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Lehrt die Bibel sola scriptura?

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Habt ihr das auch schon mal gehört? „Die Bibel an sich ist toter Buchstabe …“, gefolgt von Ratschlägen wie: „Du musst sie durch diese oder jene Übung oder Praxis lebendig werden lassen …“ Und irgendwie gab es doch da eine Bibelstelle, wo das auch so ähnlich steht, oder etwa nicht? „Toter Buchstabe“ versus „lebendiger Geist“ oder so.
Sogar von Kanzeln hört man so etwas. Die historische, objektive Inspiration der Bibel wird abgewertet, und eine subjektive Erfahrung, in der die Bibel nur als „Medium“ dient, als erstrebenswerter hingestellt, als die ursprüngliche Bedeutung des geistgehauchten Wortes zu verstehen. In der Bibel steht es ganz anders, siehe 2. Korinther 3,4: „… Gott, der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.“ Wenn man den Zusammenhang betrachtet, wird klar: Mit dem „Buchstaben“ ist hier das Gesetz des Alten Testaments gemeint und mit dem „Geist“ das Evangelium des Neuen Testaments. Beide sind von sich aus sehr lebendig! Der Buchstabe ist nicht tot, sondern er tötet! Oder habt ihr schon mal einen Toten gesehen, der töten kann? Das Gesetz verurteilt Sünder zum Tod. Das Evangelium erweckt tote Sünder zum Leben. Das ganze Wort Gottes ist lebendig. Von sich aus. Weil es von Gott inspiriert und seine Botschaft somit voll Heiligen Geistes ist. Es hat Kraft, ohne dass wir nachhelfen müssen: „Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem durch das lebendige und bleibende Wort Gottes“ (1Petr 1,23). Das ist nur eine von unzähligen Schriftstellen zur wesenseigenen Kraft des Wortes Gottes.
Zu diesem Wort, zur Heiligen Schrift allein, müssen wir immer wieder zurückkehren in den Abirrungen unseres Eigendünkels. Und das ist heute bitter nötig, wie aus der Einleitung zum Artikel „Lehrt die Bibel sola scriptura?“ deutlich wird. Das Thema ist so großartig, dass wir es auf zwei Teile in zwei Ausgaben verteilen müssen.

Die Fertigstellung dieser Ausgabe hat sich leider etwas verzögert, weil ich aktuell an einer Lungenentzündung laboriere. Es ist schon immens, wie ein einfacher Infekt uns lahmlegen kann. Caro, die wir in der neuen Timotheus-Ausgabe vorstellen, hat viel Krasseres durchgemacht. Und gerade darin hat Gott ihre Hoffnung und ihr Vertrauen auf ihn gerichtet und ihr so enorm viel Kraft und Zuversicht geschenkt.
Als neuen Autoren begrüßen wir auch Felix Aeschlimann, den Direktor des Seminars für biblische Theologie in Beatenberg (SBT, vormals Bibelschule Beatenberg) und freuen uns über seinen aufschlussreichen Beitrag über Greta und den neuen Moralismus.
Und schließlich möchte ich mich am Jahresende noch für eure Treue bedanken, die ihr Abonnenten uns als Timotheus-Herausgeber gehalten habt. Vielleicht könnt ihr das Magazin gerade zu den Festtagen einmal weiterempfehlen oder weiterverschenken? Ich wünsche euch einen gesegneten und besinnlichen Jahresausklang!

Herzliche Grüße, euer Hans-Werner Deppe


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