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Eine satanische Vision für Europa?

Am 22. Mai fand zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie in Europa wieder eine Großveranstaltung mit Tausenden Zuschauern statt: Zum Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam waren 3500 Gäste zugelassen, die sich vorher und hinterher testen und natürlich auch registrieren lassen mussten. Die Veranstaltung hatte Aufbruchstimmung und sollte ihrem Namen entsprechend Europa eine Vision geben, eine Vision vom Beginn einer neuen Normalität. Erschreckend ist, wie viele der Songs offen satanistisch geprägt waren. Der Beitrag aus Slowenien hieß „El Diablo“ („Der Teufel“) und belegte den 6. Platz. Im Text heißt es: „Ich habe mein Herz dem Teufel gegeben.“ Die Choreo-Show zu dem Song war von dämonischen Gestalten, die im Feuer tanzen, geprägt. Den 10. Platz belegte Norwegen mit dem Titel „Fallen Angel“ und einer furiosen, furchterregen Bühnenshow mit Dämonen. Der Text des Beitrags aus Aserbaidschan („Mata Hari“) quillt über vor verführerisch-teuflischen Elementen („I‘m a godless spy … Drinking my poisonous water“), wobei eine riesige, zubeißende Schlange präsentiert wurde. Finnland (Platz 5) besang die „Dark Side“ mit der Aufforderung, „deine Gebete nicht zu verschwenden“ und auf der dunklen Seite zu leben. Und die 3500 Zuschauer dieser Inauguration der neuen Normalität jubelten und kreischten – Aerosole waren kein Problem, sie waren ja alle freigetestet. Sie drückten begeistert ihre Zustimmung aus: Ja, was für eine Euro-Vision! Das haben wir ersehnt, das wollen wir! Gewaltige Worte und Bilder, die Satan ehren und ihm untertänig machen.

Timotheus 43

Auch der Apostel Johannes hatte einst auf der Insel Patmos Visionen – von Gott gegebene Offenbarungen – von einer Neuordnung der Welt. Eine Zeit, in der dämonische Mächte aus dem Abgrund aufsteigen und die Welt verfinstern; in der der Satan auf die Erde geworfen wird und wütet, weil seine Zeit nur kurz ist. Angesichts dieser Entwicklungen ist es das Allerwichtigste, auf der Seite des Siegers zu stehen – oder zu wechseln, wenn man noch nicht dort steht. Als Christen wollen wir nicht mit einstimmen in das Gejohle oder Gejammer dieser Welt, sondern dem, der „sich für unsere Sünden dahingegeben hat, damit er uns herausreiße aus dieser gegenwärtigen bösen Welt“ (Gal 1,4), Loblieder singen, sei es lauthals oder im Herzen (Eph 5,19). Wir wollen an der Großveranstaltung aus Offenbarung 7 teilnehmen, wo die Erlösten als unzählbare internationale Menge „mit lauter Stimme rufen und sagen: Das Heil unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm!“ (Offb 7,10). Deshalb befassen wir uns in dieser Ausgabe unter anderem mit dem Buch der Offenbarung. Eine große Segensverheißung gilt allen, die dieses Bibelbuch lesen, hören und bewahren (Offb 1,3), und diesen Segen wünsche ich euch!

Herzliche Grüße, euer Hans-Werner Deppe

DER INHALT IM DETAIL

Timotheus Magazin 43

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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ermutigend. Keine Angst vor dem Schrecken der Welt zu haben, sondern Freude an der strahlenden Herrlichkeit Gottes und seinem Plan. Vielen Dank für die Richtungsweisung. Das macht Vorfreude auf das kommende Magazin.

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  2. Der Song Contest war erschreckend. Gut, dass sie das aufgenommen haben und in den biblischen Kontext eingeordnet. Danke.

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  3. Das ist wohl wahr. Die Zeiten von “Ein bischen Frieden” sind vorbei. Ich ziehe mir das schon seit Jahren nicht mehr rein. Zu abstoßend. Und die “Musik” grottenschlecht. Aber, daß es so extrem schlimm ausschaut, auch textlich, hätte ich nicht gedacht. Ich denke auch, es dauert nicht mehr lange, bis Jesus wiederkommt. Zeit wird’s. Die letzten Worte der Bibel aus Offb. 22:
    20 Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. Amen; komm, Herr Jesus!
    21 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!
    Wir erleben das noch.

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  4. Jesus Christus sagt in seiner Offenbarung: Siehe, ich komme bald.
    Er sagt dies zu seinem Jünger Johannes. Und Johannes wußte, daß “bald” nicht 2000 Jahre bedeutet.
    Jesus Christus sagte auch ganz genau, wann diese große Trübsal kommen wird: Weint nicht über mich, sondern über euch und über eure Kinder – und 66 n. Chr. hatte es auch begonnen. 3,5 Jahre dauerte dieser grausamste aller Kriege gegen die Israeliten.
    Und heute? Was ist mit uns? Das wissen wir nicht, können es nicht wissen und sollen es auch nicht wissen, denn Gott verbietet Wahrsagerei.
    Daß das Ende unserer Zivilisation gekommen ist, sieht nun wirklich jeder. Aber das Ende der Zeit?

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