Evangelische Allianz

Aktuelle Entwicklungen und Vorkommnisse in der Christenheit

Moderatoren: Jörg, Der Pilgrim

Gast

Beitragvon Gast » 31.01.2009 14:08

Hallo mh-ing,Lutz, Janand,tschill,

ist der Auftrag Jesu, eins zu sein zweit-oder drittrangig? Er hätte ja auch sagen können: um das Einssein macht euch mal keine Sorgen, denn im hl. Geist seit ihr ja einsgemacht. Er fordert uns auf, eins zu sein. Warum wohl?
Weil Einigkeit nach Psalm 133 etwas kostbares ist, was leider sehr selten unter Menschen-Christen oder nicht- anzutreffen ist. Er wußte, daß seine Jünger sich gestritten hatten, wer wohl der größte sei, weil sie nicht bereit waren, sich gegenseitig zu dienen oder mehr als 7mal zu vergeben. Auf deutsch: weil wir nun mal gefallene Menschen sind.
Einheit ist doch nicht nur ein "innerliches" Herzensgeschehen, sondern eine innere Haltung, die auch nach außen sichtbar wird.Jesus meinte "daran wird die Welt erkennen,..." Es muß also etwas nach außen sichtbares sein. Und diesen Auftrag will die EA umsetzen.
Ich frage Euch: darf ich eigentlich mit einem charismatischen Bruder beten, darf ich mit ihm Gemeinschaft haben- ohne ständig auf den unterschiedlichen Lehren herumzureiten? Oder ist der biblisch durchaus gegebenen Skepsis oder dem sog. "Wächtertum" vor "Irrlehren" unbedingt Vorzug zu geben?

Ich habe neulich eine Biografie von Jakob Esau gelesen (der sich im russischen Gulag um seines Glaubens willen befand). Die Christen dort bestanden aus einem Baptisten, einem Pfingstler, einem Adventisten, einem Reformierten. Trotzdem haben sie sich jeden Tag zum Bibellsen und Gebet getroffen und ausgemacht, vor der Lagerleitung demonstrativ Einigkeit zu zeigen. Die wußte nämlich um den netten Spruch "teile und herrsche", der auch bei Christen angewendet werden kann. Kritische Streitfragen wurden also nicht angesprochen, auch wenn es immer mal wieder zu Versuchungen kam. Was machte die Christen eins? Es war der Druck von außen, ein Zwang.

Ich habe das Gefühl, das der Apologetik in unseren Kreisen mehr Raum zukommt als die Bibel ihn gewichtet. Sie richtet sich oft nicht gegen den Atheismus oder Nihilismus oder den Islam sondern gegen WCC/ R:Warren/Pro Christ und alles, was nicht GlinuS ist. Wie wäre es, mal ein Buch zu schreiben, wie man trotz der bestehenden und auch nicht zu leugnenden Unterschiede den Auftrag Christi, Liebe und Einheit im wesentlichen zu demonstrieren über die eigenen Grenzen hinaus praktizieren könne. Oder ist dieser Auftrag weniger wichtig?

M.

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Klaus Pehlke
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Beitragvon Klaus Pehlke » 31.01.2009 15:17

Mephiboscheth hat geschrieben:Oder ist der biblisch durchaus gegebenen Skepsis oder dem sog. "Wächtertum" vor "Irrlehren" unbedingt Vorzug zu geben?

M.

Lieber Bruder, diese Frage findet m.E. ein gute und (nach)denkwürdige Antwort , auf welche der uns hier bekannter WERNER DEPPE hinweist,
es lohnt mal zu lesen:

http://www.dasjahrderbibel.de/Wichtiges/Einheit.htm

Lieber Gruß! Klaus Pehlke
Wenn ich in meinem Leben nur noch 1 Predigt vorlesen dürfte, dann diese von C.H. SPURGEON.
http://www.reformatorischeschriften.de/ ... e_nur.html

Gast

Beitragvon Gast » 31.01.2009 15:51

Hallo Mephie,

ich bin davon überzeugt das die Kinder Gottes sich finden werden , wo sie auch wahren - und sie werden IHN Verherrlichen und davon reden was ER an ihnen getan hat, sie werden Zusammensein in der Gesinnung Jesu Christi - dem es eine Speise war den Willen SEines Vaters zu tun und der Gehorsam war bis in den Tot...

Sie haben abgeschlossen mit all den Ritualen, mit all den Katechismen, mit all den Satzungen... und sie werden im Schauen auf SEin Wort zusammenkommen und es lieben und über jede Tradition stellen...

Sie haben abgeschlossen und erachten es für dreck... so wie Paulus sein früheren Wandel als Dreck bezeichnet hat...

Ich könnte mit niemanden Gemeinschaft haben wenn er immer noch Glaubt das Maria fürbitte für ihn tut - denn dann wird sie oder Er Jesus Christus nicht kennen... oder wie soll ich meine Freude mit jemanden Teilen können der Jesus Christus gar nicht kennt - sondern nur seine Rituale von denen er Hofft das sie Gott Gnädig stimmen ?

Ich würde ihnen von Jesus erzählen und von dem was er getan hat... wenns sie entsetzt... muss ich halt weiterziehen ... sicher wird es nicht das sein was sich Beyerhaus als Ökumene der Bekennenden Christen vorstellt - wie sie dann gemeinsam ihrem Papst folgen und Maria... das wäre noch - um wenn es möglich wäre noch die Auserwählten Gottes zu Verführen... ich würde sie links liegen lassen ... sie folgen einem Irrstern... ich würde ihnen noch zurufen kommt kehrt euch zu Gott - Nur Jesus Christus kann uns Retten !
Ich habe das Gefühl, das der Apologetik in unseren Kreisen mehr Raum zukommt als die Bibel ihn gewichtet.
ich sehe es anders, denn es wird ja kaum noch für die Wahrheit des Evangeliums gekämpft... die paar stimmen Mephi... du bist wirklich Naiv...

Es wird bald sehr sehr still werden !

Denn man hat sie alle mit dem Kopfkissen der liebe (Welt liebe) erstickt...

Tut mir leid Mefi... das ist eine sehr Unrealistische Behauptung...

Die freunde der welt sind in der Überzahl... und die Advokaten Roms, lieberale und getünchten Wände... sie sind in der Überzahl !

Du hast ja gehört was Janand gesagt hat - diese Grüppchen... diese Engstirnigen ewig gestrigen die noch Päpstlicher sind als der Papst...

mit guten Wünschen,
Arne

Gast

Beitragvon Gast » 31.01.2009 16:16

Mephiboscheth hat geschrieben: Ich habe neulich eine Biografie von Jakob Esau gelesen (der sich im russischen Gulag um seines Glaubens willen befand). Die Christen dort bestanden aus einem Baptisten, einem Pfingstler, einem Adventisten, einem Reformierten. Trotzdem haben sie sich jeden Tag zum Bibellsen und Gebet getroffen und ausgemacht, vor der Lagerleitung demonstrativ Einigkeit zu zeigen. Die wußte nämlich um den netten Spruch "teile und herrsche", der auch bei Christen angewendet werden kann. Kritische Streitfragen wurden also nicht angesprochen, auch wenn es immer mal wieder zu Versuchungen kam. Was machte die Christen eins? Es war der Druck von außen, ein Zwang.
Hallo Mefi,

Vielen Dank fuer dieses gute Beispiel. Genau davon habe ich schon gehoert, dass in kommunistischen Laendern im Gefaengnis sitzende Geistliche verschiedener Konfessionen ihr Zusammengehoeren klar gesehen und auch gelebt haben. Und um ehrlich zu sein glaube ich dass die immer mehr entstehenden Kontakte zwischen Christen verschiedener Konfessionen, einschliesslich roemisch-katholischer, eben ihren Hintergrund darin haben, dass wir in einer immer weniger christlichen Gesellschaft leben. Dass diese Kontakte also nichts mit dem angenommenen Entstehen einer endzeitlichen Einheitskirche zu tun hat, sondern damit, dass wir erkennen, dass, im Vergleich zur postchristlichen Heidenwelt, uns viel mehr verbindet als trennt.

Das heisst nicht, dass man jedes kritische Thema unter den Tisch kehren muss, aber mit heftigen und selbstgerechten Worten die Tuere zuknallen und den anderen zum gefaehrlichen Feind hochstilisieren, fuehrt nur zur Selbstisolation. Es muss also erst einmal die Bereitschaft zum Dialog und der Wille den anderen ernstzunehmen und zuzuhoeren da sein. Und dann auch die Bereitschaft die eigenen Ueberzeugungen in Frage zu stellen. Vieles von dem was hier in Beitraegen oder velinkten Artikeln behauptet wird, vieles was an der RKK kritisiert wird, ist einfach Unsinn. Arne schreibt davon dass die "wahren" Kinder Gottes sich von Katechismen trennen. ??! In einem Beitrag wird geschrieben, dass Liturgie mystisch und deswegen irgendwie gefaehrlich sei. ??! ??! In einem Buch wird von der katholischen Praxis des Anzuenden von Kerzen gewarnt. ??! ??! ??! Und so weiter ...
Arne hat geschrieben: und sie werden im Schauen auf SEin Wort zusammenkommen und es lieben und über jede Tradition stellen...
Arne, wer dem Neuen Testament IRGENDEINE Autoritaet zuschreibt, kann das NUR tun, im Rueckblick auf die Tradition der Kirche und NUR wenn er gleichzeitig der Tradition dieser Kirche auch Autoritaet zuschreibt. Das Wort ist Teil der Tradition der Kirche. Was du geschrieben hast, macht daher keinen Sinn.


Danke,
Till

lutz
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Beitragvon lutz » 31.01.2009 17:02

Hallo M.,

also ich denke Aufklärung in solchen Dingen ist unerlässlich.
Es ist keine Tugend und hat auch mit Liebe nichts zu tun, den Anderen "ins offene Messer rennen zu lassen". Ich bin sehr dankbar dafür, wenn mir konkrete Dinge aufgezeigt werden, vor denen ich mich hüten muss.

Die Frage, die dann zu klären wäre ist:
Wie gehe ich damit um?

Was die EAD angeht, wird wohl lediglich die Sache mit dem eigenen Umgang abzuklären sein. Bei Entscheidungen, ob eine ganze Gemeinde mitarbeiten sollte, sieht es schon anders aus.

Gebetsgemeinschaft? Gute Frage: Mit wem kann ich beten? Es gibt Fragen, da wissen wir schnell die Antwort: Mit einem Moslem Gebetsgemeinschaft? Mit einem Buddhisten?

Mittlerweile denke ich, dass das Problem eher die Welt ist. Die Welt bestimmt was Christentum ist und dieses Christentum muss Liebe sein. Die Welt bestimmt wie diese Liebe auszusehen hat. Wir denken oft, dass der Ungläubige sich nicht bekehrt, weil unser Verhalten nicht seinen Wünschen und Vorstellungen von Christentum entspricht.
Dabei merken wir gar nicht mehr, dass es die Welt ist, die die Definitionen vorgibt.

Lutz

Gast

Beitragvon Gast » 31.01.2009 17:11

Hallo Till,
Arne, wer dem Neuen Testament IRGENDEINE Autoritaet zuschreibt, kann das NUR tun, im Rueckblick auf die Tradition der Kirche und NUR wenn er gleichzeitig der Tradition dieser Kirche auch Autoritaet zuschreibt. Das Wort ist Teil der Tradition der Kirche. Was du geschrieben hast, macht daher keinen Sinn.
Das mag an daran liegen das ich die ekklesia nicht als ein Gebäude aus Stein sehe und auch nicht als Organisation - sondern als einen lebendigen Organismus... der dem haupt dient und das ist Jesus Christus ....

Gute Wünsche
Arne


Hallo Lutz,
Mittlerweile denke ich, dass das Problem eher die Welt ist. Die Welt bestimmt was Christentum ist und dieses Christentum muss Liebe sein. Die Welt bestimmt wie diese Liebe auszusehen hat. Wir denken oft, dass der Ungläubige sich nicht bekehrt, weil unser Verhalten nicht seinen Wünschen und Vorstellungen von Christentum entspricht.
Dabei merken wir gar nicht mehr, dass es die Welt ist, die die Definitionen vorgibt.
Du Glaubst nicht wie Glücklich mich dieser Beitrag macht...

Bitte, bitte schaut euch das genau an... ich kann es nur noch einmal mit NACHDRUCK sagen Schaut euch das genau an... hier ist etwas Treibendes... der Motor... der Sog ....

Wir müssen es erkennen - was sie uns hier Verkaufen...

Danke Lutz - das ist eine der schönsten Beiträge dich ich seit langem gelesen habe... (kann sich jemand, wer es auch sieht, darum bemühen das genauer zu bedenken und in Worte zu Fassen ?)

Gottes Segen wünsche ich dir...

Liebe Grüsse
Arne

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Klaus Pehlke
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Beitragvon Klaus Pehlke » 31.01.2009 17:20

Tschilli
Und um ehrlich zu sein glaube ich dass die immer mehr entstehenden Kontakte zwischen Christen verschiedener Konfessionen, einschliesslich roemisch-katholischer, eben ihren Hintergrund darin haben, dass wir in einer immer weniger christlichen Gesellschaft leben. Dass diese Kontakte also nichts mit dem angenommenen Entstehen einer endzeitlichen Einheitskirche zu tun hat, sondern damit, dass wir erkennen, dass, im Vergleich zur postchristlichen Heidenwelt, uns viel mehr verbindet als trennt.

Dieser Pragmatismus, lieber Tschilli, hat nichts zu tun mit einer klaren biblischen Lehre, sondern ist bestenfalls eine Art "kirchenpolitisches" Denken mit einer guten Absicht.
Ich wüßte nicht was mich z.B. mit der katholischen Religon "viel mehr verbindet als trennt".
Die katholische Religion ist untrennbar mit ihrer Lehre verbunden und das Haupt dieser Lehre ist das Papsttum - bereits ein Dialog mit den Vertretern jenes Papsttum ist ein verhängnisvoller Irrweg auf dem leider das Hinweisschild "Deutsche Evangelische Allianz" installiert ist.
Die lohnabhängigen Vertreter der DEA fördern keine Einheit, sondern eine Koalitionsbildung entgegen biblischer, apostolischer Lehre.
Gottes Wort fordert uns an keiner Stelle auf eine Einheit herzustellen, sondern sie zu bewahren.
Die Deutsche Evangelische Allianz ist bereits zu einer Art Wirtschaftsimperium geworden, Buchverlage, Zeitungsverlage profitieren von ihr, Musikbörsen verkaufen ihre "Anbetungslieder" im Stile von "Deutschland sucht den Superstar" - und in Abwandlung eines uns bekannten Wortes Gottes denke ich, das die Frömmigkeit der DEA zu einem einträglichen Geschäft zweckdienlich ist.
Lasst es mich in der Sprache der auch von der DEA geförderten Volxbibel sagen: die Einheitsbemühung der DEA eint ein Volxchristentum von dem sich allerdings immer mehr Christen distanzieren und so mit Hilfe der DEA als Nichtregierungsorganisation (NG0) staatlicher Diskriminierung ausgesetzt werden. Dessen bin ich mir sicher!
Lieber Gruß! Klaus Pehlke
Wenn ich in meinem Leben nur noch 1 Predigt vorlesen dürfte, dann diese von C.H. SPURGEON.
http://www.reformatorischeschriften.de/ ... e_nur.html

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Klaus Pehlke
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Beitragvon Klaus Pehlke » 31.01.2009 17:38

Tschilli:
Vieles von dem was hier in Beitraegen oder velinkten Artikeln behauptet wird, vieles was an der RKK kritisiert wird, ist einfach Unsinn.
Bitte zeige doch mal das "Vieles" auf!
Lieber Gruß! Klaus Pehlke
Wenn ich in meinem Leben nur noch 1 Predigt vorlesen dürfte, dann diese von C.H. SPURGEON.
http://www.reformatorischeschriften.de/ ... e_nur.html

Gast

Beitragvon Gast » 31.01.2009 19:00

Arne hat geschrieben:Hallo Till,
Arne, wer dem Neuen Testament IRGENDEINE Autoritaet zuschreibt, kann das NUR tun, im Rueckblick auf die Tradition der Kirche und NUR wenn er gleichzeitig der Tradition dieser Kirche auch Autoritaet zuschreibt. Das Wort ist Teil der Tradition der Kirche. Was du geschrieben hast, macht daher keinen Sinn.
Das mag an daran liegen das ich die ekklesia nicht als ein Gebäude aus Stein sehe und auch nicht als Organisation - sondern als einen lebendigen Organismus... der dem haupt dient und das ist Jesus Christus ....

Gute Wünsche
Arne
Arne, ich verstehe nicht was Du damit sagen moechtest. Die Kirche ist natuerlich auch fuer mich nicht ein Gebaude sondern die mystische Gemeinschaft aller zu Christus gehoerenden Menschen.

Du hast in einem Beitrag ein Widerspruch zwischen dem Wort und der Tradition hergestellt. Dieser Widerspruch ist Unsinn. Ohne Tradition kein Wort.

Es ist zur Tradition geworden unter manchen Christen zu betonen, dass man mit einer Tradition nichts zu tun hat. Was a) eine Selbstauschung ist und b) nicht bibeltreu! Bibeltreues Christentum haelt fest an der Lehre der Kirche. Denn der hat Christus versprochen, dass der heilige Geist sie in alle Wahrheit fuehren wird. Galt dieses Versprechen nur bis zum Jahre 90 nach Christus?

Danke,
Till

Gast

Beitragvon Gast » 31.01.2009 19:09

Hallo Tschilli,

wir sind aufgefordert in der Nachfolge und Tradition der Apostellehre zu bleiben, nicht aber in menschlichen Lehren der Kirchen, die behaupten, diese apostolische Tradition und Lehre zu vertreten.

Die Bibel entstand nicht in der Tradition, sondern es sind Originale Schriften des Anfangs, die später als das erkannt und behandelt wurden, was sie schon immer waren, nämlich Wort Gottes.
Nur an diese in der Bibel verankerte und beschriebene Tradition ist man als Christ gebunden.

Martin

Gast

Beitragvon Gast » 31.01.2009 19:10

Klaus Pehlke hat geschrieben:Tschilli:
Vieles von dem was hier in Beitraegen oder velinkten Artikeln behauptet wird, vieles was an der RKK kritisiert wird, ist einfach Unsinn.
Bitte zeige doch mal das "Vieles" auf!
Lieber Gruß! Klaus Pehlke
Es ist schon vieles geschrieben worden. Aber zum Beispiel aus dem Artikel http://www.bible-only.org/german/handbu ... umene.html :

Hin und wieder wird Gebet mit musikalischer Hintergrundausmalung zur Erzeugung einer geistlichen (mystischen) Stimmung verwendet. Statt durch das Wort Gottes in die Gegenwart Jesu zu führen, wird eine Atmosphäre geschaffen, wie sie im katholischen Bereich durch die Liturgie und im Pfingstlerischen teilweise durch aufgeheizte Stimmung erzeugt wird.
Liturgie erzeugt eine - was immer das sein soll - mystische Stimmung? So ein Bloedsinn! Ist Liturgie etwas katholisches? Hat die fruehe Kirche nicht liturgisch Gottesdienst gefeirt?

Prof. Peter Paul Johannes Beyerhaus bekannte sich 1998 öffentlich, nach dem Offenbarwerden seiner heimlichen Bischofsweihe, zur in der römischen Tradition beheimateten apostolischen Sukzession..
erzaehl das mal den Ostorthodoxen, Anglikanern und skandinavischen Lutheranern. Von Dingen, von denen man nichts versteht, sollte man schweigen.

Gast

Beitragvon Gast » 31.01.2009 19:12

lutz hat geschrieben: Mittlerweile denke ich, dass das Problem eher die Welt ist. Die Welt bestimmt was Christentum ist und dieses Christentum muss Liebe sein. Die Welt bestimmt wie diese Liebe auszusehen hat. Wir denken oft, dass der Ungläubige sich nicht bekehrt, weil unser Verhalten nicht seinen Wünschen und Vorstellungen von Christentum entspricht.
Dabei merken wir gar nicht mehr, dass es die Welt ist, die die Definitionen vorgibt.
Lutz
Hi L.
Christentum ist Liebe. Sie fußt auf dem Gott der Liebe. Und die Welt hat sehr oft ein ganz gutes Gespür für echte aufrichtige biblische Liebe, eben die Liebe Christi. Von Zofferei und gegenseitigen "Anathemas" im Namen der Liebe hat sie (glaube ich) genug.
Nun, ich ziehe mich ein wenig heraus, danke Euch für die Antworten (auf Janand und mh-ig warte ich noch...).
M.

Gast

Beitragvon Gast » 31.01.2009 19:17

mh-ing hat geschrieben: Die Bibel entstand nicht in der Tradition, sondern es sind Originale Schriften des Anfangs, die später als das erkannt und behandelt wurden, was sie schon immer waren, nämlich Wort Gottes.
Martin, ich habe doch niemals behauptet, dass die Tradition die Bibel geschaffen hat. Die Buecher des NT sind von Aposteln oder engen Mitarbeitern der Aposteln geschrieben.

Die Kirche hat sie gesammelt, AUSGEWAEHLT und bewahr. Nach welchen Kriterien hat sie denn ausgewaehlt?
mh-ing hat geschrieben: Nur an diese in der Bibel verankerte und beschriebene Tradition ist man als Christ gebunden.
Zuerst einmal verstehe ich nicht, was es bedeutet "an Tradition gebunden zu sein". Tradition nimmt man an und lebt in ihr.

Tradition, die dieser Schrift NICHT klar widerspricht ist abzulehnen. Wollten wir die Tradition begrenzen auf NUR das, was in der Schrift beschrieben ist, muessten wir sehr vieles auch in evangelikalen Gemeinden ablehnen. Wie kommst Du auf so eine Idee?

lutz
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Beitragvon lutz » 31.01.2009 19:53

Hi M.,

die Welt hat sehr oft ein ganz gutes Gespür für echte und aufrichtige biblische Liebe?

"... die ihr tot waret durch eure Übertretungen und Sünden, in denen ihr einst wandeltet, abhängig vom Zeitgeist dieser Welt, abhängig von dem Machthaber, der die Gewalt über die Luft hat, dem Geist, der gegenwärtig in den Söhnen des Ungehorsams wirksam ist, - unter diesen haben auch wir alle einst in unseren fleischlichen Lüsten dahingelebt, indem wir den Willen (= die Forderungen) des Fleisches und unserer Gedanken ausführten und von Natur Kinder des (göttlichen) Zornes waren wie die anderen auch -;"(Eph. 2, 1 - 3)

Also der Machthaber, der gegenwärtig in den Söhnen des Ungehorsams wirksam ist, hat ein sehr gutes Gespür dafür, wie zu verführen ist.

Lutz

Gast

Beitragvon Gast » 31.01.2009 19:53

zu den Traditionen:

Das was Martin geschrieben hat möchte ich Unterstützen, es gibt das wieder was auch meinte...
wir sind aufgefordert in der Nachfolge und Tradition der Apostellehre zu bleiben, nicht aber in menschlichen Lehren der Kirchen, die behaupten, diese apostolische Tradition und Lehre zu vertreten.
Auf den Punkt genau...


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