Umgang mit Depressionen

Basiert auf "Biblische Lehre" - aber damit die Praxis nicht zu kurz kommt, ein Extra-Forum

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Gast

Beitragvon Gast » 28.12.2008 20:51

... Ja das ist ein wirklich schönes Gedicht... es zeigt uns doch in Jesus Christus haben wir einen Reichtum und eine Freiheit die über das hinausgeht was wir erahnen... und man fängt an zu Begreifen wie WAHR es ist...

und wir lernen zu Vertrauen... lernen zu Glauben... und lernen zu gehen... im schauen auf IHN :)

Wir Fallen und stehen doch immer wieder auf.... wir sind Verzagt und doch nie ohne Hoffnung... wie sind Schwach und bekommen immer wieder neue Kraft :) - im schauen auf IHN...

Und ist es Dunkel um uns herum geworden... wird sein Wort uns Tragen... auf IHN haben wir vertraut, er ist unser leben - ER wird uns Bewahren...

Danke für das schöne Gedicht...

Mir gehen noch kaleb und Josua durch den Kopf... als Kundschafter (4.Mose 14, 36-38)

...wir sollten sehen wie der Herr sie Segnete - den sie Glaubten das Gott seinem Volk dieses Land gegeben hat und ihnen die Feinde in ihre Hände gegeben hat !

Sie Ermutigten den sie sahen die Verheissung GOTTES... und Glaubten ihr,

- doch die übrigen Kundschafter klagten in ihrer Angst "Wir werden umkommen. den in diesem Lande leben Riesen... und versetzten das Volk in Angst und nahm ihnen die Hoffnung !

Glauben wir Jesus Christus !


Liebe Grüsse
Arne

Gast

Beitragvon Gast » 07.02.2009 11:42

.... ein schönes Lied -

http://www.youtube.com/watch?v=cD0s0R7p ... re=related

Was hat das mit dem Thema zu tun ?

Eine Menge - Vertraue auf IHN, den Jesus Christus ist Treu ...

Es geht um Jesus Christus...

http://www.youtube.com/watch?v=8cqFuU1i7gM

und wenn wir das erkennen....

http://www.youtube.com/watch?v=PF0dEQpY ... re=related

würden wir wir sicher auch hie mit ein stimmen....

und wir würden Ausharren au Christus Jesus unserem Herrn und Retter

http://www.youtube.com/watch?v=tqaYJ25V ... re=related

http://www.youtube.com/watch?v=hM_Anp8x ... re=related

Liebe Grüsse

Gast

Beitragvon Gast » 14.03.2009 20:49

Einen Vortrag zum Downloaden:

Psychologie und christliche Seelsorge - mp3 Vortrag von Jay Adams 1983 (35 MB)

Er passt sehr gut zu den eingangs gemachten Beiträgen anderer Schreiber...

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Georg
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Beitragvon Georg » 18.03.2009 16:33

Hi,
hab mir ca. 1/3 der Beiträge durchgelesen, ich hoffe ich wiederhole nicht durch meinen Beitrag andere Beiträge.

Der Satz "Depression ist gegen den Willen Gottes" klingt vielleicht in einigen Ohren "mystisch/charismatisch", ist aber durchaus mit dem Kontext der Bibel vereinbar.
Ich persönlich habe Erfahrung mit Depressionen, weil ich in der Pflege tätig bin und auch Erfahrungen in Kliniken sammeln konnte, die sich mit psychisch erkrankten Menschen beschäftigen, daher traue ich mich, etwas dazu zu schreiben.

Ich will es mal ganz einfach und nüchtern versuchen zu erklären, wie ich die Sache sehe.
Eine Depression (welche Ursache sie auch immer haben mag) ist keine Krankheit vergleichbar mit Fieber, Krebs oder Diabetes.
Eine Depression ist in erster Linie eine "chronische Verstimmung".
D.h. ein Depressiver ist in den meisten Fällen sehr antriebslos. Er sieht viele Dinge negativ, er kann sich für nichts freuen, er sucht die Einsamkeit, er meidet Menschen, bemitleidet seine Lage, sein Gemüt entgleist oft bei kleinsten Veränderungen (ob negativ oder postiv) in seinem Tagesablauf.
Das sind nur sehr sehr wenige "Symptome" eines depressiven Menschen. Ich nehme jetzt auch nur die Symptome, die mir besonders ins Auge gefallen sind, während meiner vielen Kontakte mit Depressiven.

Wenn man jetzt in die Schrift guckt, Gottes Wesen studiert, seinen Plan mit uns studiert, sieht, wie Gott über seine Kinder denkt, warum Jesus starb und auferstand, warum der Hl. Geist ausgegossen wurde, was für eine Aufgabe die Gemeinde hat, welche Rolle Erneuerung, Freude, Heiligkeit, Heilung, Auferbauung, Gerechtigkeit- ein Leben im Geist kurz gesagt- im Leben eines Christen hat etc, wird man automatisch (jedenfalls war es bei mir so) ein Problem damit haben, "Depression" als "normale" Krankheit zu diagnostizieren.
Wenn man die Symptome, Ursachen, Langzeitwirkungen von Depressionen kennt, wird man feststellen, dass sie durch die Bank ALLEN Aussagen der Bibel über das Leben eines Christen widersprechen.

Ich will hier keinen verurteilen. Das ist das letzte was so ein Thema oder Beiträge tun dürfen. Ich kenne das Leben aller Teilnehmer hier nicht.
Aber ich sehe "Depression" als absolutes Contra gegen Gott. Gott denkt sehr sehr positiv über seine Kinder, er kennt die Zahl unserer Haare auf dem Kopf. Er jauchzt über uns, er schließt uns in den Arm, wenn wir vor Ihn treten. Er tröstet uns, er schenkt Freude, Liebe, Lebenslust, Motivation- alles Positive was man sich so denken kann.
Er hat seinen Sohn nicht verschont, damit wir ewiges Leben haben.

Wenn nun ein Christ in Depression fällt, kann man IMMER sagen, dass das nicht der Wille Gottes ist. Ebenso, wie wenn ein Christ nicht von der Pornographie loskommt, vom Rauchen etc.
Das sind Dinge die ein Christ nicht tun will (meistens jedenfalls), aber dennoch gezwungen wird (von seinem Fleisch) sie trotzdem zu tun.
Ebenso konnte ich feststellen, dass Gott Depressive heilt, indem Er sie berührt, zu ihnen spricht, durch das Wort, durch Menschen oder persönlich. Das ist keine Mysterie, sondern einfachste Bibelwahrheit.

Gott IST DAGEGEN, dass seine Kinder depressiv sind. Das soll keinen unter Druck setzen, Verdammnis ausrufen oder verurteilen. Heilung ist manchmal ein Sekundenakt, manchmal aber auch ein Prozess. Ursachen müssen gefunden werden etc. Aber ein Christ darf nie in Depression bleiben, weil Depression tötet. Sie macht krank, sie saugt Menschen den letzten Funken Lebensfreude aus. Und das ist sicherlich nicht Gottes Wille.

In diesem Sinne,
Gottes Segen.
Philosophie ist hochkonzentrierte Verwirrung.

Gast

Beitragvon Gast » 18.03.2009 16:55

Georg hat geschrieben:
Wenn nun ein Christ in Depression fällt, kann man IMMER sagen, dass das nicht der Wille Gottes ist. Ebenso, wie wenn ein Christ nicht von der Pornographie loskommt, vom Rauchen etc.
Das sind Dinge die ein Christ nicht tun will (meistens jedenfalls), aber dennoch gezwungen wird (von seinem Fleisch) sie trotzdem zu tun.
Ebenso konnte ich feststellen, dass Gott Depressive heilt, indem Er sie berührt, zu ihnen spricht, durch das Wort, durch Menschen oder persönlich. Das ist keine Mysterie, sondern einfachste Bibelwahrheit.

Gott IST DAGEGEN, dass seine Kinder depressiv sind.
Der Wille Gottes - so sagt es die Schrift - ist, dass wir zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und errettet werden. Was ist die Wahrheit? Dass wir Jesus brauchen. Das wir uns nicht selber aus unserem Gefallensein, unserem Getrenntsein von Gott retten koennen, sondern Jesus brauchen. Dass wir uns an ihn haengen muessen, ihn ergreifen muessen und in ihm ewiges Leben haben.

Was ich damit sagen moechte, ist dass was Gott am Wichtigsten ist ueberhaupt nichts mit unserem koerperlichen ODER seelischen Wohlergehen zu tun hat!!

Unsere Errettung und Erneuerung wird vollendet werden am Tag, an dem wir sterben. Oder bei der Wiederkunft des Herrn Jesus. Bis dahin bleiben wir auf Hoffnung errettet. Bis dahin bleiben wir gefangen in unseren sterblichen Leibern. Bis dahin werden wir alle krank, alt und sterben.

Was ist denn eine "normale Krankheit" im Gegensatz zur nicht normalen? Krankheit und Tod sind nicht normal! Im Paradies gab es sie nicht und im neuen Jerusalem wird es sie auch nicht geben.

Ich moechte nicht sagen, dass Gott nicht Heilung fuer unsere Leiber und Seelen auch schon vor unserem Tod schenkt. Manchmal tut er, manchmal nicht. Warum wissen wir nicht aber muessen wir auch nicht. Wichtig ist, dass wir uns an den Herrn Jesus halten. In jeder Situation, unter jedem Umstand.

[/b]

Gast

Beitragvon Gast » 22.03.2009 17:23

Till, da kann ich nur Amen zu sagen...

Jörg
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Beitragvon Jörg » 23.03.2009 19:19

In einem früheren Beitrag zitierte ich Dr. Martyn Lloyd-Jones, der sich kritisch zu Jay E. Adams äußerte. Ich möchte diesen Beitrag mit folgenden Worten von Prof. Dr. Helge Stadelmann ergänzen:

Eine grundsätzliche Opposition gegen die Einbeziehung irgendwelcher
psychotherapeutischer Erkenntnisse in die Seelsorge kam erst mit dem Erscheinen der Bücher des presbyterianischen Pastoraltheologen
Jay E. Adams auf. Die Bücher des US-Amerikaners galten als evangelikale Antwort auf die als totale „Psychologisierung“
empfundene Überfremdung der kirchlichen Seelsorgeausbildung.
In der Ausbildung der Pfarrer hatte man seit Ende der 1960er Jahre eine
stark vom biblischen Wort bestimmte Seelsorge, die sich der Psychotherapie als Hilfswissenschaft bediente, durch eine Patoralpsychologie ersetzt. Sie verstand „Seelsorge“ nur noch
als Psychotherapie im Rahmen der Kirche, die von Gesprächspsychotherapie, Gruppendynamik oder Tiefenpsychologie
bestimmt war. Jay Adams zog nun gegen diese Psychotherapie
zu Felde - und zwar mit der provokanten These, dass es seelische
Krankheiten gar nicht gebe, weil sie nämlich nicht ausdrücklich von der Bibel erwähnt würden. Ein in der Tat abenteuerliches Argument,
denn natürlich gibt es viele Dinge, die die Bibel nicht erwähnt,
die aber trotzdem vorhanden sind. Adams rechnete zwar mit psychiatrischen Problemen; alle anderen Probleme galten aber durch Sünde verursacht, denen durch ermahnende Seelsorge mit der Bibel zu begegnen war. Die Psychotherapie war nun durch Jay Adams
in Teilen der evangelikalen Bewegung unter Generalverdacht
gestellt. Dabei gab es vor allem zwei Reaktionen: In der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ setzte man sich vor allem kritisch mit dem humanistischen Menschenbild der Psychotherapie und der Zwangsverpflichtung von Vikaren zu gruppendynamischen
Experimenten auseinander. Da gibt es bis heute auch tatsächlich viel Kritisches zu sagen. Weit darüber hinaus gingen Autoren mit pfingstlichcharismatischem Hintergrund, weil sie jegliche Psychotherapie
ablehnten. Gruß Jörg
Wer sich nur nach dem, was er fühlt, richtet, der verliert Christus. (Martin Luther)

Jörg
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Beitragvon Jörg » 24.03.2009 19:38

Michael Dieterich schreibt in "Handbuch Psychologie & Seelsorge", S. 241, R. Brockhaus: "Auch wenn Adams dies nicht wahrnimmt, kennt die Bibel natürliche Situationen, in denen Menschen z. B. depressiv werden können-auch ohne Schuld. Es gibt z. B. Belastungsdepressionen oder andere reaktive Depressionen nach Zeiten intensiver Arbeit oder nach lange andauernden Anfechtungen. Dies sollte man nicht mit Sünde in kausale Verbindung bringen.

Indem Jay Adams alle seelische Krankheiten (außer daß sie organisch bedingt sind) ursächlich aufgrund der Sünde des Menschen erklärt, steht er in derselben Linie des Kausalitätsprinzips wie die von ihm heftig kritisierte Freudsche Psychoanalyse.

Zusammenfassend können wir sagen, daß viele Lebensprobleme eine Glaubens- bzw. eine Heilsdimension haben- hier ist eine zurechtweisende Seelsorge angebracht. Zweifelslos ist J. Adams darin zu würdigen, daß er in einer Zeit der Überbetonung humanistischer Menschenbilder den biblischen Zusammenhang von Sünde und seelischen Konflikten anmahnt und für eine christliche Seelsorge als unverzichtbar einführt. Ein Leben außerhalb der Lebensordnungen Gottes ist für den ganzen Menschen weitaus belastender als die Gestaltung des Lebens nach reflektierten Normen und Werten der Bibel.

Es gibt jedoch nicht wenige krankhafte psychische Zustände, die nicht unmittelbar auf Fragen des Glaubens und des Heils zurückgeführt werden können und die von einer ganzheitlichen Seelsorge her dennoch angegangen werden müssen, weil ie das geistliche Leben beeinträchtigen."

Gruß Jörg
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Georg
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Beitragvon Georg » 24.03.2009 19:51

@ Till
Wenn Gott uns "bloß" errettet und wir auf den Himmel hoffen können, wäre ich kein Christ, sag ich ganz ehrlich.
Dass meine Beziehung nichts mit meinem seelischen und körperlichen Befinden zu tun hat ist doch nicht biblisch!
Die Bibel spricht in Verbindung mit einer festen Beziehung mit dem Vater immer von Freude, Wohlergehen, Gesundheit, seelischer Freiheit usw.

Ich sage damit nicht, dass ein Christ nicht krank werden kann, in starken Anfechtungen lebt etc- aber Gott ist ein errettender Gott. Er errettet aus allen Notlagen, ob es jetzt eine schwere Krankheit ist oder starke Anfechtungen.
Sich damit abzufinden irgendwann das goldene Jerusalem zu sehen ist doch entgegen jeder Lehre des Paulus.
Er sagt sogar in Jakobus, dass Freude in Anfechtungen bestehen soll.
Depressionen stehen somit absolut gegen die Lehren der Hl. Schrift, denn sie kann keine Freude, Zuversicht, Gesundheit, Liebe etc vorweisen, sondern nur das Gegenteil.

Ein Christ, der sich mit dem Zustand der Depression abgefunden hat mit der kleinen Hoffnung, irgendwann den Vater zu sehen, kennt den Vater nicht, noch hat er je die befreiende Kraft Jesu erlebt.
Jesus sagt doch zu den Mühseligen und Beladenen (den Depressiven), dass sie zu Ihm kommen sollen um sein Wasser zu trinken, dass ihnen niemals wieder dürste.

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Jörg
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Beitragvon Jörg » 24.03.2009 20:57

Hallo Georg, Menschen wie Du vermitteln einem an Depression erkrankten Menschen die Botschaft: "Mit dir stimmt etwas nicht"; "mit deinem Christsein stimmt etwas nicht". "Du solltest fröhlich sein". "Du darfst als Christ keine Angst haben". "Du bist ein schlechtes Zeugnis für Christus". Alle diese Vorwürfe ermutigen nicht sondern laden dem ohnehin schon an großen Schuldgefühlen leidenden Menschen noch mehr Schuldgefühle auf! Dein Bild von einem Christen ist völllig einseitig. Ich habe Dir in einem früheren Beitrag schon einmal empfohlen, Psalm 88 zu lesen - dem depressivsten Psalm der Bibel. Nicht gerade aufbauend?! Aber sehr real. Meine Vermutung ist, dass Menschen wie Du immer nur Psalm 103 oder Psalm 150 singen.

Ich bin allerdings auch dagegen, sich mit einer Depression abzufinden. Ein Arzt sagte einmal einem an schwerer Depressionen erkrankten Patienten:"Es wird ihnen wieder besser gehen, es wird zwar eine Weile dauern, aber es wird ihnen wieder besser gehen" Mit diesem Satz machte der Arzt dem Patienten wieder etwas Hoffnung. Der Patient war übrigens ein gläubiger Pastor.
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Gast

Beitragvon Gast » 25.03.2009 17:10

Hallo Georg,
Wenn Gott uns "bloß" errettet und wir auf den Himmel hoffen können, wäre ich kein Christ, sag ich ganz ehrlich.
Also "bloß" errettet... :shock: - es gibt ja Menschen den ist das zuwenig, da fehlt noch der Nervenkitzel ... hmmm und dann suchen sie nach mehr, leider oft am falschen Platz...

Ein Wort an dich ? (AVI) ca. 14 MB

Allein vor der Ewigen Verdammnis und dem Zorn Gottes durch Christus Jesus entflohen zu sein und in eine lebendige Beziehung mit meinem Erlöser gekommen zu sein - lässt mich Gott von Herzen danken und es macht mich ausgesprochen Glücklich Erlöst zu sein und es schenkt mir eine Hoffnung die über das was in der Welt "als Glück" bezeichnet wird hinausgeht ...

Und das gerade weil ich weis was ich für ein Mensch bin...

Du hast ja auch geschrieben:
Er sagt sogar in Jakobus, dass Freude in Anfechtungen bestehen soll.
Weist du eigentlich wovon du gerettet bist ? Oder Wissen wir das eigentlich ?

Wie Glücklich macht es wenn wir in der Schwachheit und dem Versagen erkennen - Gott Verlässt mich nicht.. ER ist meine Zuversicht und meine Hoffnung, ER ist meine Kraft und meine Freude ...

Das der Vater Gnade mit uns hat, mit denen die er in Christus Jesus herausgerettet hat, ALLEIN das ist ein Grund täglich Gott zu danken...

Das grösste Glück kann für uns Christen nur bedeutet bei IHM zu sein, IHN zu hören, IHM zu folgen... IHN zu danken für seine Barmherzigkeit...

Du solltest deine Ehrlich Antwort mal bedenken... also wenn das jetzt alles war ... was du dazu sagen wolltest :wink:

Den das muss man ja mal hervorheben - in was für einem Dilemma der Mensch steckt... und in was für ein Stellung wir nun als Kinder Gottes gekommen sind ...

@Allgemein gefragt:

Was gibt einen Christen "H O F F N U N G" - und vor allem meine Frage an euch - Worauf Hofft der Christ eigentlich ?

Das Thema ist stark frequentiert... also es besteht grosse Interesse zu hören wie Christen mit diesem Thema umgehen...

Die Welt kann draußen bleiben - lasst mal Licht und Wahrheit hier rein :) - und das ist Jesus Christus, Gottes Wort...

Gast

Beitragvon Gast » 26.03.2009 21:34

Hallo Jörgen,

Psychotherapie - ist eben auch ein Nonsens wie die Evolutionstheorie...

liebe Grüsse

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Georg
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Beitragvon Georg » 26.03.2009 23:31

Hallo Jörg,

ich habe in meinen Beiträgen betont, dass ich keine Verdammnis über Christen ausspreche, die in Depression gefangen sind. Verdammnis kommt immer vom Teufel und hat nichts mit der erlösenden Kraft Gottes zu tun.

Mir ging es auch nicht um tatsächliche Beispiele aus dem Leben, ich habe mit meinen Beiträgen auch keine depressiven Christen ansprechen wollen.
Mir ging es um die Sicht Gottes zu diesem Thema und die entnehme ich der Schrift. Die Schrift sagt, dass Gott Freude, Frieden und Zuversicht schenkt. Keines von diesen Dingen findet man aber in der Depression, deswegen kann man davon ausgehen, dass Gott nicht will, dass seine Kinder depressiv sind.
Das mal zusammengefasst.

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Beitragvon ewigesleben » 27.03.2009 05:48

Hallo Georg,

es kann jedoch sein, dass Gott Depressionen dafür verwendet, uns zu züchtigen oder im Glauben zu prüfen und wachsen zu lassen.
Letztlich werden "denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen", d.h. Gott kann uns auch eine Depression zum Besten dienen lassen, wenn wir uns darin nicht hängen lassen, sondern versuchen mit Seiner Hilfe da raus zu kommen. Und das ist definitiv möglich.

Viele Grüße
Maria
»Der Tod ist verschlungen in Sieg! Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?«
(1.Kor.15,54-55)

Gast

Beitragvon Gast » 27.03.2009 17:01

Hallo Georg,

ja genau es gibt einen Weg dort heraus - eben das man auf das schauen lernt was wir in Jesus Christus gefunden haben...

Es wird uns aber an keiner Stelle des Wortes Gottes gesagt das uns Leiden und Drangsale erspart bleiben - vielmehr sagt sie uns das wir uns trotz dessen freuen können... wir müssen lernen in diesen Momenten darauf zu schauen was ER für uns getan hat... besonders aber wer ER selbst ist - im Epheser Kapitel 1, 15-23 lesen wir etwas davon...

Und gerade Menschen die durch solche Trübsale gehen und schon Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser bekennen - dürfen sich dieses Trostes Freuen - ER führt den Weg und ER wird auch den Hinkenden und Lahmen nicht Verlassen...

Darf ich noch mal Fragen - was ist unsere Hoffnung und warum haben wir eigentlich eine Hoffnung ?

Also die "Hoffnung der Kinder Gottes" ...

@ Was anderes

Jörgen schrieb:
Ein Arzt sagte einmal einem an schwerer Depressionen erkrankten Patienten:"Es wird ihnen wieder besser gehen, es wird zwar eine Weile dauern, aber es wird ihnen wieder besser gehen" Mit diesem Satz machte der Arzt dem Patienten wieder etwas Hoffnung. Der Patient war übrigens ein gläubiger Pastor.
... diesen Rat hätte auch ein Gläubiger Fensterputzer, oder ein Zeitungsverkäufer geben können und ganz besonders mit dem hinweis darauf das Gott das in seinem Wort sagt - das ER uns durch Trägt und nie Verlässt ....

Ja, irgendwie traurig alles !

LG
Arne


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