Kommentar zur Offenbarung + Fragen zur Eschatologie

Nur für Gläubige, die die fünf Punkte des Arminianismus ablehnen

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H.W.Deppe
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Beitragvon H.W.Deppe » 11.08.2007 23:42

Joschie hat geschrieben:Ich bin jetzt bei Offenbarung 6 angekommen und da habe ich eine Frage. Dort wird von den 4 Reitern berichtet. Der 1. ist der auf dem weißen Pferd, es ist der einzige ohne Vernichtung! Ist dieser ein Gegenstück zu Christus oder Christus?
Gute Frage, dies wird auch unter "Reformierten" unterschiedlich gesehen. Insbesondere Postmills bevorzugen die Sicht, dass hier Christus gemeint sei oder aber der Siegeszug des Evangeliums oder der Gemeinde.

Folgende Argumente scheinen diese Position zu stützen:
1. Es könnte eine Anspielung auf Ps 45,3-5 sein,
2. Parallelen zu Offb 19,11-16 und 14,14, ferner zu 3,21; 5,5; 17,14
3. Auch in seiner Endzeitrede spricht der Herr Jesus von der weltweiten Evangeliumsverkündigung
4. "Weiß" hat in der Offb sosnt immer eine positive Bedeutung
5. Im Gegensatz zu den anderen drei Reitern ist mit dem ersten kein Wehe verbunden

Die Sichtweise, dass der Reiter auf dem weißen Pferd negativ zu sehen ist, hat aber die imho überzeugenderen Argumente:
1. Es ist Christus, das Lamm, der die Siegel öffnet, warum sollte er sich selbst als einen der Reiter freisetzen? Außerdem "wurde" dem Reiter "gegeben", was ausdrückt, dass er der Souveränität Gottes untersteht. Christus hat aber bereits alle Macht im Himmel und auf Erden, ihm braucht und kann keine Gewalt mehr gegeben werden, denn es gibt keine, die er nicht hätte.
2. Das Wesen aller 7 Siegel und aller 4 Reiter ist Schaden. Die vier Reiter haben eine gemeinschaftliche Identität. Man beachte dazu den stark parallelen Aufbau dieser 4 Beschreibungen. Vgl. die vier Pferde aus Sach 6,1-8 - der atl. Hintergrund - auch sie gehören wesensmäßig zusammen, vgl. auch Hes 14,21 mit Offb 6,8b
3. In 5Mo 32,23-26 gibt es "vier Bundes-Gerichte", die ebenfalls einen atl. Hintergrund bilden
4. Die Ereignisse, die die Reiter über die Erde bringen, unterliegen der Souveränität Gottes (man beachte das in der Offb. immer wiederkehrende "ihnen wurde gegeben"). Diese Souveräntiät Gottes darin ist aber ohne weiteres nicht offensichtlich, denn es handelt sich ja um Schrecknisse etc., sondern es ist gerade Zweck der Offb., diese souveräne Herrschaft Gottes auch in den Drangsalen aufzuzeigen, um die Gläubigen in der Not und Verzweiflung zu trösten: Es ist Christus, der über allen Erprobungen und Leiden der Christen steht.
5. Die vier Reiter bilden eine logische Abfolge: Eroberung führt zu politischen Unruhen, die Hungersnot und schließlich Tod bringen.
6. Auch in der als Parallelstelle zu beachtenden Endzeitrede Jesu bilden diese einzelnen Schrecknisse ein zusammenhängendes Szenario (Mt 24,5-8 par.), die antichristliche Verführung ist auch dort an erster Stelle.
7. Auch das Tier "erobert" (11,7; 13,7)
8. Das Antichristliche imitiiert Christus (Offb 12-13)
9. In Offb 9,7 sind es eindeutig dämonische Wesen, die als "Pferde" beschrieben werden, ebenfalls mit "Kronen", auch ihnen "wurde gegeben ..."
10. Der erste und der vierte Reiter scheinen jeweils eine zusammenfassende Funktion zu haben

Damit scheint mit dem ersten Reiter also etwas Teuflisches gemeint sein, nämlich:
1. Der Antichrist bzw. das Tier aus dem Meer
2a. Allgemein: Regierungen, die Christenverfolgung betreiben
2b. Konkret: Eine bestimmte Regierung / politische Macht (vorgeschlagen wurden z.B. die Parther oder das Römische Reich)
3. Diener des Teufels im Allgemeinen
4. Mit seinen Attributen Bogen und Krone entspricht der Reiter dem Götzenmythos Apollo. Dieser "Gott" war in Kleinasien, insbesonere Smyrna und Thyatira, bekannt als "Gott" der Inspiration und heidnischen Weissagung. Wenn dies der richtige Hintergrund ist, dann repräsentiert der Reiter die Macht der falschen Propheten und Messiase.

(wieder mal Dank an Gregory Beale für seinen Kommentar ...)

Grüße, Werner
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Joschie
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Beitragvon Joschie » 14.08.2007 18:58

Hallo Ihr!
Ich mache jetzt ein Sprung zu Offenbarung 11, deswegen hatte ich neulich ein Gespräch. ( zu den 7 Siegeln und Posaunen komme ich noch ) Lange Zeit waren die beiden letzten Zeugen, für mich persönlich die letzten beiden Bußprediger, die mit besonderer göttlicher Vollmacht ausgestattet sind, also Personen die noch auftreten. Im Gespräch sagte mir der Bruder, das müsste ich bildlich sehen. Es gibt da verschiedene Vorstellungen, wie diese seien ein Bild für NT und AT ??! ??! Gibt es denn noch verschiedene andere Auslegungsmodelle oder was ist richtig?
Gruß und Segen vo :wink: $:P n Joschie!
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Beitragvon H.W.Deppe » 14.08.2007 20:03

Joschie hat geschrieben:ein Sprung zu Offenbarung 11 ... die beiden letzten Zeugen
Wenn man Offb 11 buchstäblich nimmt, kommt man in arge Schwierigkeiten: Die zwei Zeugen sind dann buchstäblich "zwei Ölbäume und zwei Leuchter", es kommt buchstäblich Feuer aus ihrem Mund (eine seltsame Mutation von Bußpredigern ... vielmehr scheint dies ebenso wenig buchstäblich gemeint zu sein wie das Schwert aus Christi Mund), ein buchstäbliches Tier, das aus einem buchstäblichen Abgrund heraufsteigt, greift sie an usw. Nun, wer konsequent buchstäblich an die Schrift herangehen will, mag das so sehen.

Einzelfiguren repräsentieren in der Offb häufiger nicht buchstäblich konkrete Einzelpersonen, vgl. die Frau aus Offb 12 und die Hure Babylon.

Dass die Offb ein Buch mit reichhaltig typologisch-bildhafter Sprache ist, ist auf der anderen Seite natürlich kein Freifahrtschein für willkürliche Phantasiedeutungen. Wir müssen bei dem bleiben, was geschrieben steht. Und wie will man mit "sola scriptura" darauf kommen, dass hier "AT und NT" gemeint sind? Ich weiß, Martyn Lloyd-Jones vertritt diese Deutung in seinem Buch "Gott und seine Gemeinde" - ein ansonsten gutes Buch, aber hier kann ich ihm nicht folgen.

Ich habe mal in den Betanien Nachrichten 51 und 52 etwas zu den zwei Zeugen geschrieben (leider hat man mich entmutigt, dies fortzusetzen). Ich gebe das hier einfach wieder:
In Offenbarung 11,3 wird das christliche Zeugnis vor der Wiederkunft Jesu beschrieben als „zwei Zeugen“ die „weissagen, mit Sacktuch bekleidet“. Es wurde viel darüber spekuliert, wen oder was diese zwei Zeugen wohl repräsentieren mögen. Wenn Gott erlaubt, werden wir im nächsten Newsletter bei der Betrachtung der folgenden Verse darauf eingehen, doch wollen wir uns statt den Spekulationen mehr den Dingen widmen, die für unseren geistlichen Wandel nützlich sind. In diesem Vers 3 wird das christliche Zeugnis als „weissagen“ beschrieben, oder „prophezeien“, was vor allem heißt, die Worte Gottes zu kommunizieren. Wahre Christen, die „Mitbrüder“ des Johannes, sind jene, die „das Zeugnis Jesu“ und damit „den Geist der Weissagung“ haben (Offb 19,10; vgl. Apg 2,17-18, Offb 6,9; 20,4). Man verstehe das nicht falsch: Es geht darum, Jesus zu bezeugen, nicht um „charismatische“ Visionen und neue Offenbarungen, sondern um das Verkündigen des Wortes Gottes, des in Christus vollkommen geschehenen Reden Gottes (Hebr 1,2). Bezeugen wir den Herr Jesus in dieser Welt – mit seinem Wort? Genau dazu hat Gott die Gemeinde als Zeugnis in diese Welt gestellt. In diesem Bewusstsein müssen wir in jeden Tag gehen und dürfen uns nicht in den Geschäftigkeiten des Alltags verlieren.
Die Zeugen sind mit „Sacktuch“ bekleidet. Das ist die Kleidung der Bußprediger und zugleich eine demütige, wenig ehrenhafte Erscheinung. Sehen wir das Christentum in der Öffentlichkeit heute in diesem „Sacktuch“ – bildhaft verstanden? Rufen die Prediger zur Buße auf, auch auf das Risiko hin, von der Masse abgelehnt zu werden? Überführen sie von Sünde? Statt uns den Menschen in Glanz und Glorie zu präsentieren, sollen wir sie zur Umkehr rufen und uns des eindeutigen Evangeliums vom Kreuz nicht schämen. Ein bescheidenes Auftreten ist dabei der Wirksamkeit des Wortes Gottes nicht hinderlich, sondern entspricht ihm vielmehr. Unsere Wirkung als Zeugen liegt nicht darin, dass wir einen betörenden äußeren Eindruck machen, sondern im Gegenteil und in anderen Dingen, wie wir in den folgenden Versen sehen. (Aus: Betanien Nachrichten Nr. 51)
Es wurde schon viel darüber spekuliert, wer die "zwei Zeugen" aus Offenbarung sein könnten. Manche meinen z.B. aufgrund von Vers 6, es seien die wiedergekehrten Mose und Elia. Dann würden jedoch Mose und Elia trotz ihres verherrlichten Auferstehungsleibes (Lk 9,31-31) nochmals sterben (V. 7f), was eine enorme Schwierigkeit darstellt.
Vers 4 erklärt, wer die zwei Zeugen sind: "Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen", was aus Sacharja 4,14 entnommen ist. In Sacharja repräsentieren Leuchter und Ölbäume Serubbabel, den königlichen Anführer, und Joshua, den Hohenpriester, die Gottes Motivation, Kraft und Schutz zum damaligen Wiederaufbau des Tempels vermitteln und zugleich Repräsentanten und Vorbilder Christi, des wahren Königs und Priesters, sind. In der Offenbarung sind auch Jesu Zeugen, die Gläubigen, ein Königtum und Priester (1,6; 5,10). Das neutestamentliche Volk Gottes ist ein königliches Priestertum (1Petr 2,9). Daher meinen wir, dass die zwei Zeugen hier symbolisch die Gemeinde repräsentieren. In Offb 1,20 wird das Symbol der Leuchter in der Gegenwart Gottes eindeutig auf die Gemeinde bezogen. Die Gemeinde verbreitet das Licht Jesu in dieser Welt, durch die Kraft des Heiligen Geistes (Ölbäume, vgl. Sach 4,6).
Als Christen haben wir jedoch nicht nur in der Welt eine Aufgabe. Zuerst stehen wir "vor dem Herrn der Erde". Unsere Existenzgrundlage ist unser Glaube an den Herrn Jesus, mit dem verbunden wir bereits jetzt nah bei Gott im Himmel sind. Wir stehen nicht zuerst vor Menschen, sondern vor Gott, dem wir dienen und den wir anbeten. Wir sind seine Zeugen. Die in Vers 4 angedeutete Szene ist die des Thron-Gerichtssaals Gottes. Es sind nicht nur Zeugen auf der Erde, sondern auch Zeugen vor Gott im Gericht. Schon deshalb müssen es hier "zwei Zeugen" sein, weil ein einzelner Zeuge nicht rechtskräftig ist (5Mo 19,15). So wurden auch die Jünger stets zu "zwei und zwei" ausgesandt.
Unser Platz ist bei Gott; trotz der Drangsal auf der Erde sind wir bei ihm absolut sicher. Nichts kann uns aus der Nähe Gottes reißen. So wie Sacharja mit seiner Botschaft die feste Zuversicht vermittelte, dass der Tempel trotz aller Widerwärtigkeiten vollendet werden wird, so steht auch jetzt fest, dass der Herr Jesus seine Gemeinde siegreich bauen und sein Zeugnis auf dieser Erde so vollenden wird, wie er es geplant hat. Dies gibt uns eine unerschütterliche Zuversicht für unsere Zeit auf der Erde und lässt uns unbeirrbar am Wort Gottes festhalten, auch wenn schwere Zeiten kommen. (Aus: Betanien Nachrichten Nr. 52)
Siehe auch meinen Artikel über die "Große Drangsal und die dreieinhalb Jahre" (42 Monate, Offb 11,2) unter http://www.sola-scriptura.de/include.ph ... ntentid=15

Grüße, Werner
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C.K.
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Beitragvon C.K. » 15.08.2007 08:56

H.W.Deppe hat geschrieben: Ich habe mal in den Betanien Nachrichten 51 und 52 etwas zu den zwei Zeugen geschrieben (leider hat man mich entmutigt, dies fortzusetzen).
$:( - schade!
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Beitragvon Joschie » 15.08.2007 19:11

Hallo Hans- Werner
Vielen Dank für die schelle Antwort auf meine Frage. Ich habe sie
mit Gewinn gelesen. Ich möchte dich sehr
ermutigen über das Themar weiter zu schreiben. :sh:

Gruß und Segen vo $:P :wink: n Joschie!
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Beitragvon Joschie » 19.08.2007 18:34

Hallo Ihr
In Offb:10.3 steht was über der sieben Donner,ich kann mir darauf kein
Reim machen könnt ihr mir weiter helfen. :pssst:

Gruß und Segen vo $:P :wink:n Joschie
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Beitragvon Joschie » 21.08.2007 13:27

Hallo Ihr!
In Off.9,20-21 steht drinn" Und sie taten nicht Buße". Wollen oder können sie nicht Buße tun? Kann der Mensch von sich allein Buße tun, wie ist es mit dem unfreien Willen? Diese Frage tauchte bei mir auf.
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Daniel Israel
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Beitragvon Daniel Israel » 21.08.2007 18:04

In der Bibel heisst es nicht: "Wenn du kannst...", sondern: "Tut Busse!!". Da sollte der Fall also klar sein. Wer sagt, dass er nicht kann, der will nicht. Nicht können ist also nur eine feige und fromme Ausrede. :wink:

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Beitragvon H.W.Deppe » 21.08.2007 22:12

Joschie hat geschrieben:Wollen oder können sie nicht Buße tun?
Warum sollte sich das gegenseitig ausschließen? Ganz ähnlich - aber vielleicht deutlicher: Wollen oder können Ungläubige Gott nicht gehorchen? Beides. Soviel zur Dogmatik ... jetzt zur Exegese:

Erstmal haben wir hier in Offb 9,20.21 (und 16,9.11) überhaupt keine lehrmäßige Aussage, ob Ungläubige (alle allgemein oder eine bestimmte Gruppe?) Buße tun können oder nicht, ob sie es wollen oder wollen können oder nicht einmal wollen können ... Die Frage nach freiem oder unfreiem Willen steht hier überhaupt nicht zur Debatte. Hier wird nur festgestellt, dass sie keine Buße tun, trotz des warnenden Schicksals ihrer Mit-Ungläubigen.

Dieses "trotz" legt natürlich eine Verhärtung nahe. Die dämonischen Wesen aus 9,17-19 zielen mit ihrer Tätigkeit ja auch sicherlich nicht darauf ab, dass die übrigen Menschen zur Buße über ihren Dämonen-Götzendienst kommen - ganz im Gegenteil. Vielmehr scheinen die Dämonen, die ja auch hinter den angebeteten Götzen stecken, eine geistlich narkotisierende Wirkung zu haben und ihre Ergebenen unfähig zu jeder geistlichen Reaktion zu machen. Das geht auch aus Ps 115,8; 135,18 hervor: Wer Götzen anbetet, wird wie sie: völlig leb- und regungslos (vgl. Jes 6,9-10) und verstrickt sich immer mehr in seine Sünden. Man beachte, dass die Sünden aus V. 21 wie in den Zehn Geboten auf die Hauptsünde des Götzendienstes (V. 20) folgen (vgl. Jer 7,5-11; Hos 3,1ff; Jes 47,9-10; Röm 1,24-29; Kol 3,5 etc.).

Übrigens wird ja gerade in den Sendschreiben in Kap. 2-3 häufig zur Buße aufgerufen, ebenfalls vom Götzendienst (z.B. 2,21-23) - das ist die "Hurerei" mit der umgebenden heidnischen Kultur. In den Sendschreiben werden Christen (echte wie unechte) angesprochen; die echten tun durch die Kraft dieses Hirtenrufes sicherlich Buße. Hier in Kap. 9 wird den Christen vor Augen gestellt, welch schreckliche Auswirkungen der Götzendienst hat: hoffnungslose Verhärtung im Banngriff der dahinter stehenden Dämonen, denen man sich ausgeliefert hat.

Grüße, Werner
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Beitragvon H.W.Deppe » 26.08.2007 09:30

Joschie hat geschrieben:In Offb:10.3 steht was über der sieben Donner,ich kann mir darauf kein Reim machen
Kann hier auch nur Beale zitieren:
Beale hat geschrieben:Die Donner sind als Metaphern für Verkündigungen durch ein oder mehrere himmlische Wesen anzusehen. Das wird deutlich aus Offb 6,1, wo der Befehl des "lebendigen Wesens" beschrieben wird "wie mit einer Donnerstimme", und in 19,6a wird derselbe Ausdruck verwendet für den Lobpreis der himmlischen Heerscharen, der in 19,6b-8 ausgesprochen wird. Ebenso wird in Joh 12,28-29 die "Stimme vom Himmel" als Donner und Engelstimme wahrgenommen.
[Andere Autoren] argumentieren, dass die Donner in Offb 10,3-4 gleichzusetzen seien mit den "sieben Geistern Gottes" in 1,4 und 4,5; doch es gibt nicht genug Belege, um dies fest zu behaupten.
Grüße, Werner
Zuletzt geändert von H.W.Deppe am 30.08.2007 20:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Joschie » 30.08.2007 19:01

Hallo Ihr!
In Off. 13 wird vom Tier aus dem Meer und dem Tier aus der Erde berichtet. Das dieses Tier symbolisch gemeint ist, ist mir klar. Was ist mit diesen beiden gemeint ? Es gibt da so unendlich viele Deutungen. Bitte helft mir weiter.
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Beitragvon H.W.Deppe » 04.09.2007 23:11

Joschie hat geschrieben:In Off. 13 wird vom Tier aus dem Meer und dem Tier aus der Erde berichtet. Das dieses Tier symbolisch gemeint ist, ist mir klar. Was ist mit diesen beiden gemeint ?
Wir hatten dieses Thema übrigens schon mal hier: www.bifo.de/viewtopic.php?t=327

Diese Frage lässt sich wohl kaum in einem kurzen Forenbeitrag befriedigend beantworten – darüber sind bisher viele Bücher geschrieben worden. Ich empfehle z.B. von Kim Riddlebarger „The Man of Sin“ http://www.amazon.de/dp/0801066069?tag= ... 5X69CSNJQB&

Überhaupt stellt sich hier die Frage, inwiefern diese beiden Tiere, der bzw. die Antichristen aus 1. und 2. Johannes und der „Mensch der Sünde“ (und die falschen Christusse aus Mt 24) aus 2Thes zusammenhängen bzw. identisch sind.

Der direktere Hintergrund von Offb 13 ist allerdings Daniel 7 und die dortigen vier „Tiere“. Das „Tier aus dem Meer“ in Offb 13,1-10 scheint vor allem auf das damalige römische Reich bzw. den römischen Kaiser anzuspielen (dem 4. Tier aus Daniel 7), aber auch darüber hinaus zu gehen.
Offb 6-11 schildert ja mehr die Drangsale aus vordergründiger Sicht, ab Kapitel 12 öffnet sich der Vorhang und Blick auf die dahinter stehenden satanischen Mächte: Satan bevollmächtigt eine irdische Macht, die zudem von einem offenbar dämonisch inspirierten einflussreichen Verführer unterstützt wird. („Unheilige Dreifaltigkeit“, die Gottes Dreifaltigkeit imitiert: Satan, sein Antichristus und sein Antigeist).

Das Tier aus der Erde ist offenbar eine Parodie auf Christus, das wahre Lamm (5,6). Die zwei Hörner erinnern nicht nur (als Parodie) an die zwei Zeugen, zwei Leuchter und zwei Ölbäume aus Offb 11, sondern an den Widder mit zwei Hörnern aus Dan 8,3. Da es also in Kontinuität zu den Tieren Daniels steht und außerdem wie– das Tier aus dem Meer – in seiner Botschaft mit dem Drachen in Verbindung gebracht wird, scheint auch dieses Tier zunächst mit dem Römischen Reich zu tun zu haben, evtl. mit der Priesterschaft des Röm. Reiches. Es wird auch „falscher Prophet“ genannt (16,13; 19,20; 20,10), weil es zur Anbetung der staatlichen Macht verführt. Womöglich kann es mit den angekündigten falschen Propheten in der Gemeinde identifiziert werden (vgl. 2,2.14-15.20.24; Mt 24,5.11; 2Petr 2,1 u.a.). Auch der Herr Jesus selbst vergleicht falsche Propheten mit Tieren: äußerlich wie Schafe, innerlich Wölfe (vgl. Apg 20,29). Es geht also um Verführung des Volkes Gottes. Darauf deuten auch die Metaphern von Lamm und Drache beim „Tier aus der Erde“ hin – im Gegensatz zum „Tier aus dem Meer“, das den Gläubigen eher durch Verfolgung zusetzt als durch Verführung. Falsche Lehrer in der Gemeinde rufen zu falschen Kompromissen mit der götzendienerischen umgebenden Kultur auf (die damals alle mit dem römischen Kultus zu tun hatten, siehe z.B. die Nikolaiten, falschen Apostel und Isebel in Offb 2). Daher ist Unterscheidung der Geister auch innerhalb der „Gemeinde“ so dringend nötig.

Aktuell macht mir hier Sorge, dass die offizielle (?) Führungsriege der Evangelikalen immer mehr dazu drängt, sich in die Politik einzubringen.

Eine Manifestation dieses Tieres findet sich sicher in der röm.-kath. Kirche, die sich durch teils offenkundige, teils subtile Religionsvermischung, Götzendienereien und Falschlehren ebenso auszeichnet wie durch Buhlerei mit der Weltmacht. In wie weit sich diese prinzipielle Entwicklung noch bis zur Wiederkunft des Herrn zuspitzt, lässt sich wohl nur durch Spekulation beantworten. Gleiches gilt für konkrete Identifikationen des ersten Tieres für die heutige oder künftige Zeit – wobei es tatsächlich durchaus mit dem wiedererstehenden Römischen Reich zu tun haben kann. Jedenfalls betreffen „die Worte der Weissagung“ aus dem ganzen Buch der Offb. die Christen aller Zeiten und sind daher zeitlos gültig und nicht nur für eine bestimmte (End-) Phase der Kirchengeschichte (oder gar außerhalb der Kirchengeschichte) wichtig zu verstehen und zu berherzigen.

Das also der Versuch einer kurzen Antwort auf diese Schlüsselfrage – mehr gern, wenn Konkreteres zu den einzelnen Versen bzw. Aussagen von Offb. 13 gefragt wird.

Grüße, Werner
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Beitragvon Joschie » 05.09.2007 18:31

Hallo Ihr
Ihn Offb.13.18 steht die Zahl 666 als die Zahl des Tiers,ich habe die seltsamsten Deutungungen darüber gelesen.Wie deutet die reformierte Auslegung die Zahl :?: :?: .
Gruß und Segen vo $:P :wink:n Joschie
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Beitragvon Joschie » 07.09.2007 10:38

Hallo Ihr!
Es gibt ja mehrere Begriffe die für Jesus und Tier(e) stehen, wie Hörner, Thron und Siegeskranz. Ahmt das Tier Jesus nach? Gibt es für diese Dinge eine Zusammenstellung?
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Beitragvon H.W.Deppe » 07.09.2007 23:26

Joschie hat geschrieben:In Offb.13.18 steht die Zahl 666 als die Zahl des Tiers,ich habe die seltsamsten Deutungungen darüber gelesen.Wie deutet die reformierte Auslegung die Zahl?
Vorab: *die* "reformierte" Auslegung gibt es nicht. Ich orientiere mich nicht an dem, was die Reformatoren etc. gelehrt haben, auch wenn viele ihrer Prinzipien grundlegen sind (z.B. sola scriptura). Die Offb. deuteten viele historisierend, d.h. auf konkrete Ereignisse der fortlaufenden Kirchengeschichte bezogen. Diese Sicht kann ich nicht teilen, denn sie ist ebenso zu eingeschränkt wie die anderen Modelle Präterismus und Futurismus (Dispensationalismus). Ich bevorzuge einen "heilsgeschichtlichen Idealismus"(idealistische, d.h. apokalyptisch-bildhafte Sicht eingebettet in den konkreten heilsgeschichtlichen Rahmen: Ausharren auf die Wiederkunft Jesu und Neuschöpfung). Der ist jedenfalls unter heutigen "bibeltreuen Reformatorischen" der m.E. weitverbreitetste Ansatz. Maßgeblich ist jedenfalls nicht das bevorzugte Modell, sondern die Exegese des Bibeltextes. Nun dann ...

Hier müsste zunächst geklärt werden, welche Hauptvariante der verschiedenen Deutungen zutreffend ist:
1.) Gematria (Zahlwert der Buchstaben, z.B. Nero Cäsar im Hebr. = 666)
2.) buchstäbliche Bedeutung (z.B. www im Hebr. = 6-6-6, Chip-Implantat, Strichcode ...)
3.) symbolische Bedeutung

Ich denke, dass Gematria (so faszinierende Möglichkeiten Gematria auch ergeben mag) ebenso auszuschließen ist wie die buchstäbliche Deutung, und die symbolische zu bevorzugen ist, und zwar aus folgenden Gründen:

- Gematria liefert unzählige verschiedene und z.T. sehr willkürliche Deutungen. Jemand hat scherzhafterweise drei Regeln aufgestellt, mit deren Hilfe jeder beliebige Name 666 ergeben kann: 1.) Wenn der bloße Name nicht passt, dann füge einen Titel oder dergleichen hinzu, 2.) Wenn es im Griechischen nicht passt, denn versuche es mit Hebräisch oder irgendeinem andern System, 3.) Wenn es immer noch nicht passt, dann nimm es einfach mit der Schreibweise nicht so genau.
- Zahlen, insbesondere markante Zahlen, haben in der Offb symbolische Bedeutung.
- Im nächsten Vers, 14,1, ist von „144.000“ die Rede, die den „Namen“ Gottes „an ihren Stirnen geschrieben“ haben. Dies ist ebenfalls symbolisch und geistlich gemeint (vgl. 22,4 u.a.) und ist ein direkter Kontrast zu der 666 und dem Zeichen des Tieres an Stirn bzw. Hand.
- Wenn Johannes hier auf den Zahlwert eines bestimmten Namens im Sinne von Gematria hinweisen wollte, warum hat er dann nicht geschrieben: „seine Zahl ist *im Hebräischen / im Griechischen* 666“? Ähnlich hat er sich ja in 9,11 und 16,16 ausgedrückt.
- „Zahl“ (gr. arithmos) wird auch an anderer Stelle in der Offb für eine sinnbildlich große Menge verwendet (5,11; 7,4.9; 9,16; 20,8
- in 15,2 wird die Zahl mit dem Tier und seinen Bild gleichgesetzt.
- die Ermahnung aus V. 18 ist eine Parallele zu V. 9: „Wenn jemand ein Ohr hat, so höre er“ – „Wer Verständnis hat, berechne die Zahl“. In Vers 9 ist offensichtlich kein buchstäbliches Ohr gemeint, sondern eine geistliche Hörfähigkeit. So geht es in V. 18 nicht um mathematisch-intellektuelle Fähigkeiten (die „Überwinder“ aus 15,2 sind nicht hochbegabte Rätselknacker), sondern um geistliches Verständnis. Dies ist eine Anspielung bzw. ein Rückgriff auf Dan 11,33 und 12,10: Jetzt ist die Zeit gekommen, in welcher die in Daniel genannte Verständigkeit nötig ist. Auch in 17,9 wird „Verstand“ und „Weisheit“ erfordert, um eine sinnbildliche Zahl zu verstehen. Dieser Begriff der „Weisheit“ wird in der Offb ansonsten nur Christus zugeschrieben (5,12; 7,12).
- „eines Menschen Zahl“ (Elb.) ist im Gr. artihmos gar anthropon estin, was zu übersetzen ist mit „eine menschliche Zahl“, „ein Zahl nach Menschenart, von Menschennatur“ (vgl. 21,17) , d.h. fleischlich.
- Die 666 spielt womöglich sinnhaft an auf das sechs mal sechs Ellen große Bildnis Nebukadnezars in Dan 3,1. Einer jüdischen Tradition zufolge soll dieses Bildnis ein sprechender Drache gewesen sein (Midr. Rab. Cant. 7.9 §1)
- Auch eine Anspielung auf die 666 Talente Gold von Salomo ist denkbar (1Kö 10,14). Salomo hatte sie auf dem Höhepunkt seiner Herrschaft und brach gleich danach mehrere Gesetze für Könige (vgl. 5Mo 17,14-17)
- Das Brandmarken mit dem Malzeichen scheint ebenfalls eine sinnhafte Anspielung zu sein, und zwar auf das damalige Brandmarken von Sklaven, Soldaten und Anhängern verschiedener Religionen. „Hand und Stirn“ sind eine Anspielung darauf, dass das Gesetz Gottes auf Hand und Stirn immer gegenwärtig sein sollte (2Mo 13,9.16; 5Mo 6,8; 11,18) – was natürlich ebenfalls sinnbildlich gemeint war und nicht so nutzlos buchstäblich wie bei den Juden, die sich Schriftfetzen in Kästen auf die Stirn binden. Das Malzeichen des Tieres ist somit eine Parodie auf das (ebenfalls nicht buchstäbliche) Siegel Gottes an der Stirn (3,12; 7,3-8; 14,1(!), 22,4). Beides bestimmt jeweils Denken und Handeln und bedeutet Identifikation und Gemeinschaft mit der jeweiligen Macht – entweder Gott/Christus oder Satan/Antichristus.
- Auch das erste Tier hat „Namen“ auf seinen Köpfen (13,1), was sicher nicht buchstäblich gemeint ist.
- etc.

Das Tier aus Offb. 13 ist der ultimative Repräsentant einer unwiedergeborenen Menschheit. Dazu hat es zu verschiedenen Zeiten und Orten verschiedene Manifestationen gegeben. Damals war es wohl Nero oder auch Domitian, später Päpste, Hitler oder Kim Il Jong (Nordkorea) und wer immer noch bevorsteht. Es lässt sich anwenden auf jede staatliche Macht, die ihre zugemessenen Grenzen überschreitet und nach dem greift, was allein Gott bzw. Christus zusteht.

666 symbolisiert Unvollständigkeit und Unvollkommenheit, oder wegen der 3-maligen 6 (3 ist eine vollkommene Zahl im Gegensatz zu 6) vollkommene menschlich-sündige Unvollkommenheit. Auch die Metapher „Tier“ („Bestie“) versinnbildlicht die „Entartung“ des Menschen aus der Ebenbildlichkeit Gottes und seine Perversion der göttlichen Schöpfungsordnung. Die Zahl 666 ist eine weitere Metapher für dieses sündige Streben nach, aber nie Erreichen, sondern trügerische Imitieren der göttlichen Vollkommenheit. (Um auf Gematria zurückzukommen: der hebr. Zahlwert des griechischen Wortes für Tier, therion, ist 666). Wahre Christen widerstehen der antichristlichen Versuchung und identifizieren sich nicht mit dem „Namen“ (der Person, dem Charakter, dem Wesen) des Tieres. Sie können wahre Vollkommenheit unterscheiden von trügerischer Schein-Vollkommenheit. Auch in der Parallele Dan 11,30-39 sind es die aus dem Volk Gottes Abgefallenen, die zu Werkzeugen des Verführers und Bedrückers werden, und auch dort ist Verständigkeit nötig, um zu widerstehen. Ich denke, heute haben wir diese geistliche Verständigkeit bitter nötig, um uns nicht umgarnen zu lassen!

Grüße, Werner
"Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum! Wer aber mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemeinsam? spricht der HERR." (Jer 23,28)
Lasst uns bei dem bleiben, was geschrieben steht! Sola Scriptura!


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