07.2010 21:05

Hallo Anne,

super, toll, dass Du die Zeit heute früh für den HERRN nutzen konntest.
Du bist MAMA - mittendrin, mit all dem was dazu gehört.
Ich kann Dich sehr gut verstehen und weiß was Du meinst. Mach nur nicht den Fehler und wünsch sie Dir jetzt schon, nach zwei Jahren, größer.
Vielleicht (und das passiert leider, wenn man nicht reden kann) versteh ich Dich ja auch falsch. Aber sag JA zu Deinem Platz als Mutter. Sag JA zu den quengeligen, nervigen Zeiten. Ich habe in solchen Situationen oft gebetet: "Lass mich was sehen, was ich jetzt lieben kann und wofür ich danken kann." Und dann kommt was - und Du kannst Danken. Saug solche Momente auf, und danke dass DU die Mutter Deiner Kinder sein darfst. ER hat sie DIR anvertraut, damit DU sie zu Seiner Ehre ein Stück ihres Lebens mit begleitest. ER hat DICH ausgesucht und weiss genau was ER Dir zumuten kann. Nur musst Du immer wieder vor Augen haben: "Ich vermag alles durch den, der Himmel und Erde gemacht hat."

Der SChritt zum zweiten Kind ist zweifelsohne der schwerere, weil sich jetzt erst wirklich was ändert. Du brauchst klare Strukturen und einen regelmäßigen Rhytmus. Wenn man das erste Kind überall mit hinnehmen konnte, ist das mit zweien nicht mehr so leicht. Du musst Dich um zwei Kinder kümmern und manchmal auch gleichzeitig Bedürfnisse stillen...
Es wird wieder ruhiger!!! Du wirst automatisch entspannter...
Wenn Dein zweites dann selbstständiger ist und Du wieder ein zuckersüßes Baby siehst... wirst Du Dich vielleicht zu Deinem Mann drehen und ein kleines Augenzwinkern zeigen...

Ich grüße Dich ganz lieb und wünsch Dir - sei mit Leib und Seele Ehefrau und Mutter!
Manuela

anne80
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Dankbarkeit

Beitragvon anne80 » 13.07.2010 21:28

Hallo Manuela,

ich bin auf jeden Fall sehr dankbar für unsere kleinen Mäuse und genieße die Zeit mit ihnen sehr! Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel Freude daran haben könnte, Hausfrau und Mutter zu sein. Deshalb denke ich, dass gerad einfach meine Hormone verrückt spielen oder was auch immer, das ich so gereizt bin.
Ich darf aber erfahren, dass der Herr mir immer wieder Ruhepausen schenkt und dass er genau weiß, wieviel davon Not tut.

Unserer Kleinen hab ich heut gesagt, sie soll nicht so schnell groß werden. Sie ist mit ihren 8 Monaten schon so weit. Sie will keinen Brei mehr, sondern am Familientisch essen und zieht sich in ihrem Bettchen schon hoch. Das geht mir manchmal fast zu schnell. :wink:
Aber ich freu mich auch über jede Entwicklung und über die leuchtenden Augen, wenn sie wieder was Neues können.

Im Gegensatz zu früher bin ich momentan eigentlich viel flexibler geworden. Die Große schläft jetzt endlich auch mal im Auto, was sie sonst nie gemacht hat. Die Kleine hat kein Problem damit, will dafür daheim immer auf dem Arm sein.

Ich bin so dankbar für alle Sanftmut und Entspanntheit, die der Herr schon in mir bewirkt hat. Das muss ich mir immer wieder vor Augen halten, wenns mal wieder kritisch ist.

So, und nu mach ich mich schnell ins Bett. Wer weiß, wann die Nacht vorbei ist. :wink:

Liebe Grüße
Anne
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Beitragvon Manuela » 13.07.2010 21:52

Liebe Anne,

schön, dass ich noch diese Zeilen von Dir lesen kann. Das ist halt die Schwierigkeit, wenn hinter den Buchstaben keine Töne sind ;)

Schön, dass Du die Zeit so genießen kannst. Der HERR segne Dich

Vielleicht "lesen" wir uns ja mal wieder...

Herzliche Grüße
Manuela

Susanne
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Beitragvon Susanne » 22.09.2010 10:21

Hallo zusammen,

ich bin frisch verheiratet und noch ohne Kinder - ihr würdet wohl denken, das sei die ideale Voraussetzung für ausgedehntes Bibelstudium! Aber dennoch fällt es mir neben Arbeit und Haushalt oft schwer, da ich morgens und abends wenn mein Mann zuhause ist immer ganz für ihn da sein möchte. Aber eure Beiträge haben mich sehr ermutigt und ich bete für mehr Diziplin und Gemeinschaft mit Gott!

Danke und viele Grüße,
Susanne

anne80
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ideale Voraussetzungen

Beitragvon anne80 » 22.09.2010 15:20

Hallo Susanne,

soll ich dir sagen, was die ideale Voraussetzung für ein Bibelstudium ist? Das Singleleben $:D Und ich bereue es im Nachhinein sehr, dass ich diese Zeit nicht intensiver genutzt habe.
Ich wünsche dir Gottes Segen und die richtige Zeiteinteilung für Gottes Wort, Mann, Haushalt und Arbeit!

Liebe Grüße
Anne
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Beitragvon ewigesleben » 24.09.2010 21:45

Also das, was Anne geschrieben hat, kann ich bestätigen. Aber da wir eine Wochenendehe führen, habe ich mit dem Bibelstudium unter der Woche weniger Probleme, am Wochenende finde ich es jedoch auch immer etwas schwieriger ... Allgemein hilft mir aber der chronologische Bibelleseplan sehr, was die Disziplin betrifft. Denn wenn man mal 1-2 Tage nicht gelesen hat, muss man recht viel "nachlesen", wenn man konsequent ist... ;-)

VG Maria
»Der Tod ist verschlungen in Sieg! Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?«
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