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	Kommentare zu: Rezension: &#8222;Die biblische Lehre von den Heilszeiten“ von Ernst G. Maier	</title>
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	<description>Ausgewählte bibeltreue Literatur</description>
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		<title>
		Von: Hans-Werner Deppe		</title>
		<link>https://www.betanien.de/rezension-die-biblische-lehre-von-den-heilszeiten-von-ernst-g-maier/#comment-5158</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Werner Deppe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2019 11:37:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.betanien.de/rezension-die-biblische-lehre-von-den-heilszeiten-von-ernst-g-maier/#comment-5157&quot;&gt;Wagener, Armin&lt;/a&gt;.

Danke für die Zeilen. Ich denke da an Martin Luther, der in seiner Assertio schrieb: &quot;Niemand hat eine mit der Schrift gleichwertige Stellung erlangt …. Niemand soll mir also die Autorität des Papstes oder irgendeines Heiligen entgegenhalten, es sei denn, sie ist durch die Schriften untermauert. Und er soll auch nicht gleich schreien, ich als Einziger wolle allen gegenüber gelehrter erscheinen … Ich will nämlich nicht gelehrter erscheinen, sondern ich will, dass allein die Schrift regiert und diese nicht nach meinem eigenen Geist oder dem Geist irgendwelcher Menschen ausgelegt, sondern durch sich selbst und ihren eigenen Geist verstanden wird.&quot; (WA 71 98-99; zit. n. LUTHER, MARTIN: Lateinisch-deutsche Studienausgabe, Bd. 1, hg. v. WILFRIED HÄRLE, Leipzig 2006, 82-85). LG Hans-Werner Deppe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.betanien.de/rezension-die-biblische-lehre-von-den-heilszeiten-von-ernst-g-maier/#comment-5157">Wagener, Armin</a>.</p>
<p>Danke für die Zeilen. Ich denke da an Martin Luther, der in seiner Assertio schrieb: &#8222;Niemand hat eine mit der Schrift gleichwertige Stellung erlangt …. Niemand soll mir also die Autorität des Papstes oder irgendeines Heiligen entgegenhalten, es sei denn, sie ist durch die Schriften untermauert. Und er soll auch nicht gleich schreien, ich als Einziger wolle allen gegenüber gelehrter erscheinen … Ich will nämlich nicht gelehrter erscheinen, sondern ich will, dass allein die Schrift regiert und diese nicht nach meinem eigenen Geist oder dem Geist irgendwelcher Menschen ausgelegt, sondern durch sich selbst und ihren eigenen Geist verstanden wird.&#8220; (WA 71 98-99; zit. n. LUTHER, MARTIN: Lateinisch-deutsche Studienausgabe, Bd. 1, hg. v. WILFRIED HÄRLE, Leipzig 2006, 82-85). LG Hans-Werner Deppe</p>
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		<title>
		Von: Wagener, Armin		</title>
		<link>https://www.betanien.de/rezension-die-biblische-lehre-von-den-heilszeiten-von-ernst-g-maier/#comment-5157</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wagener, Armin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2019 11:32:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Bruder Deppe, nach mehr als 12 Jahren nach ihrer Rezension o.g. Buches. Es ist mir unklar, ob es überhaupt noch relevant ist, ob Sie noch ansprechbar sind oder bereits beim Herrn? Dennoch wollet ich mein Herz entlasten, da es mich bedrückte. Nach so vielen Jahren kommt ein suchend Tapsender und liest Ihren Artikel. Geschrieben habe ich u.s. bevor ich auf das Datum sah:

Von Ihrer brüderlichen und Christusgesinnung wurde ich sehr enttäuscht. Von Beginn an demonstrieren Sie das &quot;dagegen sein&quot;. Es ist nicht mal der Versuch einer fairen Auseinandersetzung erkennbar. Geschwister, die in Abwägung der Wahrheit der Lehrpositionen, auf der Suche sind, hören in Art und Weise der Stimme (der Worte und Formen) ob der Geist des Herrn hier spricht oder menschliche Überzeugungen.
Alle Ihre Thesen gegen den Dispensationalismus sind zunächst ohne biblische Begründung behauptet. Auch wenn Sie vielleicht in einigen oder vielen Punkten biblisch wären, so fehlt doch, bei einer so negativen Rezension, der Tenor der suchenden und begegnenden Stimme dem Gegenüber, dem Bruder. Insofern erachte ich Ihr Vorwort als nicht wirklich aufrichtig. Es ist im Nachhinein gesehen lediglich ein vorweg demonstriertes Schild, das den Totschlag rechtfertigen soll (ich tat es aber in Liebe)
Ich war auf der Suche, aber bestimmt im Moment nicht an der rechten Stelle angekommen.  Ich wusste um Ihre Nähe zur reformatorischen Theologie und der Lehre Calvins. Aber der Hinweis auf Spurgeon und der EBTC (McArthur) und Benedikt Peters ließ mich erwarten, dass ich ein Bibelverständnis finden könnte, dass nicht systemrelevant, sprich systemabhängig, ist.
&quot;Wenn sich eine bestimmte Lehre als unverzichtbarer, einziger „Schlüssel zur Bibel“ ausgibt, ist Skepsis angebracht&quot; so beginnen Sie schon und halten sich nicht an das Repetieren dessen, was gesagt ist. Was nicht gesagt ist, sollte man nicht behaupten, dass es so ist.  Ich habe dieses Behauptung nicht gelesen, vielleicht habe ich etwas überlesen, aber was ich von lieben Brüdern hörte entsprach nicht dem von Ihnen aufgezeigten Verständnis.

Ihre Rezension hat mich sehr betrübt und zeigte mir einmal mehr, dass der Geist dieser Welt immer wieder Siege erreicht, die wir unnötigerweise verlieren. Wäre es nicht vielmehr bereichernd, wenn sich geistliche Kinder Gottes in Ihren Erkenntnissen stehen lassen und doch auch evtl. an dem Reichtum des anderen partizipieren? Kann ich mich als Leser der Bibel nicht auch immer wieder neu vom Geist unseres Herrn hinterfragen lassen und dennoch bitten, Herr öffne mir Herz und Verstand und lass mich nicht so sehr auf den Splitter im Auge meines Bruders sehen. Gehe ich damit einen faulen Kompromiss ein? Nein, aber ich rühme mich nicht höherer Erkenntnis als mein Bruder und manchmal kehre ich um, dank der Gnade meines Herrn. 
Die Liebe Christi, nicht die billige Liebe der Gleichmacher, sucht mit Schmerzen den Anderen. Darum ist liebevolle Mühe ein Zeichen der wahren Liebe und nicht die Polemik eines erreichten Wissensstandes, dessen Bestand auch nur Stückwerk ist.
In der Gnade Gottes und dem Heiland unserer Seele verbunden
Armin Wagener]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Bruder Deppe, nach mehr als 12 Jahren nach ihrer Rezension o.g. Buches. Es ist mir unklar, ob es überhaupt noch relevant ist, ob Sie noch ansprechbar sind oder bereits beim Herrn? Dennoch wollet ich mein Herz entlasten, da es mich bedrückte. Nach so vielen Jahren kommt ein suchend Tapsender und liest Ihren Artikel. Geschrieben habe ich u.s. bevor ich auf das Datum sah:</p>
<p>Von Ihrer brüderlichen und Christusgesinnung wurde ich sehr enttäuscht. Von Beginn an demonstrieren Sie das &#8222;dagegen sein&#8220;. Es ist nicht mal der Versuch einer fairen Auseinandersetzung erkennbar. Geschwister, die in Abwägung der Wahrheit der Lehrpositionen, auf der Suche sind, hören in Art und Weise der Stimme (der Worte und Formen) ob der Geist des Herrn hier spricht oder menschliche Überzeugungen.<br />
Alle Ihre Thesen gegen den Dispensationalismus sind zunächst ohne biblische Begründung behauptet. Auch wenn Sie vielleicht in einigen oder vielen Punkten biblisch wären, so fehlt doch, bei einer so negativen Rezension, der Tenor der suchenden und begegnenden Stimme dem Gegenüber, dem Bruder. Insofern erachte ich Ihr Vorwort als nicht wirklich aufrichtig. Es ist im Nachhinein gesehen lediglich ein vorweg demonstriertes Schild, das den Totschlag rechtfertigen soll (ich tat es aber in Liebe)<br />
Ich war auf der Suche, aber bestimmt im Moment nicht an der rechten Stelle angekommen.  Ich wusste um Ihre Nähe zur reformatorischen Theologie und der Lehre Calvins. Aber der Hinweis auf Spurgeon und der EBTC (McArthur) und Benedikt Peters ließ mich erwarten, dass ich ein Bibelverständnis finden könnte, dass nicht systemrelevant, sprich systemabhängig, ist.<br />
&#8222;Wenn sich eine bestimmte Lehre als unverzichtbarer, einziger „Schlüssel zur Bibel“ ausgibt, ist Skepsis angebracht&#8220; so beginnen Sie schon und halten sich nicht an das Repetieren dessen, was gesagt ist. Was nicht gesagt ist, sollte man nicht behaupten, dass es so ist.  Ich habe dieses Behauptung nicht gelesen, vielleicht habe ich etwas überlesen, aber was ich von lieben Brüdern hörte entsprach nicht dem von Ihnen aufgezeigten Verständnis.</p>
<p>Ihre Rezension hat mich sehr betrübt und zeigte mir einmal mehr, dass der Geist dieser Welt immer wieder Siege erreicht, die wir unnötigerweise verlieren. Wäre es nicht vielmehr bereichernd, wenn sich geistliche Kinder Gottes in Ihren Erkenntnissen stehen lassen und doch auch evtl. an dem Reichtum des anderen partizipieren? Kann ich mich als Leser der Bibel nicht auch immer wieder neu vom Geist unseres Herrn hinterfragen lassen und dennoch bitten, Herr öffne mir Herz und Verstand und lass mich nicht so sehr auf den Splitter im Auge meines Bruders sehen. Gehe ich damit einen faulen Kompromiss ein? Nein, aber ich rühme mich nicht höherer Erkenntnis als mein Bruder und manchmal kehre ich um, dank der Gnade meines Herrn.<br />
Die Liebe Christi, nicht die billige Liebe der Gleichmacher, sucht mit Schmerzen den Anderen. Darum ist liebevolle Mühe ein Zeichen der wahren Liebe und nicht die Polemik eines erreichten Wissensstandes, dessen Bestand auch nur Stückwerk ist.<br />
In der Gnade Gottes und dem Heiland unserer Seele verbunden<br />
Armin Wagener</p>
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