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Warum nehmen Terror, Aggression und Bosheit in der Gesellschaft immer mehr zu?

Am 20. August 2017 wurde John MacArthur in einer Fragerunde gefragt, ob er eine biblische Sicht auf die Gewaltexzesse von Charlottesville geben könnte. In Charlottesville waren am 11. und 12. August rechts- und linksextreme Gruppierungen aneinander geraten, was in einem schrecklichen Anschlag mit einem Fahrzeug, das absichtlich in …

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Johannes Hartl – ein verlängerter Arm der katholischen Kirche?

Johannes Hartl

Gerade im Jahr des Reformationsjubiläums schlägt ein Trend unter Evangelikalen vollends durch, der die Reformation quasi umkehrt: eine Rückkehr zum Katholizismus. Nur eines von vielen aktuellen und besorgniserregenden Beispielen ist, wie der katholisch-charismatische Autor und Prediger Johannes Hartl von Evangelikalen empfohlen, gepriesen und vermarktet wird. Hartl ist Gründer und Leiter des Augsburger Gebetshauses, einem Ableger des „International House of Prayer“, das 1999 von dem Extrem-Charismatiker Mike Bickle ins Leben gerufen wurde. Das Augsburger Gebetshaus veranstaltet jährlich zu Jahresbeginn die MEHR-Konferenz, die dieses Jahr einen Rekordbesuch von etwa 10.000 meist jungen Teilnehmern verzeichnete. Redner waren u.a. der päpstliche Hofprediger Raniero Cantalamessa aus dem Vatikan. Neben viel Popmusik-Lobpreis prägte auch eine gemeinsame Eucharistiefeier – die katholische „unblutige Wiederholung des Kreuzesopfers“ diese Konferenz.

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Ist Weihnachten heidnisch oder christlich?

Als ich vor ein paar Jahren in der Vorweihnachtszeit bei unserem hiesigen Ikea vorbeifuhr, prangte an der Außenwand des riesigen Gebäudekomplexes ein ebenfalls riesiges Plakat mit einem Weihnachtsbaum und der Aufschrift „God Jul!“ „Na, da haben wir es ja!“, dachte ich mir, „Weihnachten ist ein zutiefst heidnisches Fest! Ikea bestätigt, dass bei diesem Fest der nordische Gott Jul angebet wird, dargestellt durch den Weihnachtsbaum!“ Ich hatte nämlich kürzlich das Buch „Von Babylon nach Rom“ (engl. „The Two Babylons“) von Alexander Hislop gelesen. Darin wird der heidnisch-babylonische Hintergrund zahlreicher „christianisierter“ Bräuche, Feste und Praktiken der römisch-katholischen Kirche aufgezeigt. Ich war ehemaliger Katholik und hinterfragte meine frühere Kirche seit meiner Bekehrung sehr stark. Deshalb war das Buch von Hislop ein willkommener Augenöffner für mich, wie sehr die römisch-katholische Kirche in ihrem innersten Wesen vom Heidentum durchdrungen und vielmehr Babylon als Braut Jesu ist.

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Was sollen Christen vom Hype um Pokémon Go halten?

Seit Mitte Juli 2016 ist das Smartphone-Spiel Pokémon Go der absolute Renner. Der Aktienkurs der Firma Nintendo verdoppelte sich nach Veröffentlichung des Spiels von unter 15.000 Yen Anfang Juli auf 31.770 Yen am 19. Juli. Apple meldet, dass noch nie zuvor eine App so oft innerhalb einer Woche heruntergeladen wurde wie Pokémon Go. Allein in den USA haben sich bisher über 21 Millionen Nutzer Pokémon Go installiert – innerhalb von nicht einmal einem Monat!

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Warum wir keine Bücher von Timothy Keller führen

Der einflussreiche Autor Timothy Keller ist Pastor einer florierenden Gemeinde in New York City, wo seine Redeemer Presbyterian Church vor allem Besserverdiener erreicht. Daher hat Keller auch Bekanntheit in der säkularen Presse erlangt. Keller und seine Gemeinde stehen einem Netzwerk verschiedener Gemeindegründungsprojekte vor; laut Wikipedia wurden von ihnen 250 Gemeinden in 48 Städten gegründet. Sie vertreten eine sogenannte „missionale“ Sichtweise des Christentums. „Missional“ ist der moderne Begriff für ein Christentum, das sich in der umgebenden Kultur integriert und dort „gesellschaftsrelevant“ und „ganzheitlich“ (also auch sozial und kulturell) zu wirken bestrebt ist.

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Die frühe Festlegung des Kanons des Neuen Testaments – Quellen lebendigen Wassers

Seit wann stand fest, welche Schriften zum Neuen Testament gehören und damit Gottes Wort sind? Oft wird behauptet, die Reihe der zum NT gehörigen Bücher (der „Kanon“ des NT) wurde erst lange nach der Zeit der Apostel festgelegt. Bisher wurde als frühester Kanon meist auf den Osterbrief von Athanasius dem Großen aus dem Jahre 367 verwiesen, in dem alle 27 Bücher des NT als kanonisch bezeichnet werden. Eine solch späte Datierung wird gern von Kritikern aufgegriffen, um das Neue Testament als nachträglich entstandenes Phänomen abzutun oder es als willkürliches Produkt der römisch-katholischen Kirche hinzustellen.

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Emerging Church, das Tausendjährige Reich und reformierte Theologie

Eine Stellungnahme von Hans-Werner Deppe In letzter Zeit häufen sich öffentliche falsche Darstellungen der lehrmäßigen Ausrichtung des Betanien Verlags. Hier möchten wir eine kurze Richtigstellung dazu abgeben. Z.B. auf der eigentlich bibeltreuen KFG-Tagung in Groß-Dölln Mitte April 2013 wurde von Dr. Wolfgang Nestvogel in einem (auch …

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