Evangelische Allianz

Aktuelle Entwicklungen und Vorkommnisse in der Christenheit

Moderatoren: Jörg, Der Pilgrim

Gast

Beitragvon Gast » 31.01.2009 20:51

... Gott ist Liebe... nichts anderes ist die Wahrheit Johannes 3, 16f !

Doch ist das die liebe die die Welt Will - nein sie möchten Gott zu sich hinunterziehen zum Verbündeten ihrer eigenen Sache machen, das Gott sie Akzeptiert so wie sie sind... sie möchten nicht das er ihnen Zeigt wer sie in seinen Augen sieht...

Hat das etwas "liebloses" an sich das zu sagen ?

Ist es "lieblos" von mir wenn ich sage das alle Menschen unter dem Zorn Gottes stehen... und das ER der einzige ist der diesen Zorn von uns abwenden kann... eben dadurch das wir sein einziges und vollkommenes Opfer annehmen und erkennen das wir Gott nichts bringen können um uns etwas besser machen können... ?

ER macht uns Gerecht, ER ist unsere Rechtfertigung... ist es lieblos zu sagen, das alles bemühen sich vor Gott etwas zu Verdienen - ZWECKLOS ist - das man sich diese Gnade durch nichts auf dieser welt Verdienen kann ?

Und soll ich sagen - es ist egal... ?

Gast

Beitragvon Gast » 31.01.2009 22:27

Arne hat geschrieben:zu den Traditionen:

Das was Martin geschrieben hat möchte ich Unterstützen, es gibt das wieder was auch meinte...
wir sind aufgefordert in der Nachfolge und Tradition der Apostellehre zu bleiben, nicht aber in menschlichen Lehren der Kirchen, die behaupten, diese apostolische Tradition und Lehre zu vertreten.
Auf den Punkt genau...
Auch ich, Arne, unterstuetze diese Worte Martins voll und ganz. Alle menschliche Lehre, die der Apostellehre so wie wir sie in den Schriften des NT finden, wiederspricht, ist abzuweisen.

Und deswegen ist alles, was die Kirche in ihrer zweitausendjaherigen Geschichte gelehrt und getan hat, einfach als Default abzulehnen? Deswegen faengt jeder Christ fuer sich alleine mit der Schrift in der Hand wieder von vorne an? Deswegen lesen wir keinerlei Buecher als nur die Schrift allein?

Ueberlege dir bitte diese Frage. Analysiere dich und dein Verhalten. Wieviel Tradition nimmst Du auf? Ich gehe davon aus, dass du glaubst dass Gott sich uns drei Personen offenbart und entgegentritt: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Ich nehme an davon bist auch Du ueberzeugt. Woher kommt diese Ueberzeugung?

Benutzeravatar
Klaus Pehlke
Beiträge: 76
Registriert: 07.04.2005 16:18
Wohnort: Essen

Beitragvon Klaus Pehlke » 01.02.2009 05:53

tschili
Prof. Peter Paul Johannes Beyerhaus bekannte sich 1998 öffentlich, nach dem Offenbarwerden seiner heimlichen Bischofsweihe, zur in der römischen Tradition beheimateten apostolischen Sukzession..
erzaehl das mal den Ostorthodoxen, Anglikanern und skandinavischen Lutheranern. Von Dingen, von denen man nichts versteht, sollte man schweigen.[/quote]


Nun, tschili, als ehemaliger Prediger verstehe ich hier was von dem ich nun schreibe, denn ich war jahrelang auch beruflich involviert in "Evangelische Allianz" und erlebte mit, wie diese sich immer mehr als eine Art evangelikale Unterabteilung "der Ökumene" entpuppte und das große Fussvolk Spendengelder zur Finanzierung weniger Hauptamtlicher aufbrachte, welche Ziele verfolgten, von denen das "Volxchristentum" noch nichts wußte: eine große Koalition mit katholischen "Christen" auf Grundlage der Allianzstatuten.
Das Thema "Beyerhaus" habe ich hautnah miterlebt und ich denke an das Jahr 1978 ! Ich war damals aktiv in der Evangelischen Allianz und hautpverantwortlich für eine Großevangelisation, in der ein Freund und Weggefährte von Prof.Dr. Beyerhaus der Redner war: der verstorbene Pfarrer Dr. Gerhard Bergmann. Von ihm persönlich wußte ich , dass er zusammen mit Beyerhaus Kontakte zu führenden Katholiken pflegten, mit dem Vorhaben einer gemeinsamen Bekenntnisfront. Sie meinten es aufrichtig - und doch gehörte ich mit zu denen, die vor diesem Weg warnten!
An Beyerhaus und Bergmann scheideten sich sprichwörtlich die Geister und in der damaligen "Bekenntnsbewegung Kein anderes Evangeglium" kam es zu schweren Zerreissproben, unter anderen trennten sich dann auch Ulrich Parzany von jener und verfolgt seit dem den Kurs von BILLY GRAHAM, der sich nicht nur in "ProChrist" zeigt.
Gestatte mir also, mindestens 30 Jahre "Allianzerfahrung" als Grundlage meiner Behauptung zu machen:
Funktionärshirten, - bezahlt aus Spendengeldern - führen "Volxchristen" auf einen Weg in Richtung Rom und eine "Einheit" kann es nur geben wie ROM sie will: zurück in den Schoß der allein selig machenden Kirche. Ihre Vorstellung von Einheit kann und wird auch keine andere sein.
Der kathollische Einheitsgedanke ist nicht der, den unser HERR JESUS in Johannes 17 (auch Epheser 4) im Gebet ausdrückt.

Wenn Du also monierst, dass man schweigen soll wenn man keine Ahnung hat - dann gestatte mir laut zu reden: ich warne vor der heute vorherrschenden prochristlichen Allianzgesinnung und erinnere an die biblisch gebotene Absonderung von falschen Wegen.
Haben wir eigentlich schon einmal daran gedacht, das "Absonderung" ebenso ein Thema der Bibel ist ? Ich plädiere auch für eine Absonderung von jenem evangelikalen Allianzgedanken und ich freue mich, dass in unserem Volk immer mehr Brüder diesen Weg der "Absonderung" gehen und das kann ein Weg "dem Lamme nach" sein - der bekanntlich zur Schlachtbank führt.

Lieber Gruß! Klaus Pehlke


Klaus Pehlke
Wenn ich in meinem Leben nur noch 1 Predigt vorlesen dürfte, dann diese von C.H. SPURGEON.
http://www.reformatorischeschriften.de/ ... e_nur.html

Gast

Beitragvon Gast » 01.02.2009 09:50

tschilli hat geschrieben: Die Kirche hat sie gesammelt, AUSGEWAEHLT und bewahr. Nach welchen Kriterien hat sie denn ausgewaehlt?
Menschlich waren es Kriterien der Verwendung in der Gemeinde, dass die Gemeinde diese Schriften anerkannte und die Übereinstimmung mit der Tradition. Wobei schon allein die Kontroverse um die Offenbarung zeigt, dass letztlich der Hl. Geist diesen Kanon schuf. Daher kann man das (die Kanonisierung der Bibel) nicht im Rückschluss zur Rechtfertigung der kirchlichen Tradition verwenden.
tschilli hat geschrieben: Zuerst einmal verstehe ich nicht, was es bedeutet "an Tradition gebunden zu sein". Tradition nimmt man an und lebt in ihr.
Ich bin gebunden, in der Lehre der Apostel zu bleiben, ihrem Beispiel und der von ihnen an Nachfolger weiter gegebenen "Tradition". Diesen "Gebrauch" spricht Paulus selbst mehrfach an.
tschilli hat geschrieben: Tradition, die dieser Schrift NICHT klar widerspricht ist abzulehnen. Wollten wir die Tradition begrenzen auf NUR das, was in der Schrift beschrieben ist, muessten wir sehr vieles auch in evangelikalen Gemeinden ablehnen. Wie kommst Du auf so eine Idee?
Dieser markierte Satz ist richtig, jedoch wird er nicht umgesetzt. Es wird sich das Wort so hingebogen und deutet, dass es schon immer so passt. Das ist bei Sekten so und auch so bei großen Kirchen (letztlich überall). Die Kirche ist Teil des Staatswesens. Dies gilt für die kath. und ev. Kirchen komplett, für viele andere Kirchen inzwischen weitgehend. Das ist etwas, was Paulus nicht lehrte. Statt von der Welt abgesondert zu sein, bauten diese weltlichen Fürsten diese Gotteshäuser, bestimmten bei Pastoren,bestimmten sogar den Glauben der Untertanen, heute treibt der Staat diese Gelder für die Kirchen ein, die Pfarrer sind Teil des öffentlichens Lebens, der kath. Botschafter ist der erste unter allen Nationen .....
Die Gemeinde ist Teil der Demokratie und demokratische Strukturen sind Teil der Gemeindeordnungen sowie auch die gesellschaftlichen Vorgaben (Diskriminierungsverbot ...) gelten. Die Evangelische Allianz ist tritt hier auf wie ein Lobbyist und versucht durch solche Maßnahmen demokratische Wahlergebnisse und Meinungsbildung zu beeinflussen (siehe hierzu auch PBC). Mehrheitsansichten sind die vertretene Wahrheit.

Es ist also nicht nur in evangelischen Gemeinden daher viel daneben und nicht in dem Vorbild der Apostel.

Martin


[/b]

Gast

Beitragvon Gast » 01.02.2009 16:06

Klaus Pehlke hat geschrieben:tschili
Prof. Peter Paul Johannes Beyerhaus bekannte sich 1998 öffentlich, nach dem Offenbarwerden seiner heimlichen Bischofsweihe, zur in der römischen Tradition beheimateten apostolischen Sukzession..
erzaehl das mal den Ostorthodoxen, Anglikanern und skandinavischen Lutheranern. Von Dingen, von denen man nichts versteht, sollte man schweigen.

Nun, tschili, als ehemaliger Prediger verstehe ich hier was von dem ich nun schreibe, denn ich war jahrelang auch beruflich involviert in "Evangelische Allianz" und erlebte mit, wie diese sich immer mehr als eine Art evangelikale Unterabteilung "der Ökumene" entpuppte und das große Fussvolk Spendengelder zur Finanzierung weniger Hauptamtlicher aufbrachte, welche Ziele verfolgten, von denen das "Volxchristentum" noch nichts wußte: eine große Koalition mit katholischen "Christen" auf Grundlage der Allianzstatuten.
Das Thema "Beyerhaus" habe ich hautnah miterlebt und ich denke an das Jahr 1978 ! Ich war damals aktiv in der Evangelischen Allianz und hautpverantwortlich für eine Großevangelisation, in der ein Freund und Weggefährte von Prof.Dr. Beyerhaus der Redner war: der verstorbene Pfarrer Dr. Gerhard Bergmann. Von ihm persönlich wußte ich , dass er zusammen mit Beyerhaus Kontakte zu führenden Katholiken pflegten, mit dem Vorhaben einer gemeinsamen Bekenntnisfront. Sie meinten es aufrichtig - und doch gehörte ich mit zu denen, die vor diesem Weg warnten!
An Beyerhaus und Bergmann scheideten sich sprichwörtlich die Geister und in der damaligen "Bekenntnsbewegung Kein anderes Evangeglium" kam es zu schweren Zerreissproben, unter anderen trennten sich dann auch Ulrich Parzany von jener und verfolgt seit dem den Kurs von BILLY GRAHAM, der sich nicht nur in "ProChrist" zeigt.
Gestatte mir also, mindestens 30 Jahre "Allianzerfahrung" als Grundlage meiner Behauptung zu machen:
Funktionärshirten, - bezahlt aus Spendengeldern - führen "Volxchristen" auf einen Weg in Richtung Rom und eine "Einheit" kann es nur geben wie ROM sie will: zurück in den Schoß der allein selig machenden Kirche. Ihre Vorstellung von Einheit kann und wird auch keine andere sein.
Der kathollische Einheitsgedanke ist nicht der, den unser HERR JESUS in Johannes 17 (auch Epheser 4) im Gebet ausdrückt.

Wenn Du also monierst, dass man schweigen soll wenn man keine Ahnung hat - dann gestatte mir laut zu reden: ich warne vor der heute vorherrschenden prochristlichen Allianzgesinnung und erinnere an die biblisch gebotene Absonderung von falschen Wegen.
Haben wir eigentlich schon einmal daran gedacht, das "Absonderung" ebenso ein Thema der Bibel ist ? Ich plädiere auch für eine Absonderung von jenem evangelikalen Allianzgedanken und ich freue mich, dass in unserem Volk immer mehr Brüder diesen Weg der "Absonderung" gehen und das kann ein Weg "dem Lamme nach" sein - der bekanntlich zur Schlachtbank führt.

Lieber Gruß! Klaus Pehlke


Klaus Pehlke
Klaus, mein Satz "Von Dingen, von denen man nichts versteht, sollte man schweigen." hat sich ausschliesslich auf das Reden von der, wie behauptet wird, "römischen Tradition beheimateten apostolischen Sukzession" bezogen. Die apostolische Sukzession ist nicht roemisch sonder altkirchlich. Wichtig ist sie neben Rom auch fuer die Orthodoxen, Anglikaner, Altkatholiken und skandinavischen Lutheraner.

Es ging mir nicht um Beyerhaus, nicht um die EA, Billy Graham oder wen immer. Es ging mir um falsche, weil unberechtigte Kritik an der RKK, ihrer Lehre und ihrer Praxis. Damit meine ich natuerlich NICHT, dass alle Kritik falsch oder unberechtigt ist. Nur, dass viel Kritik an der RKK auf der engen, eigenen theologischen Sicht oder gar kulturellen Vorstellung beruht, z. Bsp. die Kritik, dass die RKK Liturgische Gottesdienste feiert oder eben die Doktrin der apostolischen Sukzession hochhaelt.

Solche Punkte, in denen die Kritik an der RKK einfach unberechtigt ist, gaebe es wirklich noch viele. Dass weisst Du gut, denn Garda hat ja damals zu jedem einzelnen Punkt deiner Kritikliste etwas geschrieben.

lutz
Beiträge: 1052
Registriert: 02.12.2005 21:37
Kontaktdaten:

Beitragvon lutz » 01.02.2009 19:33

Hallo Till,

mit zulässiger und unzulässiger Kritik an der RKK beschäftigt sich bspw. auch folgender Thread von 2005 unter "Bücher und Medien".

Besonders der Beitrag von Joasch:
"Von Babylon nach Rom - Alexander Hislop"
www.betanien.de/forum/viewtopic.php?t=89

Lutz

Gast

Beitragvon Gast » 02.02.2009 20:32

Hallo ihr lieben Ev. Allianz Leute, und die die noch nicht auf den Leim gegangen sind,

schaun wir uns doch mal den Geist der Evangelischen Allianz etwas genauer an... " niemand kann von sich behaupten die Wahrheit zu Wissen" (muss ein Bestandteil ihrer Gesinnung sein) - und deshalb sieht sie es wohl als unabdingbar an, sich dem Geist dieser Welt zu beugen - die ihr wohl gesagt haben muss was was zusammen gehört.... nur nicht nach Johannes 17, sondern nach Babylon..

Ich habe gern mit Christen Gemeinschaft, doch hier hört für mich ALLES auf... das ist Betrug, Augenwischerei, Ausverkauf, Verrat... um dreißig Silberlinge !

1.)

http://www.oikoumene.org/de/programme/i ... hrung.html

Der Verhaltenskodex für Bekehrung - ganz im Sinne des Fürsten dieser Welt... auf das sie ALLE Eins sein... und zwar nach seinem Herzen - unter Ausschluss der Wahrheit der Worte Gottes ! Wenn es nicht so wäre, dann wären sie nicht dort !

Haben diese Menschen Scheuklappen auf oder sind ihre Augen schon derart Verklebt das sie nicht mehr Realisieren können was uns hier Verkauft wird ?

Ihr missachtet das Wort Gottes - trennt euch von diesen Lügen - das wäre ein Zeugnis für den Herrn Jesus Christus und seines Evangelums... so kann man euch nur abweisen...

HUMANISMUS !

Schmeißt diesen dreck Raus.... und hört auf zu Betrügen !


2.) Eure Kirchenfamilie... lässt tief Blicken... Abgrundtief !!!

http://www.oikoumene.org/de/mitgliedski ... ilien.html

3.) Sie schreckt nicht vor einer Zusammenarbeit mit der ACK und dem ÖRK zurück obwohl die offenkundig mit dem Geist des Humanismus und des Abfalls von Gott und SEinem Wort betrieben wird !

Anstatt den Geist Satans abzuweisen haben sie sich ihm Verkauft... und sich zu Willigen Werkzeugen seines Geistes gemacht !

Nun kommt es noch doller... man kann Schriftwechsel oder sonst was hier anführen um zu Zeigen wie Offenkundig diese Zerstörung des Glaubens und des Vertrauens auf die Wahrhaftigkeit und Irrtumslosigkeit der Bibel in dieser geplanten und Bewusst geteuerten vorangetrieben wird !

Anstatt Klarheit in der Wahrheit - wird die Wahrheit in Diplomatischer Manier Demontiert und man beratschlagt mit was für einen Inhalt man den nun dieses oder jenes Wort Füllen will ....

Das Siegel Gottes für die Wahrhaftigkeit ihres Wunsches wäre es - dem Wort Gottes zu folgen und allen Widerspruch gegen das Wort hinaus zutun...

Sie weichen geschickt aus, wenn sie eben mit diesen dingen von Christen konfrontiert werden... und man greift wieder in die Re torische Trickkiste und Zerfaselt alles solange bis sie sprachlos umfallen... oder halt nicht mehr Wissen wo sie sind....

Hören tut man im Grunde eigentlich nur Bluub, Bllllup, Zarrap, Zarab... Friede, Friede es hat keine Gefahr...

.... ein lieber Bruder sagte mal zu mir - Arne, sei liebevoller...

Ich müsste ihn mal fragen wie er das meint... den ich weiss nicht wie er sein würde wenn er sehen würde was ich sehe... die ganze Welt steht in Flammen und es ist eine Schlacht um die "Wahrheit" des Evangeliums Jesu Christi...

Ich möchte auch sagen wohin mein Herz schlägt zu Jesus Christus und SEINEM Fundament... ER ist das Fundament und ER IST DER CHRISTUS...

ganz liebe Grüsse
Arne

Gast

Beitragvon Gast » 03.02.2009 13:49

Hallo

"ich sehe es anders, denn es wird ja kaum noch für die Wahrheit des Evangeliums gekämpft... die paar stimmen Mephi... du bist wirklich Naiv..."

Der Wunsch Jesu nach Einigkeit und der Auftrag, sich zu lieben ist Teil der Wahrheit des Evangeliums! Sogar ein sehr wichtiger.

"Also der Machthaber, der gegenwärtig in den Söhnen des Ungehorsams wirksam ist, hat ein sehr gutes Gespür dafür, wie zu verführen ist. "

Ja- und? Bezieht sich das auf meine Aussage, daß Ungläubige ein Gespür für Liebe haben?
M.

Gast

Beitragvon Gast » 03.02.2009 17:26

Hallo Mephi.,

ich habe dich schon Verstanden - doch ich meine das heute vieles als "aus liebe" getan Verstanden wird solange der Ton stimmt - Doch ist das was wir heute oft erleben - die Liebe von der unser Herr Jesus Christus redete und von der ER lebte ?

Ich sehe das auch so, ein drauf schlagen und um sich schlagen, damit ist es nicht getan - nur ist dir noch nicht Aufgefallen... das die Dramatik der Situation nicht mehr in einfachen Worten zu Fassen ist... da alles in Starrer Sachlicher Verkopfung aufgenommen wird - es ist ein schlichtes zu Kenntnis nehmen geworden ohne darüber betroffen zu sein was man ließt oder hört ...

Man hat den eindruck als ginge es hier um Nebensächlichkeiten....

Wo ist den dieses Hochgerühmte leben... dieses Mitleiden, diese liebe für Jesus Christus auf einmal geblieben ?
Wo ist die liebe für den Verlorenen Menschen, den Betrogenen Menschen hin ?

Es kommt im Prinzip wirklich nur darauf an - zu Reden wie ein Engel des Lichts... ob es Wahr ist... hmm... Listig ersonnener Irrtum hört sich sich sehr liebevoll an (Beisbiel Parzany auf dem Europatag in Stuttgart)... ja man lässt sich Blenden...

Es ist doch wie in unserer heutigen Zeit - Das man auf die Täter mehr Rücksicht nimmt als auf die Opfer...

In diesem Fall werden die Evangelikalen Wortverdreher in Schutz genommen - und ihr Verübtes Unrecht wird Verteidigt ...

Das ist doch Paradox - wo ist hier die liebe ? Das ist keine Liebe, im gegenteil man lädt sich ihre Sünde auf und macht sich Schuldig an viele die durch diese Lüge mit hin abgerissen werden !

Man macht heute aus den Opfer die Tätern - und Zwar dann wenn sie Anfangen sich gegen die Ungerechtigkeit stellen die ihnen, oder anderen widerfährt !

Alles wird als Persönlicher Angriff gewertet, man übersieht aber das es hier nicht um unsere Eitlen Gefühle geht, sondern es geht um Jesus Christus und SEin Evangelium...

Man nimmt sozusagen mehr Rücksicht auf die die das Evangelium Zertrampeln - Was ist mit denen die durch dieses Verdrehte Evangelium in den Abrund geführt werden ?

Wo ist die Betroffenheit ?

Ich kann mich hier für die Art wie ich schreibe vor allen entschuldigen und euch Bitten Vergebt mir das ich so Hart und lieblos wirke, das ich es nicht zum Ausdruck bringen kann das ich jene als Menschen die Gott liebt nicht Verachte ! Doch ich Verachte das was diese Menschen da Betreiben, ja ich Verachte es zu Tiefst, weil es Betrug ist und nicht der weg den uns der Herr in seinem Wort gesagt hat....

Es ist auch interessant wie schnell wieder alles auf die Personale ebene abgleitet - anstatt sich wirklich Ernsthaft um das Anliegen zu sorgen - klar zu machen worum es hier geht... man macht sich mehr sorgen darum das hier der Ton gewahrt wird...

Für uns ist der Glaube doch keine Tote Starre Sache ?

Ich empfinde viel Leid über soviel Ungerechtigkeit und Verführung - ja es macht mich Betroffen und ich möchte euch Bitten vor Jesus Christus unserem Herrn .... gebt keinen Raum dem Wiedersacher Gottes - das ist nicht unser Weg... dieser Weg ist nicht Vereinen, sondern zerstreuen... den sie führen nicht zu Jesus Christus, sondern in die Welt des Humanismus...

Wir sollten uns nicht immer so wichtig nehmen.... ich schreibe das hier nicht um mich in den Mittelpunkt zu stellen, oder dich, oder janand....

Es geht um Jesus Christus - macht uns das überhaupt nicht Betroffen ?

Wieso schreibt keiner von dem was er auf den Homepages, den angeführten Links geschrieben wird ?

Stille... ? Wegschauen ?

Ist das unser Gott, führt uns Gott diesen Weg ?

Stille ? Nichts.... ?

Wo ist die Liebe hier zu sehen ?

Ich frage das im Allgemeinen...

Liebe Grüsse

lutz
Beiträge: 1052
Registriert: 02.12.2005 21:37
Kontaktdaten:

Beitragvon lutz » 03.02.2009 19:07

Hallo Mephiboscheth,

du hast geschrieben:
"Und die Welt hat sehr oft ein ganz gutes Gespür für echte aufrichtige biblische Liebe, eben die Liebe Christi."

"Darin ist die Liebe Gottes an uns offenbar geworden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit ... Darin besteht die Liebe: ... seinen Sohn zur Sühnung für unsere Sünden gesandt hat." (1. Joh. 4, 9. 10)

" ... doch die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in das Seine, doch die Seinen nahmen ihn nicht auf;" (Joh. 1, 10. 11)
"... das Wort vom Kreuz ist für die, welche verloren gehen, eine Torheit, für die aber, welche gerettet werden, für uns, ist es eine Gotteskraft." (1. Kor. 1, 18)

Was spürt der Ungläubige von der biblischen aufrichtigen Liebe?

Lutz

Benutzeravatar
Klaus Pehlke
Beiträge: 76
Registriert: 07.04.2005 16:18
Wohnort: Essen

Beitragvon Klaus Pehlke » 03.02.2009 21:17

lutz hat geschrieben:Hallo Mephiboscheth,

Was spürt der Ungläubige von der biblischen aufrichtigen Liebe?

Lutz
Lieber Lutz, liebe Brüder

Joh 13,35
Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

In der Tat werden Ungläubige an der Liebe der Jünger erkennen, dass sie eben Jünger Jesu sind, diese Liebe aber steht nicht im Widerspruch zur Ablehnung einer Verbindung mit der Evangelischen Allianz in Deutschland, oder der Ablehnung an "ProChrist" aktiv teilzunehmen.

Lieber Gruß! Klaus
Wenn ich in meinem Leben nur noch 1 Predigt vorlesen dürfte, dann diese von C.H. SPURGEON.
http://www.reformatorischeschriften.de/ ... e_nur.html

lutz
Beiträge: 1052
Registriert: 02.12.2005 21:37
Kontaktdaten:

Beitragvon lutz » 03.02.2009 21:48

Lieber Klaus,

und ich ergänze mit der Auslegung von Calvin:

Joh. 13, 34. 35

" ... Auf dass auch ihr einander lieb habet. Allerdings erstreckt sich die Liebe auch auf die außerhalb der Jüngergemeinde Stehenden; wir haben ja alle die gleiche Abstammung und sind alle nach Gottes Ebenbild geschaffen. Doch weil bei den Wiedergeborenen das Bild Gottes deutlicher hervorleuchtet, ist es billig, dass das Band der Liebe unter Christen ein weit innigeres sei. Liebe ist von Gott gewirkt; in ihm hat sie ihre Wurzel, zu ihm strebt sie wieder hin. So umfasst sie denn einen Menschen, der ganz offenbar ein Kind Gottes ist, mit besonderer Wärme und Herzlichkeit. Wechselweise kann ja die Liebe auch nur bei denen Erwiderung finden, welche von ebendemselben Geiste regiert werden. Christus redet hier nur von denen, die wir zu allererst mit Liebe umfassen sollen; doch ist anderseits daran fest zu halten, dass, gleichwie Gottes Güte sich auf die ganze Welt erstreckt und ergießt, auch wir alle Menschen zu lieben haben, selbst die, welche uns hassen. Sein eigenes Beispiel stellt Jesus vor uns hin: nicht als ob wir es ihm, der uns so unendlich überragt, gleichzutun vermöchten, - aber wir sollen doch wenigstens nach dem gleichen Ziele streben.

V. 35. Dabei wird jedermann erkennen usw. Damit bekräftigt Jesus noch einmal, was er schon sagte: diejenigen sind nicht vergeblich in seiner Lehre gewesen, die sich untereinander lieben. Er will sagen: So werdet ihr nicht bloß selber wissen, dass ihr meine Jünger seid; an eurer Liebe vermögen auch andere zu ermessen, dass ihr die Wahrheit sagt, indem ihr euch als meine Jünger bekennt. Wenn Christus dies ausdrücklich als Erkennungszeichen angibt, an dem man die Seinen von solchen, die ihm nicht angehören, unterscheiden kann, dann ist es völlig verlorene Mühe, wenn die Menschen die Liebespflicht unerfüllt lassen und sich nach Willkür eine beliebige andere Art des Gottesdienstes zurechtmachen. Übrigens ist es sehr am Platze, dass Christus gerade hierauf solch großen Nachdruck legt. Die angeborene Selbstsucht stimmt mit der Liebe, die er gebietet, so schlecht zusammen, wie das Feuer mit dem Wasser. Und wie furchtbar hält die Selbstsucht unser gesamtes geistiges Leben im Banne! Von Liebe findet sich fast nirgends eine Spur! Und trotzdem meinen wir, es sei bei uns alles in bester Ordnung. Wie ist das nur möglich? Nun, Satans Verführung ist groß, und er weiß uns trefflich herauszuschminken, sodass wir es nicht merken, dass wir tot und ohne Liebe sind. Jeder, der in Wahrheit Christo angehören und von Gott als Kind anerkannt sein will, gebe seinem ganzen Leben die feste, beständige Richtung auf die Liebe zu den Brüdern."

(Johannes Calvin, Auslegung der Heiligen Schrift in deutscher Übersetzung, 10. Band, Das Evangelium des Johannes, Verlag der Buchhandlung des Erziehungsvereins, Neukirchen, Kreis Moers)

Lutz

Benutzeravatar
Klaus Pehlke
Beiträge: 76
Registriert: 07.04.2005 16:18
Wohnort: Essen

Beitragvon Klaus Pehlke » 03.02.2009 21:54

lutz hat geschrieben:Lieber Klaus,

und ich ergänze mit der Auslegung von Calvin:

Lutz

Der kann ich nur ein kräftiges "Amen!" beifügen, danke, lieber Lutz, für diese wervolle Ergänzung!
Lieber Gruß! Klaus
Wenn ich in meinem Leben nur noch 1 Predigt vorlesen dürfte, dann diese von C.H. SPURGEON.
http://www.reformatorischeschriften.de/ ... e_nur.html

Benutzeravatar
H.W.Deppe
Administrator
Beiträge: 728
Registriert: 03.03.2005 20:08
Wohnort: 33813 Oerlinghausen
Kontaktdaten:

Beitragvon H.W.Deppe » 03.02.2009 23:22

Arne hat geschrieben:Hallo Janand,

Anspruch und Wirklichkeit Janand - es wird viel von Jesus Christus geredet und anschließend - Verrate sie ihn... an die Welt !

Fakten interessieren dich doch gar nicht...
Gelbe Karte für Arne - wegen dieses unsachlichen Angriffs gegen Janand und dessen Fortsetzung in diesem Faden.
Habs leider erst jetzt gesehen.
"Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum! Wer aber mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemeinsam? spricht der HERR." (Jer 23,28)
Lasst uns bei dem bleiben, was geschrieben steht! Sola Scriptura!

Benutzeravatar
H.W.Deppe
Administrator
Beiträge: 728
Registriert: 03.03.2005 20:08
Wohnort: 33813 Oerlinghausen
Kontaktdaten:

Beitragvon H.W.Deppe » 03.02.2009 23:27

Klaus Pehlke hat geschrieben:
Janand hat geschrieben:
Arne hat geschrieben:Hallo Janad,

die Gnaden Taufe ist eine Irrlehre - ich weiß das ich hier einigen gegen den Kopf stoße !

Die Bibel macht diesbezüglich sehr leicht Verständliche Aussagen, sozusagen selbst erklärend...

Das heißt nicht für mich das ich sie als Ungläubige sehe, nein so manchen auch als Bruder im Herrn - manche sind mir auch ein Vorbild - da manche Jesus Christus wirklich lieben und als ihren Herrn Erfahren haben nur eben in diesem Punkt noch im Irrtum Verharren !

Es ist aber eben ein Irrtum und schlicht eine Erfindung der Kirche Roms und Luther führte sie weiter !

Liebe Grüsse,
Arne
Und genau das meine ich mit evangelikalem Papsttum - Hauptsache, man schleudert erst einmal ein Anathema, dann braucht man sich mit den Argumenten nicht mehr auseinanderzusetzen. Hauptsache, man brandmarkt den vermeintlichen Irrtum und setzt seine eigene Erkenntnis mit dem Wort Gottes gleich. Dazu dann noch ein paar Schlagworte a la "Kirche Roms" - und schon ist das Thema abserviert.

Lieber Arne, lasse Dich bitte durch solche Worte von Andreas Jansen nicht in Deiner Haltung verwirren oder provozieren!
Lieber Gruß! Klaus Pehlke
In diesem Fall hatte Janand aber Recht!
Ich möchte Janand nicht pauschal verteididnen, sondern sage das als Moderator.
Ich stehe nach wie vor zu dem anfangs zitierten Buchauszug von mir, aber aus Zeitgründen möchte ich mich hier nicht beteiligen. Ich möchte aber noch mal an das Gebot der Sachlichkeit und des Nicht-Streitens erinnern - sündigt bitte weder mit Zunge noch mit Tastatur.

Grüße, Werner
"Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum! Wer aber mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemeinsam? spricht der HERR." (Jer 23,28)
Lasst uns bei dem bleiben, was geschrieben steht! Sola Scriptura!


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 12 Gäste