Identität in Christus

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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Joschie
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Identität in Christus

Beitragvon Joschie » 13.07.2009 10:14

Hallo Ihr!
Was genau gehört zur Identität in Christus? Welches Potential setzt es frei ?
Gruß Joschie!
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

maxb
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Beitragvon maxb » 13.07.2009 19:14

Das ist ein schönes Thema, Joschie!
Was ich so finde (Ergänzungen erwünscht!!)


Auserwählte Gottes
Gebilde Gottes
Geliebte Gottes
Kinder Gottes
Erben Gottes
Priester Gottes
Sklave Jesu
Bruder Jesu
Braut Christi



Ein paar schöne Verse dazu (rot = Identität; grün = Konsequenz bzw. oliv = Konsequenz ergibt sich aus dem Gegenteil des markierten Textes bzw. blau = der Text impliziert persönliche Konsequenzen ohne sie direkt zu erwähnen)

Eph 1,3-6:
Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Christus, 4 wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe,5 und uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens, 6 zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten.

Eph 2,10:
Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

1. Petr 2,9-10:
Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht; die ihr einst »nicht ein Volk« wart, nun aber »Gottes Volk« seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid.

Röm 8,17:
Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.

Hebr 2,10-18:
Denn es ziemte sich für den, um dessentwillen alle Dinge sind und durch den alle Dinge sind, dass er den, der viele Söhne zur Herrlichkeit geführt hat, den Anfänger ihres Heils, durch Leiden vollendete. 11 Denn weil sie alle von "einem" kommen, beide, der heiligt und die geheiligt werden, darum schämt er sich auch nicht, sie Brüder zu nennen,12 und spricht (Psalm 22,23): »Ich will deinen Namen verkündigen meinen Brüdern und mitten in der Gemeinde dir lobsingen.« 13 Und wiederum (Jesaja 8,17): »Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen«; und wiederum (Jesaja 8,18): »Siehe, hier bin ich und die Kinder, die mir Gott gegeben hat.« 14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, 15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten. 16 Denn er nimmt sich nicht der Engel an, sondern der Kinder Abrahams nimmt er sich an. 17 Daher musste er in allem seinen Brüdern gleich werden, damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes. 18 Denn worin er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden.

->Da in Vers 15 steht, dass er die erlöst hat, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten, ergibt sich als Konsequenz für den Erlösten also das Gegenteil: Furchtlosigkeit und Befreiung aus der Knechtschaft

->Nach Vers 18 dürfen wir in Zeiten der Versuchung auf Christus hoffen.

Lukas 17,10:
So sprecht auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.

1. Joh 4,11:
Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, sind auch wir schuldig, einander zu lieben.

2. Kor 11,2-4:
Denn ich eifere um euch mit Gottes Eifer; denn ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau vor den Christus hinzustellen.3 Ich fürchte aber, dass, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, so vielleicht euer Sinn von der Einfalt und Lauterkeit Christus gegenüber abgewandt und verdorben wird. 4 Denn wenn der, welcher kommt, einen anderen Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr das recht gut.

-> Wir sollen also unseren Sinn bei Einfalt und Lauterkeit Christus gegenüber lassen und einen anderen Jesus, anderen Geist und ein anderes Evangelium nicht ertragen.

Ralf_Wtal
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Identität

Beitragvon Ralf_Wtal » 13.07.2009 19:35

Hallo maxb,

das ist ein wirklich gelungener Beitrag, da kann ich nur in allen Punkten zustimmen. Die Wahrheit kann nicht besser bezeugt werden, als das Wort selber zu Wort kommen zu lassen.

DANKE !

Besonders freut mich, daß Du 1.Petr.2,9a als Identität verstehst.

Ralf

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 14.07.2009 08:28

Hallo Max
Vielen lieben Dank für deinen Beitrag $:D
Gruß und Segen vo $:P :wink: n Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

Gast

Beitragvon Gast » 14.07.2009 08:58

Hallo,
spricht die Schrift von uns nicht als von Heiligen und Geliebten? Sieht Gott uns (nach Buße, Bekehrung und Neugeburt) eigentlich als Heilige (in Christus) oder als Sünder? Davon hängt nämlich ab, wie WIR uns definieren. So, wie Gott es tut, oder so wie wir uns wahrnehmen? Noblesse oblige- Adel verpflichtet. Bin ich heilig und geliebt, vollkommen gemacht in Christus Dann soll ich mich dieser Berufung und v.a. diesem objektiven Stand (rechtlich) vor Gott auch verhalten (siehe maxens Bibelstellen). Sehe ich mich allerdings im Stand eines armen elenden Sünders, dann werde ich ggf. meiner subjektiven Einschätzung gerecht (da wir täglich schuldig werden und unser Gewissen unser Zukurzkommen bemerkt), sehe in diesem Moment aber auf mich und das, was ich (wieder einmal) in mir an fleischlichen Regungen wahrnehme, anstatt auf meine herrliche Stellung in Christus zu sehen.
M.

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Beitragvon Joschie » 14.07.2009 09:02

Hallo Ihr
MEINE IDENTITÄT IN CHRISTUS. Was ich so finde (Ergänzungen erwünscht!!)

Ich bin erlöst, geliebt und ein Priester vor Gott. (Off 1, 5-6)
Ich bin das Salz der Erde und das Licht der Welt. (Mt 5, 13 / Mt 5 , 14)
Ich bin ein Kind Gottes. (1Joh 3, 1-3)
Ich bin ein Freund von Jesus. (Joh 15, 15)
Ich bin von Christus erwählt und berufen, Frucht zu bringen. (Joh 15, 16)
Mein Körper ist ein Tempel des Heiligen Geistes. (1Kor 6, 19)
Ich bin ein Brief von Jesus an die Welt. (2Kor 3, 3)
Ich bin ein Glied am Leib Christi und Jesus lebt in mir. (1Kor 12, 27 / Gal 2, 19-20)
Ich bin eine neue Kreatur. (2Kor 5, 17)
Ich bin versöhnt mit Gott. (2Kor 5, 18)
Ich bin ein Botschafter an Christi statt. (2Kor 5, 20)
Ich bin ein Heiliger. (Eph 1, 1)
Ich bin reingewaschen, geheiligt und gerecht geworden (1Kor 6, 11)
Ich habe Bürgerrecht im Himmel. (Phil 3, 20)
Ich bin ein lebendiger Stein, der mit anderen von Jesus zu einem Tempel gebaut wird. (1Petr 2, 5)
Ich bin ein Priester und König und Mitglied in Gottes heiligem, auserwähltem Volk. (1Petr 2, 9)
Ich bin mit Christus gestorben und tot für die Herrschaft der Sünde über mein Leben. (Röm 6, 1-6)
Ich gehöre Gott. (1Kor 6, 19-20)
Ich bin mit Christus lebendig geworden. (Eph 2, 5)
Niemand kann mich aus der Hand Gottes reißen, denn Gott ist größer als alles. (Joh 10, 29)
Nichts kann mich trennen von der Liebe Gottes, die er mir in Jesus gezeigt hat. (Röm 8, 38-39)
Ich bin zur Freiheit berufen. (Gal 5, 1)
Ich brauche keine Angst zu haben, weil ich erlöst, beim Namen gerufen, geliebt bin. (Jes 43, 1)
Jesus sagt bedingungslos „Ja“ zu mir! (2Kor 1, 18-20)
Ich bin stark wie ein wilder Stier (Ps 92, 11)
Ich trage den Siegelring Gottes an meiner Hand (Lk 15, 22)
Ich bin stark, weil Gottes Wort in mir lebt und ich den Teufel besiegt habe (1Joh 2, 14)
Ich bin erlöst, geliebt und ein Priester vor Gott. (Off 1, 5-6)
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 14.07.2009 15:38

Hallo Ihr
Was bedeutet Römer 7 wirklich?Worum geht es bei der Befreiung vom Gesetz?Wer ist damit gemeint :?:
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 14.07.2009 18:58

Zum besseren Verständnis derText von Römer 7.(Schlachter)

Vom Gesetz befreit, dient der Gläubige Gott im Geist
1 Oder wißt ihr nicht, Brüder — denn ich rede ja mit Gesetzeskundigen —, daß das Gesetz [nur] so lange über den Menschen herrscht, wie er lebt? 2 Denn die verheiratete Frau ist durchs Gesetz an ihren Mann gebunden, solange er lebt; wenn aber der Mann stirbt, so ist sie von dem Gesetz des Mannes befreit. 3 So wird sie nun bei Lebzeiten des Mannes eine Ehebrecherin genannt, wenn sie einem anderen Mann zu eigen wird; stirbt aber der Mann, so ist sie vom Gesetz frei, so daß sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie einem anderen Mann zu eigen wird. 4 Also seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, damit ihr einem anderen zu eigen seid, nämlich dem, der aus den Toten auferweckt worden ist, damit wir Gott Frucht bringen. 5 Denn als wir im Fleisch waren, da wirkten in unseren Gliedern die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz sind, um dem Tod Frucht zu bringen. 6 Jetzt aber sind wir vom Gesetz frei geworden, da wir dem gestorben sind, worin wir festgehalten wurden, so daß wir im neuen Wesen des Geistes dienen und nicht im alten Wesen des Buchstabens.

Das Gesetz macht das Wesen der Sünde offenbar
7 Was wollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber ich hätte die Sünde nicht erkannt, außer durch das Gesetz; denn von der Begierde hätte ich nichts gewußt, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: Du sollst nicht begehren! 8 Da nahm aber die Sünde einen Anlaß durch das Gebot und bewirkte in mir jede Begierde; denn ohne das Gesetz ist die Sünde tot. 9 Ich aber lebte, als ich noch ohne Gesetz war; als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf, und ich starb; 10 und eben dieses Gebot, das zum Leben gegeben war, erwies sich für mich als todbringend. 11 Denn die Sünde nahm einen Anlaß durch das Gebot und verführte mich und tötete mich durch dasselbe. 12 So ist nun das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut. 13 Hat nun das Gute mir den Tod gebracht? Das sei ferne! Sondern die Sünde hat, damit sie als Sünde offenbar werde, durch das Gute meinen Tod bewirkt, damit die Sünde überaus sündig würde durch das Gebot.

Das Fleisch und die innewohnende Sünde
14 Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft. 15 Denn was ich vollbringe, billige ich nicht; denn ich tue nicht, was ich will, sondern was ich hasse, das übe ich aus. 16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so stimme ich dem Gesetz zu, daß es gut ist. 17 Jetzt aber vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 18 Denn ich weiß, daß in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist zwar bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht. 19 Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will, das verübe ich. 20 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 21 Ich finde also das Gesetz vor, wonach mir, der ich das Gute tun will, das Böse anhängt. 22 Denn ich habe Lust an dem Gesetz Gottes nach dem inneren Menschen; 23 ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das gegen das Gesetz meiner Gesinnung streitet und mich gefangennimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. 24 Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Todesleib? 25 Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! So diene ich selbst1 nun mit der Gesinnung dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.

1od. ich auf mich selbst gestellt.
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Pilger Andreas
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Beitragvon Pilger Andreas » 14.07.2009 19:54

Ich hoffe ich komme irgendwann mal dazu "Das siebente Kapitel des Briefes Pauli an die Römer in auführlich Umschreibung" von H. F. Kohlbrügge als pdf auf meiner Seite zu veröffentlichen. Aber in google-bücher liegt es gescannt vor.

Auch auf seine Predigt über Röm. 7, 14 "Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft." möchte ich hinweisen.

Viele Grüße,
Andreas

Ralf_Wtal
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H.F. Kohlbrügge

Beitragvon Ralf_Wtal » 14.07.2009 20:19

Hallo zusammen,

ich möchte den Beitrag von Andreas ergänzen.

"Ich aber bin fleischlich (Komma), unter die Sünde verkauft"

Dieses Komma wird auch das Komma von Elberfeld (einem Stadtteil von Wuppertal) genannt.
Kohlbrügge kam zu der Erkenntnis, daß er nicht nur fleischlich ist, solange er unter die Sünde verkauft ist, sondern unser ganzes Leben fleischlich ist.

"Was vom Fleich geboren ist, ist Fleisch ... (Joh. 3,6)
Da aber das Gesetz geistlich ist, steht es höher als der Mensch und der Mensch soll sich daran messen und wundreiben, bis er erkennt, daß nur seine "Identität" in Christus ihn vor Gott angenehm macht. Hier hat manches pietistische Heiligungsbestreben, das Kohlbrügge vehement bekämpft hat ("Werft Eure Heiligungskrücken fort, damit kommt Ihr den Berg Zion nicht hinauf"), Schaden angerichtet. Solange der Mensch versucht, hier etwas zu restaurieren, muß er in Unruhe bleiben.
Erkennen wir doch einfach an, daß wir Fleisch sind. Der Apostel seufzt darüber (Vers 24), aber er jubelt auch:

Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!

Mit meinem Fleisch stehe ich unter dem Gesetz, aber in Christus bin ich von dem Fluch des Gesetzes befreit, denn er stellt mich vor Gott so dar, als hätte ich selber das Gesetz erfüllt (er hat es für mich getan und rechnet es mir ohne Verdienst aus Gnade zu, wenn wir es denn im Glauben annehmen).

Ralf

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Beitragvon Joschie » 15.07.2009 19:41

Ich habe twei Fragen 1.Ist Römer 7. an, Gläubige oder an :?: gerichtet.
2.Was ist dem neuen Herz und den neuen Geist :?:
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

Gast

Beitragvon Gast » 16.07.2009 08:41

Danke Joschie,
ich meine, die aussagen des Herrn Kohlbrügge, das ganze Leben - ich nehme an ALS CHRIST- sei fleischlich, sind Ausdruck einer Theologie, aber mindestens umstritten. Ich weiß, daß viele Reformatoren dazu neigen, es so zu sehen. Man kann es aber auch anders sehen. Ich empfehle Dir den Kommentar zu Römer 7 von William MacDonald. Der ist allerdings nicht unbedingt "reformatorisch" $:D . Dort wird m.E. sehr gut beschrieben, worum es geht.
M.

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Beitragvon amann » 16.07.2009 09:45

Hallo Joschie,


Römer 7 ist an Gläubige gerichtet.

...und zwar an die, welche straucheln und in Zweifel fallen und auf sich und das Gesetz sehen statt auf Christus. Ich nehme mich nicht aus: Wenn ich allein etwas versuche zu tun oder zu verhindern, scheitere ich kläglich (und fühle mich hinterher erbärmlich - so wie Paulus hier - Ja Paulus spricht hier von sich selbst und zwar nach seiner Bekehrung)

Dann tritt Vers 15 ein
Denn was ich vollbringe, billige ich nicht; denn ich tue nicht, was ich will, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
Deshalb : wirf Deine Sorgen und Ängste auf IHN!

Andreas aus Castrop-Rauxel

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Beitragvon Joschie » 16.07.2009 11:55

Hallo Andeas
Danke für dein Beitrag hier ein guter Link dazu.
Gruß und Segen vo $:P :wink: n Joschie
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Beitragvon Joschie » 24.07.2009 20:02

Hallo Ihr
Was bedeutet die Identität in Christus fürs praktische Leben insbesondere
bei denn Umgang mit der Sünde ??!
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55


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