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Nichts kann uns trennen

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Wenn ich das Editorial des Timotheus-Magazins schreibe, versuche ich stets, die aktuelle Lage der Welt allgemein und der Christen insbesondere mit einzubeziehen. In den letzten zwei Jahren hat sich die Weltsituation immer weiter zugespitzt. Quartal für Quartal wurde alles um Corona schlimmer und sind neue Krisen über uns hereingebrochen.

In der letzten Ausgabe hatte ich ein dazu passendes Thema aus dem Buch der Offenbarung behandelt, die vier apokalyptischen Reiter und die weitere Entwicklung bei der Öffnung der ersten sechs Siegel bis hin zum triumphalen Lobgesang der Erlösten. Nun wäre es sicher unangebracht zu sagen, die Öffnung der Siegel oder die apokalyptischen Reiter oder Posaunen- und Schalengerichte spielten sich aktuell vor unseren Augen ab. Immerhin dürfen wir hier in Mitteleuropa auf Jahrzehnte des Friedens, der Religionsfreiheit und des wirtschaftlichen Wohlstands zurückblicken. Aber wenn wir bedenken, dass der Herr Jesus die Zeit vor seiner Wiederkunft als eskalierende Wehen wie bei einer Schwangeren beschreibt, erinnert die derzeitige konzertierte Kaskade von Krisen uns schon ein wenig an diese Bildersprache.

Timotheus Magazin #47 • 2/2022

Zwischen Wehen liegen Pausen und Phasen der Ruhe. Unsere Großeltern haben vor nicht allzu langer Zeit geradezu antichristlich-apokalyptische Zustände in Deutschland, Europa und weltweit erlebt. Nach dieser heftigen Wehe unter Hitler und Stalin gab es eine lange Friedensphase für uns, während an anderen Ort der Welt Verfolgung, Krieg, Armut, Unterdrückung und andere Nöte weitergingen oder neu aufkamen. Was Christen in manchen muslimischen Ländern, in China und Nordkorea erleiden, können wir uns nur schwer vorstellen.

Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi?

Römer 8,35a

Eines ist klar: Es ist keine Verschwörungstheorie, sondern biblische Tatsache, dass hinter gewissen Machthabern dieser Welt der alte Drache steht, der dem antichristlichen Machtsystem „Kraft und seinen Thron und große Macht“ gibt (Offb 13,2; vgl. Lk 4,6).

Ludwig Rühle zeigt in diesem Heft auf, was wir aus dem Buch Daniel über Kriege und antichristliche Aggressoren lernen und wie wir sie aus biblischer Sicht einschätzen können. Das gibt uns die in dieser Zeit so wichtige Sicherheit im Vertrauen auf Gott (worüber Elena Soussou schreibt). Denn auch wenn die Gemeinde Jesu verwundbar ist durch die Angriffe des Tieres, so ist sie doch sicher geborgen im unumstößlichen Plan Gottes, sie zum Triumph zu führen. Was auch kommen mag – ob sich unsere Welt zwischen den Wehen wieder beruhigt, oder ob die Lage weiter eskaliert – steht fest: Weder Bedrängnis noch Angst, Verfolgung, Hungersnot, Blöße, Gefahr oder Schwert kann Christi Volk von seiner Liebe trennen. Jesu Trost für seine Jünger lautet: „In der Welt habt ihr Bedrängnis; doch seid getrost: Ich habe die Welt überwunden“ (Joh 16,33).

Herzliche Grüße, euer Hans-Werner Deppe

Timotheus Magazin Nr. 47

02/2022

Umfang: 44 Seiten
Format: 21 x 29,7 cm
Medium: Printausgabe

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